Der Onlinebroker Robinhood will seinen Startup-Charakter hinter sich lassen. Das US-Unternehmen kündigt einen Aktienrückkauf an – und eine Übernahme in Europa.
Robinhood befindet sich als Unternehmen gerade zu Beginn seiner zweiten Dekade. Als Startup will der Onlinebroker nun nicht mehr wahrgenommen werden. Aus gutem Grund: Das einst als Meme-Wert bei Kleinanlegern beliebte Papier kann an der Börse überzeugen. Damit das auch künftig so bleibt, nimmt Robinhood eine Stange Geld in die Hand.
Wie der US-Onlinebroker bekanntgab, will man eigene Aktien zurückkaufen. Das Volumen des Programms solle sich auf eine Milliarde Dollar belaufen, hieß es. Branchenexperten deuten den Schritt als positives Zeichen. Der Anbieter von Aktien, Derivaten und börsengehandelten Fonds, sogenannten ETFs sei längst eine ernstzunehmende Marktgröße.
Gleichzeitig nimmt Robinhood weiteres Geld in die Hand und kauft im wachstumsstarken Kryptowährungsbereich außerhalb des US-Heimatmarktes zu. Ziel des Interesses ist die vor allem in Europa und Asien sehr populäre Kryptobörse Bitstamp. Der Kaufpreis betrage 200 Millionen Dollar in bar, so das Unternehmen. Das Geschäft mit Bitcoin, Ethereum und so weiter boomt, ein Bitcoin kostet aktuell rund 70.000 Dollar. Robinhood wolle daran stärker als bislang partizipieren, hieß es.











