Ein paar Zeilen,.....................

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neuester Beitrag:  30.03.07 19:32
eröffnet am: 15.03.07 04:02 von: J.B. Anzahl Beiträge: 18
neuester Beitrag: 30.03.07 19:32 von: daxbunny Leser gesamt: 2221
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15.03.07 04:02 #1 Ein paar Zeilen,.....................
die zum Nachdenken anregen sollen......

Ich werde versuchen, Euch ab jetzt jeden Tag einen Artikel zu präsentieren, der meiner Meinung nach zum Nachdenken anregen soll....


Servus, J.B.
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"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)


 

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15.03.07 04:04 #2 Das Kapital: Wenn die Blase nicht mehr größer .

Das Kapital: Wenn die Blase nicht mehr größer wird

In ihrer Anfangsphase machen Blasen die Anleger glücklich. Das ist der Grund, warum der Architekt der aktuellen Blasenwirtschaft, Alan Greenspan, an den Finanzmärkten bis heute umjubelt wird. Ein weiteres Thema in diesem Kapital sind Generika.


Das Dumme ist, dass das gute Gefühl bereits dann schwindet, wenn die Pumpe stockt. Und schon beim kleinsten Leck droht der pralle Luftballon zu zerplatzen.

Greenspan hatte die Gelegenheit beim Schopf ergriffen, die ihm so Mitte der 90er-Jahre IT-Revolution und Globalisierung eröffnet hatten - und die Geldschleuse weit geöffnet, da die Inflation aufgrund dieser beiden positiven Angebotsschocks ja ohnehin gedämpft wurde. Wenngleich die Inflationsrisiken gestiegen sind, hat das bisher auch prima funktioniert. Trotz eines mittleren realen US-Wachstums von 3,1 Prozent haben die Verbraucherpreise über die vergangenen zehn Jahre im Schnitt bloß 2,5 Prozent zugelegt.



Dass der reale Leitzins der Fed in dieser Zeit im Mittel aber gerade mal 1,3 Prozent betragen hat, hatte allerdings den kleinen Nebeneffekt, dass die Schulden der nichtfinanziellen US-Sektoren von 180 auf 213 Prozent des BIPs gestiegen sind. Vor allem die privaten Haushalte haben einen mächtigen Schluck aus der Pulle genommen. Sie weiteten ihre Kredite von 89 auf 132 Prozent des verfügbaren Einkommens aus; das entspricht einem Zuwachs von 7634 Mrd. $ seit dem vierten Quartal 1996.

Da das Gros dessen Wohnungsbaukredite sind, sollten schon insofern die jüngsten Probleme bei US-Hypotheken minderer Bonität nicht überraschen. Dazu kommen natürlich die nunmehr steigenden Refinanzierungskosten bei so mancher - teilweise abenteuerlich konstruierten - Hypothek sowie die ausgereizt anmutenden Hauspreise, deren mächtiger Anstieg die dauernd zunehmende Immobilienbeleihung erst ermöglicht hatte. Trotz des jüngsten Rückgangs kostet ein Einfamilienhaus im Median immer noch 211.000 $. Der durchschnittliche Stundenlohn eines einfachen US-Arbeiternehmers liegt bei gut 17 $.

Da ist es wohl kein Wunder, dass Banken und private Verbraucher vorsichtiger werden in Sachen Kreditausweitung. Nur hat schon deren Verlangsamung von knapp zehn Prozent im ersten Halbjahr 2006 auf 6,6 Prozent im vierten Quartal gereicht, um das reale BIP-Wachstum im zweiten Halbjahr auf zwei Prozent zu drücken. Dabei stiegen die Kredite immer noch schneller als die Einkommen; selbst im vierten Quartal hatten die Verbraucher noch eine Finanzierungslücke von annualisiert 565 Mrd. $ - 5,8 Prozent der Einkommen.

Derweil weisen auch die nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften, deren Vorsteuergewinn im vierten Quartal leicht gefallen ist, eine kleine Finanzierungslücke auf, die sich inklusive Aktienrückkäufen allerdings auf hübsche 772 Mrd. $ summiert, sodass sie ihre Kredite zuletzt mit einer Jahresrate von 10,9 Prozent ausweiteten. Das erklärt vielleicht die schwache Investitionstätigkeit und die dünnen Kapitalgüteraufträge, die bereits auf dem Arbeitsmarkt Spuren hinterlassen, da der Index der geleisteten Arbeitsstunden in der privaten US-Wirtschaft ja zweimal in Folge gesunken ist.

Dass die USA sich aus ihrem Leistungsbilanzdefizit herausexportieren können, bleibt daher zweifelhaft, wobei auch der Saldo der Direktinvestitionen negativ bleibt. Der jüngste Rückgang des Defizits beruht ja vor allem auf niedrigeren Vorleistungsimporten infolge der Lageranpassung und ist insofern wenig nachhaltig - solange der Konsum hält. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen, werden sich immer mehr US-Verbraucher fragen. Immerhin steht die Fed stets an der Pumpe bereit.



Generika

Parasitäre Schmarotzer oder notwendiges Marktkorrektiv? Die Meinungen über die 84 Mrd. $ schwere Generikabranche, die mittlerweile elf Prozent der gesamten Pharmaindustrie ausmacht und doppelt so schnell wie diese wächst, sind geteilt, auch an der Börse.

Als Ranbaxy sein Interesse an Merck s Generikasparte bestätigte, sank der Kurs um 27 Prozent - der Markt befürchtet, dass die Inder sich verheben. Hinzu kommt der gnadenlose Wettbewerb unter den Herstellern, von denen viele in Billiglohnländern sitzen, entsprechend rapide fallen die Arzneipreise. Parallel dazu steigen die Kosten, weil die Originalhersteller ihren Besitzstand gerichtlich verteidigen.

Der Preisdruck sorgt dafür, dass jeder Größenvorteilen hinterherjagt. Die Fusionsaktivitäten der Branche sind in den letzten beiden Jahren rapide gestiegen, und der Drang nach Westen von Firmen aus Osteuropa und Indien wird die Konsolidierung noch beschleunigen.

Doch der Markt bleibt attraktiv. In den nächsten fünf Jahren verlieren viele Kassenschlager unter den Originalpräparaten ihren Patentschutz. Zusätzlich nutzen Regierungen zunehmend Generika zur Eindämmung der ausufernden Gesundheitskosten. Die Bewertungen der Generika-Aktien sind zwar hoch, doch das Wachstumspotenzial auch: Der Jahresumsatz der Marktführer entspricht in etwa dem eines einzigen Kassenschlagers.





Quelle: Financial Times Deutschland

Servus, J.B.
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15.03.07 22:26 #3 Das Kapital: In Europa drohen Gewinnenttäuschun.

Das Kapital: In Europa drohen Gewinnenttäuschungen

Während die US-Gewinnschätzungen fallen und fallen, halten sich die positiven und negativen Prognoserevisionen in Europa nach wie vor die Waage. Wie lange noch? Weitere Themen in diesem Kapital: Bayer und die Tabakbranche.


