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Mit 4,1 Mio. EUR konnte die Camelot AG (WKN 501089) ihren Umsatz einer aktuellen Pressemitteilung zufolge im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2,8 Mio. EUR) steigern.
Wie bereits Ende März berichtet, hatte der seit letztem Oktober am Frankfurter Neuen Markt notierte Call-/Communication-Center-Dienstleister jedoch deutlichere Umsatzsteigerungen erwartet und entsprechend Kapazitäten aufgebaut. Vor diesem Hintergrund erzielte der Camelot-Konzern einen Fehlbetrag nach IAS von minus 0,9 Mio. EUR, was ein Ergebnis pro Aktie nach DVFA/SG von minus 0,164 EUR ergibt. Die Cash Position zum Quartalsende betrug 16,5 Mio. EUR. Die Anzahl der Beschäftigten im Gesamtunternehmen verringerte sich von 785 Mitarbeitern zu Beginn des Jahres auf rund 680 Mitarbeiter zum Ende des ersten Quartals.
Nachfragerückgang in Zielmärkten
Zwar konnte das Unternehmen in den ersten drei Monaten des Jahres zahlreiche Neukunden gewinnen, zugleich ging jedoch der durchschnittliche Umsatz je Auftrag zurück. Dazu der Vorstandsvorsitzende der Camelot AG, Thomas Zacharias: "Die Unternehmen reagieren im Moment sehr zögerlich und äußerst kostensensibel bei der Vergabe von neuen Etats." Der Umsatz mit Bestandskunden aus den Bereichen Telekommunikation, IT und Finanzdienstleistungen sei zudem in einigen Bereichen rückläufig gewesen.
"Zahlreiche Unternehmen unserer originären Zielmärkte, in denen wir uns
eine starke Marktposition erobern konnten, leiden seit Monaten unter
spürbarem Nachfragerückgang und empfindlichen Kurseinbrüchen. In dieser
Situation drücken sie als erstes im Marketing auf die Kostenbremse, was wir
unmittelbar zu spüren bekommen," erläuterte Zacharias.
Konsequenzen für die Unternehmensstrategie
Die Konsequenz für Camelot könne nur heißen, neue Zielmärkte zu erschließen
und die eigene Marktposition durch ein breiteres Dienstleistungsangebot zu
verbessern. Entsprechend erarbeite das Unternehmen ein Konsolidierungsprogramm, das nun mit hohem Tempo umgesetzt werde. Es beinhalte einerseits weitere Kostensenkungen im Personalbereich, andererseits eine Vertriebsoffensive in bisher nicht bedienten Branchen. Zudem werde das Unternehmen seinen bereits beim Börsengang angestrebten Ausbau zum "Full Service"-Dienstleister im Bereich CRM (Customer Relations Management) noch zügiger als geplant vorantreiben.
Zacharias: "Hier haben wir im ersten Quartal bereits wichtige
Weichenstellungen vorgenommen." Nach dem Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der econe AG könne Camelot neben der klassischen Kommunikationsdienstleistung bereits umfassende CRM-Services bieten - etwa die Einrichtung von entsprechenden Datenbanken und ihre Verknüpfung mit dem Internet sowie Beratung zu den technischen Konzepten. Dieser Part werde künftig noch um inhaltliche Beratungsleistungen ergänzt.
Wie bereits Ende März berichtet, hatte der seit letztem Oktober am Frankfurter Neuen Markt notierte Call-/Communication-Center-Dienstleister jedoch deutlichere Umsatzsteigerungen erwartet und entsprechend Kapazitäten aufgebaut. Vor diesem Hintergrund erzielte der Camelot-Konzern einen Fehlbetrag nach IAS von minus 0,9 Mio. EUR, was ein Ergebnis pro Aktie nach DVFA/SG von minus 0,164 EUR ergibt. Die Cash Position zum Quartalsende betrug 16,5 Mio. EUR. Die Anzahl der Beschäftigten im Gesamtunternehmen verringerte sich von 785 Mitarbeitern zu Beginn des Jahres auf rund 680 Mitarbeiter zum Ende des ersten Quartals.
Nachfragerückgang in Zielmärkten
"Zahlreiche Unternehmen unserer originären Zielmärkte, in denen wir uns
eine starke Marktposition erobern konnten, leiden seit Monaten unter
spürbarem Nachfragerückgang und empfindlichen Kurseinbrüchen. In dieser
Situation drücken sie als erstes im Marketing auf die Kostenbremse, was wir
unmittelbar zu spüren bekommen," erläuterte Zacharias.
Konsequenzen für die Unternehmensstrategie
Die Konsequenz für Camelot könne nur heißen, neue Zielmärkte zu erschließen
und die eigene Marktposition durch ein breiteres Dienstleistungsangebot zu
verbessern. Entsprechend erarbeite das Unternehmen ein Konsolidierungsprogramm, das nun mit hohem Tempo umgesetzt werde. Es beinhalte einerseits weitere Kostensenkungen im Personalbereich, andererseits eine Vertriebsoffensive in bisher nicht bedienten Branchen. Zudem werde das Unternehmen seinen bereits beim Börsengang angestrebten Ausbau zum "Full Service"-Dienstleister im Bereich CRM (Customer Relations Management) noch zügiger als geplant vorantreiben.
Zacharias: "Hier haben wir im ersten Quartal bereits wichtige
Weichenstellungen vorgenommen." Nach dem Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der econe AG könne Camelot neben der klassischen Kommunikationsdienstleistung bereits umfassende CRM-Services bieten - etwa die Einrichtung von entsprechenden Datenbanken und ihre Verknüpfung mit dem Internet sowie Beratung zu den technischen Konzepten. Dieser Part werde künftig noch um inhaltliche Beratungsleistungen ergänzt.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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