Füherscheinentzug für alle Delikte

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neuester Beitrag:  19.04.15 09:21
eröffnet am: 18.04.15 16:31 von: potzzzblitz Anzahl Beiträge: 30
neuester Beitrag: 19.04.15 09:21 von: 007Bond Leser gesamt: 8767
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18.04.15 16:31 #1 Füherscheinentzug für alle Delikte
Führerscheinentzug: Regierung plant Fahrverbot für Steuersünder | ZEIT ONLINE
Führerscheinentzug drohte bisher nur bei Verkehrs- und Drogendelikten. Das will die Bundesregierung ändern, um Täter, denen Geldstrafen egal sind, wirksamer zu bestrafen.
 
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18.04.15 17:39 #6 nun, bond
das finde ich nicht, ganz im gegenteil.
ich bin froh, dass es immer noch gute leute gibt,
die diesen horrorjob auf sich nehmen.

herr mappus hätte es aber meiner persönlichen meinung nach
maximal zum feuerwehrchef sigmaringen bringen dürfen
- und das sage ich als entschiedener liberalkonservativer.  
18.04.15 17:45 #7 Strobl.... Kein Kommentar zu dem.
Natürlich trifft der Führerscheinentzug keine Reichen/Superreichen. Die fahren einfach Taxi oder nehmen sich einen Chauffeur.

Das ist eine ruinöse Strafe für Berufstätige, die ihren Führerschein benötigen, u.a. Außendienstler oder Menschen, die regelmäßig lange Strecken aus der Pampa zu ihrem Arbeitsplatz auf sich nehmen müssen.

Völlig Mittellose kann man damit auch nicht bestrafen. Die haben sowieso kein Auto mehr.
 
18.04.15 18:01 #8 Füherscheinentzug für alle Delikte
ja ja immer auf den mittelstand druffhauen wie immer. kopfschüttel
 
18.04.15 18:19 #9 Qualitätsjournalismus
Qualität der Journalisten sinkt weiter, wenn man in der Überschrift und im Einleitungssatz zwei verschiedene Rechtsbegriffe synonym verwendet.

Potz, der Richter wird das schon richtig einordnen können, die Erwerbsgrundlage soll dem Täter im Bereich kleinerer Vergehen nicht genommen werden.

Im Detail aber ein schwieriges Feld;
Beispiel Geldstrafen, es ist nicht sichergestellt, dass sie den Verurteilten treffen und nicht von Dritten bezahlt werden, ebenso wird Vermögen bei der Auferlegung grds. nicht berücksichtigt,
Zahlt der Verurteilte aber selbst und hat unterhaltspflichtige Familienmitglieder,
trifft die Strafe aber auch unmittelbar Unschuldige.  
18.04.15 18:32 #10 Warum wird Vermögen nicht berücksichtigt?
18.04.15 18:35 #11 und was soll das nützen?
dann meldet man sein auto einfach ab und dem staat gehen etliche steuereinnahmen bei verschiedensten posten flöten.

fährt man halt rad oder nimmt die öffentlichen.
oder man fährt bei freunden mit, oder lässt sich von freund/freundin im wagen rumkutschieren.

nen wirklichen +lerneffekt wird man damit sicher nich erreichen.

 
18.04.15 18:39 #12 #10 weil´s nunmal so ist.
gehört zum "jeder is vorm gesetz gleich"
delikt, strafmaß freiheitsentzug von-bis, geldstrafe von-bis.
das ist aufs verbrechen geeicht und nich auf persönlichen background  
18.04.15 18:44 #13 aber cool wärs
wenn man statt fixer geldbeträge, nen fixen prozentsatz vom jahresgehalt ranziehen würde.