An den aktuellen Daten gemessen, scheint vorerst nichts zu befürchten zu sein. Laut Dresdner Bank wird den nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften Europas 2007 zwar ein neuerlicher Gewinnsprung von 8,9 Prozent zugetraut, bei einem Umsatzwachstum von 4,7 Prozent; in Deutschland wird gar ein Ertragszuwachs von 15 Prozent erwartet, bei einem Umsatzplus von 3,6 Prozent. Wenn man nun aber sieht, dass die deutsche Industrie ihren Umsatz im Januar um satte 11,4 Prozent gesteigert hat, die Lohnstückkosten im vierten Quartal hingegen um 3,4 Prozent gesunken sind, dann scheint die Einhaltung der Schätzungen für die Firmen geradezu ein Klacks zu sein.



Nur wird das Umsatzwachstum bereits in ein paar Monaten nahezu stagnieren, wenn es etwa nach dem OECD-Indikator geht. Ähnliches deutet beispielsweise die massive Verschlechterung des Auftrags-Umsatz-Verhältnisses an, die vor allem aus der Stagnation der Exportorders aus den Ländern außerhalb der Euro-Zone seit dem Spätsommer 2006 rührt. Und angesichts der jüngsten US-Daten ist hier bis auf Weiteres eher mit einer Verschlechterung als einer Verbesserung zu rechnen.

Während das Produktivitätswachstum aus zyklischen Gründen zunächst also nachlassen dürfte, ziehen die Löhne mitunter deutlich an, wie etwa der Tarifabschluss in der Chemiebranche zeigt, der auf Gehaltssteigerungen von rund vier Prozent hinausläuft. Dazu kommt der Euro, der im Februar handelsgewichtet um 4,4 Prozent über dem Vorjahr lag, steigende Zinskosten, anhaltend hohe Rohstoffpreise und - in Deutschland - Margendruck wegen der Mehrwertsteuererhöhung.

Die Anleger sollten sich daher lieber darauf einstellen, dass auch die hiesigen Gewinnschätzungen über die kommenden Monate nachgeben werden - im Einklang mit dem Ifo. Ansonsten könnte es so ab dem zweiten Quartal Gewinnwarnungen hageln. Vielleicht ist ja auch das ein Grund für die wackeligen Börsen, an denen bekanntlich antizipiert wird.





Bayer
Warum genau es damals Schering aus der Umarmung von Merck in die Arme von Bayer trieb, ist immer noch nicht abschließend geklärt. Die Jobverluste auf Scherings Seite sind unter Bayer höher, als sie unter Merck gewesen wären. Gleiches gilt für die Eindampfung ganzer Funktionsbereiche und Auslandsniederlassungen von Schering , und schließlich hat es vom sechsköpfigen Vorstand nur einer in die Führungsebene von Bayer-Schering geschafft. Es gab daher auch Spekulationen, dass es bei der Wahl des Käufers auch um Eitelkeiten des Schering-Vorstandes ging.

Um so bemerkenswerter dann, dass in dem 248-seitigen Geschäftsbericht von Bayer der Name des vormaligen Schering-Vorstandes, Hubertus Erlen, kein einziges Mal auftaucht. Grämen muss er sich dennoch nicht. Denn während Bayer-Vorstand Werner Wenning 2006 mit einem um rund 2,6 Prozent reduzierten Gehaltspaket von 2,6 Mio. Euro auskommen musste, konnte sich Erlen dank einer rechtzeitigen Satzungsänderung ein Abfindungspaket von 6,6 Mio. Euro sichern. Mit so gestärktem Rücken macht dann auch die Arbeit als Aufsichtsrat von Bayer Schering Pharma mehr Spaß.

Doch bisher hat auch Wenning kein Grund zur Klage. Dominierendes Thema der 2006er-Jahresbilanz ist der Schering-Kauf, nicht nur wegen seiner absoluten Größe, sondern auch, weil sich dieser Bereich innerhalb Bayers am besten entwickelte. Er übertraf alle Erwartungen, und die langfristigen Margenziele für die Pharmasparte konnten auch hochgenommen werden. Da gibt es doch keinen Grund, die Stimmung zu verderben. Nur dass selbst die Kursziele der Analysten nahezu erreicht sind.


Tabakbranche
Fressen oder gefressen werden, lautet heute das Motto der Tabakindustrie. Kurz nach dem Kauf von Commonwealth Brands macht Imperial Tobacco nun Altadis Avancen. Die Briten bieten satte 11,6 Mrd. Euro, bei einer eigenen Marktkapitalisierung von 14 Mrd. £.

Offenbar will Imperial schnell auf die Konsolidierung reagieren, gibt es doch bloß noch fünf globale Tabakfirmen. Die europäische Wettbewerbsaufsicht ist angesichts astronomischer Margen neugierig geworden und wird maximal noch ein großes Geschäft abnicken. Und würde Imperial nicht agieren, könnte man leicht selbst zum Gejagten werden.

Zwar passen die beiden gut zusammen. Doch wäre wohl eine Kapitalerhöhung nötig - und satte Synergien, um den Aufpreis zu rechtfertigen. Auch muss Imperial mit kräftigem Widerstand des "Opfers" rechnen. Nur würde Altadis für einen Gegenangriff wohl einen Partner benötigten. Und ohnehin dürften die Finanzinvestoren, die auf eine Übernahme gewettet haben, dabei kaum mitspielen.





Quelle: Financial Times Deutschland

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16.03.07 23:27 #4 China

Was sich in China ändert

Von Eigentum bis Investitionen: Der chinesische Volkskongress hat eine ganze Reihe von Veränderungen beschlossen, manche davon könnten das Land entscheidend verändern. Die wichtigsten Reformen im Überblick.


Als die rund 3000 Delegierten des Volkskongress am Freitag ihre Jahrestagung beendeten, war China nicht mehr das selbe Land. Eigentum hat in der Volksrepublik künftig einen höheren Wert, ausländische Investoren in China müssen ebenso umdenken wie chinesische Investoren im Ausland. Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick.



Eigentum

Die chinesischen Kommunisten verabschieden sich von Marx und Mao: Das am Freitag verabschiedete neue Eigentumsgesetz enthält auf 40 Seiten 247 Artikel, deren Ziel ein Gleichgewicht zwischen staatlichen und privaten Interessen ist. "Das rechtmäßige Eigentum individueller Personen soll gesetzlich geschützt sein", heißt es in der Gesetzesvorlage.

"Illegale Besitznahme, Plünderung und Zerstörung von solchem Eigentum durch irgendeine Körperschaft oder eine Einzelperson ist verboten." Wegen unklar definierter Eigentumsrechte waren in den vergangenen Jahren immer wieder Gebäude und Ländereien für lukrative Immobilienprojekte beschlagnahmt worden.



Ausländische Investitionen in China

China streicht ausländischen Investoren die Steuervorteile und stellt sie auf eine Stufe mit chinesischen. Mit großer Mehrheit nahm der Volkskongress ein entsprechendes Gesetz zur
Körperschaftssteuer an. Damit entspricht China den Vorgaben der Welthandelsorganisation (WTO).

