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Die Aktienmärkte zeigten nach der erneuten Zinspause der US-Notenbank in der abgelaufenen Woche nach oben. So bekamen die Optimisten Oberwasser, die eine rasche Zinswende erwarten. Diese könnte im kommenden Jahr erfolgen, dürfte aber erst ab der zweiten Jahreshälfte aktuell werden. Schließlich liegt die Inflation in den USA wie auch hierzulande nach wie vor noch klar über dem von den Notenbanken gewünschten Level. Die nach wie vor sehr robuste Konjunktur in den USA macht es der US-Notenbank dabei etwas leichter, doch noch einmal die Zinszügel zu straffen.
Einfluss auf den Aktienmarkt
Ausweitung der Krise oder Entspannung?
Neben den hohen Zinsen zeigen sich derzeit aber noch weitere negative Einflussfaktoren. So ist beispielsweise China sehr bemüht, ein Übergreifen der Probleme im Immobiliensektor nicht auf die Gesamtwirtschaft übergreifen zu lassen. Diese wirken sich nach wie vor belastend aus. Daneben drücken auch die geopolitischen Spannungen auf die Stimmung der Anleger. Aktuell wandert der Blick von der Ukraine auf Israel. Sollte sich der Konflikt weiter ausdehnen, dürfte dies den Ölpreis deutlich nach oben klettern lassen. In der Folge wäre dann auch von einer deutlichen Belastung des Wirtschaftswachstums auszugehen. Damit bleibt die Frage, ob es sich bei der aktuellen Erholung nur um eine technische Reaktion oder bereits um einen Trendwechsel nach oben handelt. Sollten sich die aktuellen Belastungsfaktoren weiter eintrüben, dürfte an den Aktienmärkten das Ende der Talfahrt noch nicht erreicht sein. Entspannt die Lage sich aber nachhaltig, dürfte dies auch am Aktienmarkt zu einem weiteren Aufwärtsimpuls führen.
Viel Erfolg in der kommenden Börsenwoche
Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
http://www.hebelzertifikate-trader.de
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