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Kolumnist: EUWAX Trends

US-Jobdaten lassen Zinshoffnungen aufkeimen




10.05.24 12:27
EUWAX Trends


Nachdem Zinssenkungsfantasien in den USA zuletzt durch eine hartnäckige Inflation und stabile Wirtschaftsdaten mehrere Dämpfer erhielten, keimt diese Woche wieder etwas Hoffnung auf. Durchwachsene US-Jobdaten sorgen für ein Aufatmen bei den Anlegern und lassen Zinssenkungen wieder wahrscheinlicher erscheinen. Zudem stützt eine solide verlaufende Berichtssaison die Anlegerstimmung. Die US-Indizes erholen sich in dieser Woche von ihren Rücksetzern der letzten Handelswochen. Der Dow Jones klettert um 3,6 % auf 38.387 Punkte und nimmt damit langsam wieder Kurs auf sein Rekordhoch von 38.889 Punkten. Noch etwas erfolgreicher verlief die Woche für die zinssensiblen Tech-Werte. Der US Tech 100 legt um 4,2 % auf 18.113 Punkte zu und hat damit ebenfalls sein Allzeithoch von 18.464 Punkten in Sichtweite. Nächste Woche stehen vor allem neue US-Inflationsdaten im Fokus der Anleger.


Interessante Entwicklungen bei Einzelwerten:

Nvidia


Die Nvidia-Aktie ist mit 286 ausgeführten Orders der meistgehandelte Auslandswert in Stuttgart. Die Kursrallye des Chip-Produzenten kam zuletzt etwas ins Stocken. Zum einen warnten einige Experten vor einer Blasenbildung, zum anderen holt die Konkurrenz im KI-Bereich weiter auf. Allerdings hält Nvidia mit seiner neuen Blackwell-Reihe, von der sich die Kalifornier den nächsten Wachstumsschub versprechen, dagegen. In der zurückliegenden Woche steigen die Nvidia-Papiere um rund 4,2 % und kosten derzeit 887,47 US-Dollar. Zwischenzeitlich sah es sogar noch besser aus, in der ersten Wochenhälfte stand ein Preis von 925 US-Dollar auf der Kurstafel. Goldman Sachs-Analysten sehen weiteres Aufwärtspotential und heben unterdessen ihr Kursziel von 1.000 auf 1.100 US-Dollar an.


Zur Nvidia-Aktie


Fisker


Weiterhin rege gehandelt wird die Fisker-Aktie. In dieser Woche wurden im Stuttgarter Auslandshandel 284 Preise festgestellt. Die Pleite des E-Autobauers nimmt weiter konkrete Formen an. Nun fiel der Fisker Ocean in einem Test der US-Verbraucherorganisation Consumer Reports durch. Die Produktion des bisher einzigen Modells der US-Amerikaner wurde mittlerweile gestoppt. Das hat Auswirkungen auf die österreichische Fisker-Tochter, die gemeinsam mit dem Auftragshersteller Magna für die Produktion des Ocean am Standort Graz verantwortlich ist. Die Fisker GmbH meldete nach dem Produktionsstopp Insolvenz an, davon betroffen sind 500 Stellen. Magna gab unterdessen bekannt, dass man nicht von einer Wiederaufnahme der Ocean-Produktion ausgehe. Der Handel mit Fisker-Aktien ist mittlerweile eingestellt, der letzte Preis betrug 0,038 Euro.


Zur Fisker-Aktie


 


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