Statt bisher 15 bis 24 Prozent für ausländische Investoren gilt nun ein einheitlicher Steuersatz von 25 Prozent für alle Unternehmen. Nach einer Übergangszeit von fünf Jahren erwartet der Finanzminister Jin Renqing Mehreinnahmen von etwa 5,5 Mrd. US-Dollar im Jahr von ausländischen Firmen.

Einige Sektoren können jedoch weiterhin vergünstigte Steuersätze beantragen: Dazu zählen Hochtechnologie-Unternehmen, insbesondere in der Biotechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Unternehmen aus den Bereichen Umweltschutz und Energie sowie der Landwirtschaft. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2008 in Kraft. Für Unternehmen, die bereits in China ansässig sind oder noch in diesem Jahr gegründet werden, gilt eine Übergangsphase von fünf Jahren.

Zudem kündigte die chinesische Zentralbank am Freitag eine Reihe von Reformen im Finanzsektor an. Demnach sollen Einschränkungen für ausländische Investoren schrittweise abgebaut und dadurch mehr Kapital nach China gelockt werden. Ziel sei, dass ausländische Investitionen nicht mehr nur in die Sonderwirtschaftszonen, sondern auch verstärkt ins chinesische Hinterland fließen.



Chinesische Investitionen im Ausland

Im Gegenzug zur Liberalisierung gegenüber ausländischen Firmen soll der staatliche Investitionsplan ausgeweitet werden, damit sich auch chinesische Einrichtungen verstärkt im Ausland finanziell engagieren.

Weitere Reformen sollen laut einem Bericht der chinesischen Zentralbank die einheimische Firmen ermuntern, sich durch Hedging in ausländischen Future-Märkten besser gegen Risiken abzusichern. Darin wird außerdem gefordert, dass China auch Futures und Optionen für Gold entwickelt. An der Schanghaier Gold-Börse wird der Rohstoff bislang nur auf dem Spot-Markt gehandelt.



Militär

Mit einer Steigerung von 17,8 Prozent auf rund 34 Mrd. Euro hat die Volksrepublik ihren Militärhaushalt erneut massiv erhöht. Der Verteidigungsetat wuchs damit schneller als der restliche Haushalt. Laut Ministerpräsident Wen Jiabao sollte die Welt sich aber nicht vor der chinesischen Aufrüstung fürchten. "Wir verfolgen eine defensive Verteidigungspolitik". Die Volksrepublik hat ihren offiziellen Militärhaushalt in den letzten 15 Jahren meist im zweistelligen Bereich erhöht. Experten vermuten, dass die tatsächlichen Ausgaben deutlich höher liegen.

Auch der jüngste chinesische Anti-Satelliten-Test sei nicht als Bedrohung zu werten, sagte Wen Jiabao. Der versuchsweise Abschuss eines eigenen Satelliten im Januar
mit einer Rakete von der Erde aus habe kein anderes Land bedroht und keine internationalen Verträge gebrochen. Wen Jiabao rief andere Länder auf, sich sobald wie möglich auf eine internationale Konvention zur friedlichen Nutzung des Alls zu einigen.



Klimaschutz

Ministerpräsident Wen Jiabao kündigte einen nationalen Plan zum Klimaschutz an. Er versprach jedoch nicht, dass sich die Regierung an internationale Emissionsgrenzen für
Treibhausgase halten werde. China arbeite daran, seinen Energieausstoß zu reduzieren, sagte Wen zum Abschluss der Tagung des Volkskongresses. Der angekündigte Plan werde auf
internationalen Verträgen zum Treibhausgas-Ausstoß basieren. Hinter den USA ist China der zweitgrößte Emittent von Treibhausgasen.



Quelle: Financial Times Deutschland

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18.03.07 22:53 #5 Das Kapital: Der Deutschen Bank könnte mehr dr.

Das Kapital: Der Deutschen Bank könnte mehr drohen

Vorbote eines noch größer werdenden Ungemachs oder Ausverkaufs- und damit Einkaufspreise? Seit ihrem Hoch im Januar ist die Deutsche-Bank-Aktie um fast 15 Prozent gefallen - mehr als Dax, Stoxx und die US-Banken. Weiteres Thema in diesem Kapital: Wirtschaftsprüfer.


So stark wird das Geschäft mit minderbemittelten Möchtegernhausbesitzern aus Übersee dann doch nicht sein, oder? Bei der Quantifizierung des Ertragsrisikos, das sich aus der Krise der US-Immobiliendarlehen niederer Bonität ergibt, stößt man auf zwei Probleme: Zum einen ist es schwer zu ermitteln, in welchem Maße die Banken überhaupt diesem Marktsegment ausgesetzt sind, da ein Immobilienkredit durch viele Hände geht.



Die Deutsche Bank mischt hier an vielen Fronten mit. Sie ist einer der 30 größten Hypothekenanbieter in den USA, sie hat Kreditlinien im mittleren einstelligen Milliardenbereich an US-Hypothekenbanken offen, und vor allem verdient sie mit der Platzierung und dem Handel der verbrieften Hypothekenpakete. Von allen kontinentaleuropäischen Banken ist die Deutsche hier am stärksten engagiert.

So schätzt JP Morgan auch, dass in einem Negativszenario die 2007er Gewinne der Deutschen am stärksten, nämlich um 2,7 Prozent sinken könnten. Merrill Lynch geht noch weiter, indem ein Rückgang des gesamten Kredithandels angenommen wird, die Gesamtbelastung wäre dann fast neun Prozent. Doch die Datenlage ist dürftig; vor allem ist unbekannt, inwieweit sich die Banken abgesichert haben.

Die größere Unsicherheit ergibt sich jedoch aus der volkswirtschaftlichen Bedeutung dieser Krise, die nur eine Vorhut sein könnte. Auch die Ausfallraten bei höherwertigen Hypotheken und bei Konsumkrediten haben in den USA ihren Tiefstand bereits hinter sich gelassen, mit einem weiteren Anstieg ist zu rechnen. Denn unter steigenden Zinsen und stagnierenden Häuserpreisen leiden nicht nur weniger betuchte US-Konsumenten.

Ob man daher das historisch niedrige KGV von unter neun (für 2007) als Einstiegschance begreift, sollte man beim starken US-Geschäft und dem starken Kredit- und Rentenhandel der Deutschen Bank gut überdenken.



Wirtschaftsprüfer

So unsexy der Beruf des Wirtschaftsprüfers auf den ersten und zweiten Blick auch erscheint, so wichtig ist jedoch seine Funktion, um das Vertrauen in die Kapitalmärkte zu bewahren. Daher ist es schön, dass die Europäische Kommission einen genaueren Blick auf die Haftungsregelung dieses Berufsstands geworfen hat. Schließlich kann schlimmstenfalls der Bilanzskandal in einem Land die Kapitalkosten in allen übrigen EU-Ländern miterhöhen. Trotzdem stehen dem hiesigen Aktionär weit weniger rechtliche Mittel gegen schlampig arbeitende Wirtschaftsprüfer zur Verfügung als seinem amerikanischen Leidensgenossen. Was immer man von den jüngsten Reformen in den USA halten mag, sie scheinen immerhin für etwas mehr Wachsamkeit unter den Prüfern gesorgt zu haben.

