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Die Aktienmärkte haben auf die US-Arbeitsmarktdaten vom August, welche am vergangenen Freitag präsentiert wurden, deutlich entspannter als auf die Daten vom Juli reagiert. Diese wurden Anfang August bekanntgegeben und sorgten in Verbindung mit der Zinsanhebung in Japan zu einem fast schon panischen Rücksetzer. Darauf folgte eine bemerkenswerte Rally in einem Börsenmonat, welcher eigentlich eher fallende Notierungen erwarten lässt. Damit stellt sich nun die Frage, wie der September verlaufen wird!
Liefert die US-Notenbank?
Erwartete Schwankungsbreite nimmt zu!
Aus saisonaler Sicht ist der September der schlechteste Börsenmonat. Begonnen hat dieser bereits mit einer Abschwächung. Nun muss sich zeigen, ob sich der Aktienmarkt auch in den kommenden Wochen am saisonalen Verlauf orientieren wird. In den USA waren schwächere Wirtschaftsdaten zuletzt immer wieder ein Anzeichen dafür, dass die Inflation nachlässt und die FED mehr Spielraum für eine Zinswende hat. Nun kommen aber immer wieder Ängste zum Vorschein, dass die US-Notenbank zu vorsichtig agiert hat und die US-Wirtschaft doch deutlicher an Fahrt verliert, als dies bislang erwartet wurde. Sollten sich dahingehend weitere Anzeichen ergeben, dürfte dies auch die Entwicklung am Aktienmarkt belasten. Bei den erwarteten Schwankungen zeigt sich jedenfalls, dass dieses Risiko allmählich berücksichtigt wird. Allerdings hat auch jeder Abschwung etwas Gutes, da sich damit auch wieder attraktive Notierungen zum Aufbau neuer Long-Positionen ergeben.
Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht Ihnen
Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
http://www.hebelzertifikate-trader.de
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