Der Münchner Autobauer rüstet sein elektrisches Aushängeschild technologisch auf und holt sich dafür den kroatischen Spezialisten Rimac an Bord. Während der neue i7 mit deutlich mehr Reichweite punkten soll, trüben alarmierende Absatzzahlen aus den USA das Bild. Die Kombination aus gestrichenen Subventionen und neuen Zollsorgen zwingt den Konzern zu einem schwierigen Spagat.
Gen6-Technologie aus Kroatien
Für das anstehende Facelift der Luxuslimousine i7 greift BMW auf die Expertise von Rimac Technology zurück. Die Kroaten fertigen die neuen Hochvoltbatterien auf modernsten Anlagen, bevor diese montagefertig in das Werk Dingolfing geliefert werden. Herzstück des Upgrades ist die sechste Generation der eDrive-Technologie. Sie bringt neue zylindrische 4695-Lithium-Ionen-Zellen in das vollelektrische Flaggschiff. Diese bieten eine um 20 Prozent höhere volumetrische Energiedichte als die bisherigen prismatischen Zellen der fünften Generation.
Offiziell vorgestellt wird das überarbeitete Modell am 22. April auf der Auto China in Peking. Käufer sollen von einer spürbar höheren Reichweite und deutlich schnelleren Ladezeiten profitieren. Die bisherige Marke von 624 Kilometern des aktuellen i7 xDrive60 soll dabei klar übertroffen werden. Langfristig untermauert die Kooperation Rimacs Wandel vom Nischenlieferanten für Supersportwagen hin zum Großserien-Partner.
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Harter Gegenwind in Nordamerika
Abseits der technologischen Fortschritte sieht sich der Konzern mit einem rauen makroökonomischen Umfeld konfrontiert. Besonders der US-Markt bremst die Elektrodynamik spürbar aus. Im ersten Quartal 2026 brachen die Verkäufe von elektrifizierten BMW-Fahrzeugen in Nordamerika um 50 Prozent auf 9.856 Einheiten ein. Verantwortlich für diesen drastischen Rückgang sind primär ersatzlos gestrichene E-Auto-Subventionen sowie gelockerte Abgasregeln, die Verbrennermotoren wieder begünstigen.
Zusätzlich belasten drohende Zölle die Bilanzen. Das Management rechnet für das laufende Jahr mit einer Zollbelastung von 1,25 Prozentpunkten auf die EBIT-Marge, da BMW die Zusatzkosten für in Mexiko produzierte Fahrzeuge vorerst selbst trägt. Diese operativen Hürden spiegeln sich auch am Kapitalmarkt wider, wo das Papier seit Jahresbeginn ein Minus von 14,60 Prozent verzeichnet.
Als Stütze für die Bewertung dient derzeit die Dividende, die für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 bei 4,40 Euro je Anteilsschein lag. Für das laufende Jahr peilt das Management eine operative Marge im Autogeschäft von 4 bis 6 Prozent an. Der nächste wichtige Impuls für den Kursverlauf folgt am 22. April in Peking: Dort präsentiert BMW die konkreten Reichweitenzahlen der Rimac-Kooperation, die beweisen müssen, ob das technologische Upgrade die nordamerikanische Absatzschwäche strategisch ausgleichen kann.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 81,00 € | 82,24 € | -1,24 € | -1,51% | 16.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005190003 | 519000 | 97,92 € | 69,32 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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80,82 € | -1,77% | 16.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 95,33 $ | +6,35% | 14.04.26 |
| München | 82,04 € | -0,29% | 16.04.26 |
| Hannover | 81,38 € | -1,12% | 16.04.26 |
| Xetra | 81,00 € | -1,51% | 16.04.26 |
| Düsseldorf | 80,64 € | -1,61% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 80,82 € | -1,63% | 16.04.26 |
| Hamburg | 81,02 € | -1,75% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 80,58 € | -2,28% | 16.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
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