Leider scheint Charlie McCreevy - der zuständige EU-Kommissar und selbst ausgebildeter Wirtschaftsprüfer - der Schutz seiner ehemaligen Berufsgenossen wichtiger als der der Anleger zu sein. Die Konsultationsphase zum ersten EU-Entwurf endete letzte Woche und die Debatte konzentrierte sich vor allem darauf, wie man die Haftung der Prüfer begrenzen könnte. Unter den Vorschlägen war der einzig halb vernünftige noch derjenige, Unternehmen zu erlauben, die Haftung ihres Prüfers vertraglich zu begrenzen, statt auf eine gesetzliche Obergrenze zurückzugreifen. Solche Vereinbarungen werden in den USA immer beliebter und halten auch in England Einzug. Sie richten wenig Schaden an, vorausgesetzt, eine Absegnung seitens der Aktionäre und eine gerichtliche Kontrolle verhindern im Bedarfsfall, dass sich Firma und Prüfer gegenseitig Carte blanche geben.

Doch es bleibt unverständlich, warum Prüfer Sonderschutz genießen sollten, der anderen Berufen verwehrt bleibt. Auch eine von der Kommission in Auftrag gegebene Studie findet wenig Anhaltspunkte für eine existenzielle Gefährdung der verbliebenen großen Prüfungsgesellschaften durch europäische Schadensersatzregelungen. Auch sollte die Kommission einmal genauer erklären, wieso sich das Anlegervertrauen nach einem Bilanzskandal am besten dadurch wiederherstellen ließe, dass der involvierte Prüfer einfach weitermacht.

In einigen EU-Staaten, darunter Deutschland, existieren bereits gesetzliche Haftungsbegrenzungen - und das auf einem lächerlich niedrigen Niveau. In weiten Teilen Europas ist es auch so gut wie unmöglich, die Prüfer etwa für Verluste zu belangen, die man als frisch eingestiegener Aktionär durch die Pleite einer Firma erlitten hat, die der Prüfer gerade noch als gesund durchgewunken hat.

Meint es die Kommission ernst mit der Stärkung Europas als Investitionsstandort, sollten solche Ungereimtheiten schnellstens behoben werden, anstatt die Anreize für genaue Prüfung noch weiter zu reduzieren.



Quelle: Financial Times Deutschland

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20.03.07 01:13 #6 Das Kapital: TUI kauft sich Führungsexpertise ein

Das Kapital: TUI kauft sich Führungsexpertise ein

Während es auch diesen Sommer in den Feriendestinationen des Prekariats zu den lieb gewonnenen Liegestuhlreservierungsschlachten zwischen Briten und Teutonen kommen wird, machen auf höherem Niveau Tourismusfirmen just dieser zwei Länder die Branchenkonsolidierung unter sich aus. Weiteres Thema in diesem Kapital: US-Hypothekenschlamassel.


Zwar konnte Karstadt s umtriebiger Vorstand seine Fusion fast einen Monat früher präsentieren, sodass TUI s ähnlich gestrickte Transaktion nun wie eine Retourkutsche aussieht, doch traf TUI wohl die bessere Wahl.

Dafür spricht nicht nur, dass Karstadts Middelhoff bereits bei First Choice (FC) abgeblitzt war, bevor er sich Mytravel schnappte, sondern auch, dass es bei der Kombination von TUI und FC nicht nach einer reinen Volumensaddition aussieht. Denn FC bringt zwei wichtige Trümpfe mit in die Ehe, die Mytravel abgingen. Zum einen hat FC neben dem Pauschalangebot ein zweites Standbein mit Spezial- und Individualreisen aufgebaut, das mittlerweile für mehr als die Hälfte des Umsatzes und des Ergebnisses steht. Zwar fiel es dem Vorstand nicht leicht zu erklären, warum man sich vor einem Monat noch vom Pauschalgeschäft trennen wollte, nur um sich mit TUI jetzt einen ebendort starken Partner auszusuchen. Am Ende fehlte es an Käufern, so dass FC seine Strategie opportunistisch umstellte.



Zum anderen holt sich TUI mit FC ein kompetentes Führungsteam ins Haus, welches mit die besten Margen der Branche erwirtschaftet - mit fünf Prozent zweieinhalbmal soviel wie TUI. So fragten die Analysten auch mehrmals nach, ob das zukünftige Führungsteam, bestehend aus dem Vorstands- und dem Finanzchef von FC, völlig freie Hand haben werde.

So haben auch weniger die angekündigten Synergien den TUI-Kurs so beflügelt, als vielmehr die Aussicht, dass zumindest in der Touristik jemand anderes als Michael Frenzel das Tagesgeschäft führen wird - ein Erfolgreicher noch dazu. Mit diesem Deal begibt sich Frenzel zumindest kurzfristig aus der Schusslinie. Immerhin war er nicht zu eitel, seine Schwäche einzugestehen und das Geschäft in andere Hände zu legen. Seine Kritiker müssen sich nun entscheiden, ob sie ihm den Ausverkauf der Touristiksparte vorwerfen wollen, oder aber sein mangelndes Geschick bei der Restrukturierung - beides zusammen geht nicht.

Für eine Trendwende von TUIs Touristik spricht mittlerweile zweierlei: dass sich der Vorstand von FC nach intensiver Prüfung der TUI-Bilanzen auf die Fusion eingelassen hat. Und dass eine Chance besteht, dass im inzwischen deutlich aufgeräumteren europäischen Reisemarkt mehr Preisdisziplin zutage tritt. Vielleicht sollte TUI daher als nächsten Personalcoup sich Experten aus der Mobilfunk-, Zement- oder Versorgerbranche holen.



US-Hypothekenschlamassel

Pah, es ist doch bloß ein Zehntel der US-Hypotheken, die von minderer Bonität sind. Sagen sich die Anleger nach ein paar Tagen hellster Aufregung um steigende US-Kreditausfälle - und gehen zur Tagesordnung über.

Nur entspricht ein Zehntel in diesem Fall einer Summe von fast 1000 Mrd. $. Und davon stehen laut Credit Suisse 2007 rund 300 Mrd. $ zur Erneuerung an. 2006 waren sogar schon rund 20 Prozent der neu gewährten Hypotheken minderer Bonität. Auch insgesamt hat sich die Qualität der US-Hypotheken über die vergangenen Jahre deutlich verschlechtert, was wegen des Anstiegs der Schuldendienstquote der Hauseigentümer von 15,5 Prozent Ende 1999 auf 18,2 Prozent kaum überraschen kann.