dann würden auch geldstrafen wieder weh tun. vor allem jedem gleich ;)  
18.04.15 18:45 #14 Gibts doch schon in anderen Ländern
Falsch Parken 10.000€
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Ich bin nicht nachtragend, vergesse aber nichts(H. Wehner)
18.04.15 18:47 #15 wo denn ?
18.04.15 18:49 #16 In der Schweiz z.B.
http://www.sueddeutsche.de/auto/...fe-fuer-schweizer-bleifuss-1.67568
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Ich bin nicht nachtragend, vergesse aber nichts(H. Wehner)
18.04.15 18:51 #17 Oder Finnland
Die Geldstrafe für Geschwindigkeitsübertretungen bemisst sich in Finnland nach dem Einkommen. Salonojas Einnahmen beliefen sich Agenturangaben zufolge im vergangenen Jahr auf fast sieben Millionen Euro, was die Sache für ihn ziemlich teuer macht. Nach Angaben der Behörden wurde gegen den fliegenden Finnen eine Strafe von 170.000 Euro verhängt. Es ist die höchste Summe, zu der in Finnland jemals ein Temposünder verdonnert wurde.  
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Ich bin nicht nachtragend, vergesse aber nichts(H. Wehner)
18.04.15 18:55 #18 #16, ich war das nicht.
18.04.15 19:00 #19 aber von parken habe ich nichts
gelesen, wo steht denn das ?  
18.04.15 19:01 #20 Das war nur ein Scherz
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Ich bin nicht nachtragend, vergesse aber nichts(H. Wehner)
18.04.15 19:01 #21 Was bringt's dem Staat
wenn er dem Bürger den Führerschein entzieht? Nix. Wenn der Staat hohe Bussen nach dem Prinzip von #13 einzieht hat er wenigstens etwas davon.
Das andere Prinzip produziert höchstens Sozialfälle, die wiederum kosten.  
18.04.15 19:02 #22 Führerscheinentzug kann aber auch sehr
schmerzhaft sein - alleine der Verlust an Sozialstatus.

Wohingegen die Geldstrafen den wohlhabenden Betroffenen ja nie wirklich weh tun.
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Ich bin nicht nachtragend, vergesse aber nichts(H. Wehner)
18.04.15 19:10 #23 wenn du morgen in der post einen brief vom
zollamt mit der aufforderung binnen fünf tagen ein vergessenes knöllchen zu bezahlen bekommst, würde ich stutzig, weil morgen sonntag ist und der postbote seinen freien tag geniesst, der gute.  
18.04.15 19:36 #24 Tja wer läuft fällt auf....wer zahlt eben nicht!
18.04.15 19:43 #25 geldstrafe in Abhängigkeit von Einkommen und
vermögen

plus belohnung für whistleblower

schon wäre das thema erledigt

steuerhinterziehing von reichen ist aber von politikern offensichtlich gewollt, denn sonst würden sie das ganze ja abschaffen

 
18.04.15 20:03 #26 unfreiwillige organdonation?
18.04.15 20:18 #27 Füherschein, habe ich geschrieben
Es tut mir von Herzen leid!  
18.04.15 20:20 #28 Was kommt nach Führerscheinentzug?
Öffentliches Auspeitschen, an den Pranger stellen?

Die Politiker sollten lieber einmal in ihren eigenen Reihen aufräumen. Wie wäre es denn mit Chauffeur- und Führerscheinentzug für korrupte Politiker? Die wären dann auf einmal alle ihre Lappen los! ;-)

Da geht den Politikern aber der eigene Arsch auf Grundeis! Und das hatten wir ja schon:

Elf Jahre lang hat der Bundestag über ein Gesetz gegen politische Korruption nachgedacht. Jetzt endlich hat es das Parlament beschlossen. Aber es ist wie schlechter Käse – viel Luft, wenig Substanz. Nur ein Abgeordneter, der sich extrem dumm anstellt, kann überhaupt bestraft werden.

http://www.zeit.de/2014/27/abgeordnetenbestechung-gesetz

Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Normalerweise müsste doch jeder anständige Staatsanwalt aber so was von sofort "Gewehr bei Fuss" stehen und anfangen zu ermitteln .... wenn denn wirklich alle "gleich" wären vor unserem Gesetz - was hier doch sehr stark (siehe u. a. den Artikel in der Zeit) bezweifelt werden dürfte!




 
19.04.15 09:14 #29 Die Straßen sind ganz einfach
zu überfüllt und da ist es verständlich, das Entscheidungsträger über sowas nachdenken.
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Eichi ist Consul des Justitia Ordens der United Global Royal Church
19.04.15 09:21 #30 Das wäre aber sehr schlecht für
die Automobilindustrie, denn ohne Führerschein braucht man kein Auto.  ;-)  
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