Angesichts der steigenden Risiken ist es auch insofern wahrscheinlich, dass die Banken die Wohnungsbaukreditvergabe 2007 weiter einschränken werden, die 2006 von 1075 auf 793 Mrd. $ gesunken ist. Weniger Kredite aber deuten auch auf noch geringere Bauinvestitionen hin, weswegen das Geschäftsklima im US-Bau erneut fällt. Gehen die Neubauinvestitionen zurück, drosselt das auch die Nachfrage nach Hausrat, die im vierten Quartal 0,4 Prozentpunkte zum annualisierten Wachstum von 2,2 Prozent beigetragen hat. Überdies dürfte die Beschäftigung im Bau weiter fallen, wobei über die vergangenen vier Jahre rund ein Viertel des privaten Beschäftigungsaufbaus auf hausbaunahe Branchen entfallen ist. Zudem wird die Zusatzbeleihung auf bestehende Häuser schwieriger, da deren Preise inzwischen ja nachgeben. Ferner ist wegen der sinkenden Vermögenspreiszuwächse mit einer steigenden Sparquote zu rechnen.

Für sich genommen mögen all diese Effekte selbst zusammengenommen noch überschaubar sein, obwohl sie riesig sind. Aber haben wir nicht schon in der ersten VWL-Stunde gelernt, dass sie durch Multiplikatoren erheblich verstärkt werden können? Eine gewisse Investitionszurückhaltung der Firmen wegen der einsetzenden Konsumschwäche ist jetzt schon spürbar. Und beim derzeitigen Wachstum ist eine echte Eintrübung am Arbeitsmarkt nur eine Frage der Zeit. Spätestens dann aber würde die Bonität etlicher weiterer Kredite sinken - von Firmen wie Verbrauchern.



Quelle: Financial Times Deutschland

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20.03.07 22:46 #7 Das Kapital: Diplomatie statt Bilanzpolitik

Das Kapital: Diplomatie statt Bilanzpolitik

Fängt die Deutsche Post jetzt mit Tiefstapelei an? Weitere Themen in diesem Kapital: Barclays/ABN Amro und Petrochina.


Die 2006er-Resultate würden das hergeben, irgendwas läuft da auf dem Weg von oben nach unten in der Gewinn- und Verlustrechnung falsch: Umsatz um 35,8 Prozent und Ebit um 2,9 Prozent nach oben, Nettoergebnis um 14,3 Prozent nach unten. So die kurze und unbereinigte Revue. Bereinigt sieht es auf Ebit-Ebene auch nicht besser aus. Immerhin entwickelte sich der Mittelzufluss sehr erfreulich.

Das alles ist natürlich Schnee von gestern. Überrascht hat eher der schwache 2007er-Ausblick - die Ebit-Prognose der Post liegt elf Prozent unter dem Konsens. Plant die Post also diesmal von Anfang an realistischer und stutzt somit die Erwartungshaltung der insgesamt recht positiven Analystenschar (zwei Drittel empfehlen einen Kauf) beizeiten zurecht?



Dagegen spricht, dass die Post bei ihrer 2009er-Planung bleibt - die Trendwende somit einfach weiter nach hinten verlagert. Entsprechend stark muss diese dann ausfallen, das Ebit muss von 2007 bis 2009 um fast die Hälfte steigen. So denn die Wende in den USA klappt und man im deutschen Briefmarkt nur 10 bis 20 Prozent Ergebnis abgeben muss, ist das auch möglich. Zumal der Planung eine sehr konservative Prognose für die Postbank zugrunde liegt. Man rechnet bis 2009 mit keiner Ergebnisverbesserung, während der Konsens bis 2009 ein Plus von 40 Prozent sieht.

Will die Post mit der schwachen 2007er-Prognose vielleicht nur den Druck auf die Politik erhöhen? Von dieser würde sie sich nämlich wünschen, den Alleingang der Deutschen bei der Marktliberalisierung zu verhindern. Allein, will man sich wirklich auf die Politik verlassen?





Barclays/ABN Amro

Lieber Herr Varley, wir von The Children's Investment Fund Management (TCI) haben mit Interesse verfolgt, welche Fortschritte Sie gemacht haben, seit Sie ABN Amro vor zwei Jahren gekauft haben. Wir haben vor Kurzem eine Beteiligung von zwei Prozent an Barclays/ABN erworben und möchten unsere Sorge darüber zum Ausdruck bringen, dass das Geschäft nicht den versprochenen Wertbeitrag erbracht hat. Die erwarteten Kosteneinsparungen machen sich kaum bemerkbar, auch die Umsatzsynergien aus dem Großkundengeschäft sind ausgeblieben. Überdies dürfte die Summe der Einzelteile von Barclays ABN 20 Prozent höher sein als der derzeitige Marktwert. Daher fordern wir Sie auf, eine Abspaltung folgender Sparten zu erwägen: US-Bankgeschäft, holländisches Privatkundengeschäft, Aktienhandel, Fondsmanagement ..."

Das klingt nach einem Albtraum. Doch einen solchen könnte Barclays auch riskieren, um ABN Amro zu bekommen. Bisher führen die Briten exklusiv Sondierungsgespräche; der ABN-Amro-Vorstand scheint es also für durchaus realistisch zu halten, dass Barclays die Aktionäre besänftigen kann. Doch dazu muss Barclays einen Aufschlag auf ABN Amros Kurs von rund 31 Euro zahlen. Merrill Lynch schätzt, dass Kostensynergien von 3 Mrd. Euro nötig wären, um ein Gebot von 35 Euro zu rechtfertigen.

Bloß muss Barclays auch darauf achten, die eigenen institutionellen Investoren in Großbritannien bei der Stange zu halten. Die stehen grenzüberschreitenden Bankenfusionen nämlich skeptisch gegenüber. Ein Aufschlag dürfte nur dann als akzeptabel gelten, wenn Barclays die volle Kontrolle erhält und damit wichtige Maßnahmen zur Kostensenkung durchboxen könnte. Die Quadratur dieses Kreises dürfte für Barclays schwierig werden. ABN Amro ist vielleicht eine einmalige Gelegenheit. Aber das Aushandeln eines vernünftigen Geschäfts und die Durchführung einer höchst komplexen grenzüberschreitenden Fusion sind zwei enorme Herausforderungen.





Petrochina

Chinas Autofahrer können sich über billigeres Benzin freuen, denn Petrochina hat die Preise gesenkt. Angesichts des gefallenen Rohölpreises scheint das gerecht. Doch dass dies geschieht, während der Nationale Volkskongress zusammentritt, ist kaum ein Zufall.

Dass Petrochina zu 88 Prozent dem Staat gehört, ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits verschafft Peking seinen Ölkonzernen Zugang zu Ressourcen. Andererseits fressen Steuern und Preiskontrollen die Gewinne auf.

Das sieht man an den jüngsten Zahlen Petrochinas. Nicht zuletzt wegen höherer Steuern stieg der Gewinn 2006 bloß um fünf Prozent. Wichtiger ist jedoch, ob Petrochina der Branchenkrankheit "steigende Kosten bei höheren Investitionen" anheimfällt. Die Firma will heuer 24 Mrd. $ investieren, mehr als Exxon Mobil. Petrochina scheint langfristiges Wachstum also höher zu bewerten als kurzfristige Finanzkennzahlen. Nur hat es die Firma in den letzten drei Jahren auch geschafft, die Reserven im Mittel um 164 Prozent zu ersetzen; die globalen Rivalen kamen laut UBS auf 78 Prozent. Während die ganze Branche gegen ausufernde Kosten kämpft, bietet Petrochina wenigstens Wachstumschancen.



Quelle: Financial Times Deutschland

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20.03.07 23:00 #8 Ich finde den Thread zwar interessant,
aber bisher wirkt er wie eine Einzeltherapie.
Falls ich diese jetzt störe, sorry ! Mach weiter so ! Alles wird gut :;)  
20.03.07 23:05 #9 @Jorgos, Oh, ich mag das Kapital sehr gerne....
Denn die bleiben eigentlich fast immer auf dem Boden, egal in welche Richtung es geht....


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21.03.07 21:38 #10 Das Kapital: Das Einzelhandelsthema ist abgehak.

Das Kapital: Das Einzelhandelsthema ist abgehakt

Der Ausblick von Metro auf 2007 ist an sich nicht schlecht. Ein weiteres Thema in diesem Kapital sind Bieraktien.


Immerhin will der Einzelhändler, der nach wie vor gut zwei Fünftel des Umsatzes in Deutschland erzielt, den operativen Gewinn heuer um weitere sechs bis acht Prozent steigern. Nur scheinen die Erwartungen des Marktes mittlerweile etwas zu hoch zu fliegen. Und das gilt für den ganzen Sektor.

Eines der wichtigsten jüngsten Anlagethemen war ja die Belebung des europäischen Konsumenten, besonders des hiesigen. Immerhin steigt die Beschäftigung in der Euro-Zone um 1,3, in Deutschland sogar um 1,4 Prozent. Gepaart mit anziehenden Löhnen sollte das die Kaufkraft in einem Maße begünstigen, dass selbst die Verbraucher hierzulande die fiskalischen Einschnitte wegstecken könnten.



Derweil schätzen die Konsumenten der Euro-Zone die Arbeitsmarktsmarktlage laut EU-Umfrage inzwischen derart günstig ein, dass zudem mit einer sinkenden Sparquote gerechnet werden darf. In Deutschland waren die entsprechenden Umfragewerte noch nie so optimistisch wie derzeit. Wenngleich das warme Wetter geholfen haben mag: Da passt es ins Bild, dass der hiesige Einzelhandel, wie man so hört, im ersten Quartal deutlich besser als erwartet abgeschnitten hat. Aus aktienstrategischer Sicht spricht zudem die Euroaufwertung tendenziell für den Einzelhandelssektor.

Bloß hat die Branche in Europa allein seit Ende 2006 um weitere zehn Prozent zugelegt (Metro um zwölf Prozent), während der Gesamtmarkt praktisch stagniert hat. So notiert der europäische Einzelhandel inzwischen mit dem gut 19-Fachen des geschätzten 2007er-Gewinns. Auf eine derartige Bewertung kommen nicht einmal Technologie- oder Pharmawerte.

Davon abgesehen, dass sich die Lohnerhöhungen noch längst nicht über alle Branchen hinwegstrecken (wie beispielsweise die Mitarbeiter in der Telekom- oder Autobranche wissen) und etwa die deutschen Rentner auch 2007 reale Einbußen hinnehmen werden müssen, sind die Risiken indes beträchtlich. Während die Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland, wo die Exporte jüngst 47 Prozent des BIP ausgemacht haben, durch einen etwaigen US-Abschwung gefährdet ist, stagniert in Frankreich die Industrie seit einem Jahr, stöhnen die spanischen Verbraucher unter höheren Zinsen und steigt in Großbritannien die Inflation auf ein ungemütliches Niveau.

Unterdessen dürften die Erwartungen des Marktes an den Einzelhandel für 2007 gerade hierzulande noch aus einem anderen Grund zu hoch sein. Denn dass viele Händler die Mehrwertsteuererhöhung schon im zweiten Halbjahr 2006 eingefädelt haben, hat organisches Wachstum und Margen derart beflügelt, dass die Analysten nach den Q4-Zahlen mitunter eine Neubewertung einzelner Titel postuliert haben. Die Enttäuschung wird groß sein, wenn die Händler die Mehrwertsteuererhöhung - anders als 2006 - im zweiten Halbjahr 2007 plötzlich auch abführen müssen.



Bieraktien

Was waren das doch für Zeiten, als die Brauereien dieser Welt auf einem endlosen Zug durch die Kneipen zu sein schienen. Führende Bierfirmen schluckten Rivalen, berappten oft zu viel und nippten am nächsten Glas, noch bevor das vorherige verdaut war.

In den meisten Sektoren folgt auf derlei ein übler Kater. Nicht so bei den Brauern. Die meisten Aktien entwickeln sich ganz gut. Bei einigen der damals größten Einkäufer, besonders SAB Miller und Inbev , liegt die Rendite seit 2003 über der des Gesamtmarkts. Aktien von Firmen wie Anheuser-Busch, die nicht die Fähigkeiten für eine frühe Expansion im Ausland erworben hatten, enttäuschten hingegen.

Seltsamerweise scheinen neue Transaktionen derzeit dennoch kein Thema zu sein; vielmehr geht es um Integration. Gerüchte über eine Fusion zwischen Inbev und Anheuser waren schnell wieder vom Tisch, und Carlsberg hat wiederholt, dass eine Fusion mit einem großen Rivalen unwahrscheinlich sei. Auch scheinen die Brauereien bei kleinen Zukäufen in neuen Märkten vorsichtiger zu agieren.

Dies liegt daran, dass SAB Miller und zunehmend auch Inbev in erster Linie von der Optimierung ihres größeren Portefeuilles profitiert haben. Interessanterweise ist ihnen das mit Methoden gelungen, die die beiden Firmen ursprünglich in ihren einstigen Heimatmärkten Afrika und Lateinamerika entwickelten.

Das sagt viel darüber aus, wie altmodisch die Branche immer noch ist, auch in Europa. Kostenanalyse, Anreizsysteme und Markenausbeutung spielen eine geringere Rolle als in anderen Branchen. Einige Brauer wie Heineken können zumindest Teilerfolge vorweisen.

Am Ende dürften natürlich die Verbraucher die Nutznießer von Produktivitätszuwächsen sein, weil der Wettbewerb die Rentabilität verdirbt. Doch damit steht die Branche nicht allein, denn die meisten Sektoren weisen derzeit ja Spitzenmargen aus. Wegen des Verbesserungspotenzials bleibt die Branche daher trotz des Bewertungsaufschlags von 20 Prozent eine relativ attraktive Anlage in unsicheren Zeiten.





Quelle: Financial Times Deutschland

Servus, J.B.
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"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

 
21.03.07 21:40 #11 Es wird niemals eine rationale Erklärung für
die Börse geben, deswegen kannst Du Dir solche Themen ersparen!

Glauben ist nicht wissen...  
25.03.07 20:19 #12 Das Kapital: Wie der US-Zinsgipfel erodiert

Das Kapital: Wie der US-Zinsgipfel erodiert

Ähnlich, wie es früher geheißen hat, dass die Sockelarbeitslosigkeit in Deutschland ständig steigt, scheint der Zinsgipfel in den Industrieländern von Zyklus zu Zyklus zu erodieren. Weitere Themen in diesem Kapital: das System und seine Anfälligkeit.


Dass der US-Leitzins im laufenden Aufschwung seine Spitze erreicht hat, ist wegen der Inflationsrisiken zwar noch nicht ganz ausgemacht. Aber die Fed hat sich zumindest die Möglichkeit einer Zinssenkung eröffnet.



Legt man den zweifelhaften, aber beliebten Vergleich mit der Jahresveränderungsrate des Kerndeflators für den privaten Konsum zugrunde, beträgt der reale Leitzins in den USA derzeit knapp drei Prozent. Vor der Rezession Anfang der 90er war er auf bis zu 5,5 Prozent gestiegen, und selbst im Vorfeld des Konjunktureinbruchs in den frühen 2000er-Jahren hatte er fünf Prozent touchiert. Bereinigt man den nominalen Leitsatz mit dem Preisdeflator der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften oder mit alternativen Maßstäben wie dem Lohnanstieg oder den Inflationserwartungen der Verbraucher, erscheint die US-Geldpolitik derzeit sogar eher expansiv. Einen ähnlichen Schluss lassen inflationsgekoppelte US-Anleihen zu, die Anfang 2000 über alle Laufzeiten mit gut vier Prozent rentierten, derzeit hingegen kaum mehr als zwei Prozent einbringen.

Nimmt man generös drei Prozent an, entspricht der reale Leitzins gerade dem üblicherweise geschätzten US-Trendwachstum. Wieso also fängt die Wirtschaft schon vier, fünf Jahre nach der Erholung zu stottern an? Und wird die Schwäche - ähnlich wie Mitte der 90er - bald vorbeigehen, wie die Märkte glauben?



Das System ...

Die gute Verfassung der US-Firmen sowie die bisher solide Arbeitmarktentwicklung und das damit einhergehende Wachstum der Lohnsumme, die zuletzt nominal um 5,1 Prozent über dem Vorjahr lag, sprechen dafür.

Das Dumme ist nur, dass die Verbraucher 2006 ein Finanzierungsdefizit von 6,4 Prozent des verfügbaren Einkommens aufwiesen. Sie sind also auf Kredite angewiesen, wenn sie die Konsum- und Bauausgaben in etwa im Einklang mit den Lohnerhöhungen ausweiten wollen. Bloß werden die Banken angesichts steigender Kreditausfälle zusehends knauserig. Fürs Erste mag das auf Hypotheken minderer Bonität beschränkt sein. Jedoch sind die Kreditrisiken generell gestiegen, nachdem der Schuldendienst inzwischen 18,2 Prozent des Einkommens von Hauseigentümern absorbiert, was auch angesichts der ungleichen US-Einkommensverteilung beträchtlich anmutet.

Unterdessen sind die US-Hauspreise ausgereizt, nachdem sie allein seit Ende 2000 um 40 Prozentpunkte schneller gestiegen sind als das nominale Pro-Kopf-Einkommen. Stagnierende oder fallende Hauspreise erschweren aber nicht nur die Hypothekenkreditvergabe zusätzlich. Auch werden die entsparenden Verbraucher wieder einen Teil ihres Einkommens zurücklegen müssen, um Vermögen aufzubauen, das seit 2000 netto - also abzüglich zusätzlicher Schulden von 5816 Mrd. $ - um sagenhafte 14.248 Mrd. $ zugenommen hat.

Steigt aber die Endnachfrage der Verbraucher, die drei Viertel des BIP ausmacht, langsamer als die Lohnsumme, ist es auch um die Verfassung der Firmen bald schlecht bestellt. Denn die Lohnsumme ist ja dreimal so hoch wie der Vorsteuergewinn der Firmen (nicht börsennotierte inklusive). Entlassungen wären nur eine Frage der Zeit, die die Verbrauchernachfrage noch zusätzlich schwächten.



... und seine Anfälligkeit

Eine auf Vermögenspreisinflation und Kreditexpansion angelegte Wirtschaft braucht, kurzum, eben ständig Nachschub - in Form noch höherer Vermögenspreise und dauernd neuer Kredite. Das dürfte der Hauptgrund sein, warum die US-Wirtschaft trotz relativ niedriger Zinsen ins Trudeln gerät.

Und es ist zu bezweifeln, ob eine reale Leitzinssenkung von ein, zwei Prozentpunkten den nötigen Nachschub liefern könnte, da Schulden und Hauspreise ja bereits dermaßen hoch sind; dass die US-Geldpolitik über diesen Transmissionsmechanismus der Wirtschaft noch mal einen so großen Impuls verleihen kann wie nach dem Platzen der IT-Blase, ist jedenfalls schwer denkbar, zumal auch Aktien erneut blasenartige Symptome aufweisen.

Da zudem der Spielraum der Fiskalpolitik bei einem gesamtstaatlichen Budgetdefizit von geschätzten 3,2 Prozent begrenzt ist, wird auch der Dollar noch mal deutlich abwerten müssen - was die US-Wirtschaft in einem Abschwung zusammen mit fallenden Rohstoffpreisen zusätzlich stabilisieren könnte. Legt die Fed es allerdings neuerlich auf Kreditausweitung an, ist jetzt schon vorhersehbar, dass der US-Zinsgipfel weiter erodiert. Wie außer den Japanern auch Ben Bernanke weiß, sind dann früher oder später unkonventionelle Mittel in großer Dosis gefragt. Dass die Aktienanleger diese Aussicht zum Jubeln finden, deutet indessen darauf hin, dass zumindest sie auf einem Gipfel der Glückseligkeit schwelgen.



Quelle: Financial Times Deutschland

Servus, J.B.
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"I believe that the first test of a truly great man is his humility." (John Ruskin)

 

Bewertung:
1

25.03.07 20:50 #13 Oraetlabora
Ok, Dich interessiert es nicht, gut, aber sag mir Bitte nicht was ich zu tun und zu lassen habe,......

Ich krititisiere auch nicht, was Du so postest......


in diesem Sinne


J.B.
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27.03.07 01:04 #14 Das Kapital: Porsche weiß mit den Märkten um.

Das Kapital: Porsche weiß mit den Märkten umzugehen

Man könnte es - im übertragenden Sinne - das größte Insidergeschäft Deutschlands nennen. Weiteres Thema in diesem Kapital: Dividendenpolitik.


Schließlich dürfte VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch früher als der Markt erkannt haben, wie schnell der von ihm öffentlich desavouierte Vorstand Bernd Pischetsrieder bei den Aufräumarbeiten eben jenes Chaos vorankam, das er, Piëch, in seiner Ära als Vorstand angerichtet hatte. Mit der Wende vor Augen konnte Piëch dann über sein Investmentvehikel Porsche beizeiten Positionen bei VW aufbauen - überspitzt gesagt.



Nur: Beschweren darf sich keiner. Denn es war auch das öffentlichste Insidergeschäft aller Zeiten. Schließlich hatte jeder Anleger 18 Monate Zeit, es Porsche gleichzutun. Noch im Juli 2006 konnte man VW für weniger als die Hälfte des heutigen Kurses erwerben. In jener Periode sahen auch viele Analysten den Wert noch positiv. Doch mit steigendem Kurs sprangen die meisten ab, heute empfehlen lediglich sechs die Aktie zum Kauf, 17 raten zum Verkauf. Wie kommt das? Hat Porsche einen anderen Anlagehorizont, unterschätzt der Markt das Restrukturierungspotenzial von VW, oder unterschätzt der Markt den Kaufwillen Porsches, oder besser Piëchs?

Es dürfte eine Mischung aller drei Punkte sein. Wie aber der Wochenendcoup von Porsche zeigt, kommt ein vierter hinzu: Porsche weiß mit den Kapitalmärkten umzugehen. Zwar dürfte mittlerweile keiner mehr an Porsches Kaufwillen zweifeln. Doch hat sich Porsche nun Zeit gekauft - Zeit, die viele spekulative Anleger nicht haben. Ebenso unattraktiv für diese Anlegergruppe dürfte auch die Unsicherheit darüber sein, wie viel Prozent der Anteile Porsche letztlich erwerben möchte.

Porsche hat ein großes Interesse an einer strategischen Zusammenarbeit mit VW. Sei es bei der Forschung und Entwicklung etwa von Diesel- und Hybridmotoren oder aber auch das Thema Einkaufskonditionen - Porsche wird vom großen Partner stark profitieren. Für die Zementierung dieser Zusammenarbeit würden 50 Prozent reichen, bei Renault-Nissan reichen sogar weniger. Um diese Schwelle zu überschreiten, kann Porsche nun entweder über den Markt weitere zehn Prozent dazukaufen - falls die Gerüchte stimmen, dass Porsche/Piëch sich noch zehn Prozent gesichert haben. Oder aber Porsche wartet die Wahl in Niedersachsen Anfang 2008 ab und überzeugt das Land, sein 20,5-Prozent-Paket abzutreten.

Es sprechen aber auch Argumente für eine Aufstockung über 80 Prozent. Laut VW-Statut hätte Porsche erst dann volle Kontrolle über VW und damit auch Zugriff auf die Kasse, die sich erfreulich entwickeln dürfte. Es würde auch zu Piëchs bisher Gezeigtem passen, dass er die Kontrolle anstrebt. In diesem Fall dürfte die VW-Aktie erst recht nicht schwächeln. Doch es bleibt dabei: Porsche hält die Zügel in der Hand und wird mit den Märkten spielen.



Dividendenpolitik

Wenn an den Aktienmärkten überhaupt irgendwo Versprechen gehalten werden, dann bei Dividenden. Gewinne schwanken zyklusbedingt, von Rückkaufprogrammen ist in schweren Zeiten häufig nichts mehr zu sehen, doch die Dividenden halten durch. Seit 1965 ist die Barausschüttung bei den S&P-500-Firmen real betrachtet nie nennenswert abgesackt. 2001/02 gingen die Dividenden gerade einmal um fünf Prozent zurück, während die Gewinne um die Hälfte einbrachen. Auf dem ersten Blick ist es also eine gute Nachricht, dass die Dividenden Höchststände erreicht haben. Von Schweizer Rückversicherern bis hin zum Viagra-Hersteller waren in den jüngsten Monaten 20-prozentige Steigerungen zum Vorjahr an der Tagesordnung.

Doch die Ausschüttungssätze sind besorgniserregend niedrig. Zwar fließt heute mehr Geld über Aktienrückkaufprogramme an die Anleger - UBS schätzt, dass die 600 weltgrößten Firmen 2006 Rückkäufe im Wert von 78 Prozent ihrer Dividenden getätigt haben -, doch die Ausschüttungssätze bewegen sich nahe an den Rekordtiefs, weltweit liegt der Satz bei 35 Prozent. Die Firmengewinne verzeichnen den größten zyklisch bedingten Anstieg seit 50 Jahren, dennoch wollen die Firmen den Zuwachs nicht vollständig in Form einer "permanenten" Dividende weitergeben.

Steckt hinter niedrigen Dividenden die Sorge, dass die Gewinne nicht nachhaltig sein könnten? Die teilweise starken Schwankungen der Ausschüttungsquote von Sektor zu Sektor sprechen dafür. Die Quoten in den Sektoren Finanzen, Öl, Gas und Grundstoffe liegen weit unter denen von Versorgern, Telekom und Pharma, obwohl diese Sektoren die Hälfte der Gewinne des FTSE-World-Index beisteuern. In erster Linie liegt das daran, dass die Manager in diesen zyklischen Branchen mit ihren Dividendenzusagen nicht so weit gehen wollen wie mit ihren optimistischen Ergebnisprognosen. Das heißt nicht, dass diese Firmen knauserig sind, schließlich leisten sich die drei großen Bergbaukonzerne enorme Rückkaufprogramme. Allerdings sagt es durchaus etwas über die Qualität der Gewinne aus.



Quelle: Financial Times Deutschland

Servus, J.B.
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27.03.07 01:49 #15 Sag mal J.B.
Da so schön kopieren und zitieren kannst - hälst du dich selbst für ehrlich, großartig und bescheiden oder ist das nur ein Pathos in deinem Traum?
 
27.03.07 02:26 #16 moebius
ehrlich = ja, zumeist
großartig = nein
bescheiden = im Normalfall schon....

Und wie verhält sich dass bei Dir?? hälst du dich selbst für ehrlich, großartig und bescheiden oder ist das nur ein Pathos in deinem Traum??


Servus, J.B.
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27.03.07 13:44 #17 J.B. du bist ein professioneller Pausenclown
Baust dir einen Pathos auf, von Bescheidenheit, Erfolg und Professionalität,
während du billige Penny-Optionsscheine mit von vornherein aussichtslosen Spreads und Hebeln über 100 ohne jegliches know how bis zum Totalverlust handelst.
Von den angeblichen Künsten deiner fundamentalen Analysefähigkeiten bis dato keine Spur, außer massenhaften Kopien billiger Börsenblätter.
Ich glaube nicht mal das du eine Bilanz lesen kannst, geschweige denn, dass du einen Nagel gerade in eine Wand geschlagen kriegst.
Aber immerhin eine amüsante Vorstellung.
Was willst du verkaufen mit deinen Empfehlungen?

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"I believe that people talking shit all day and night so far is no proof for credibility, humility, professionalism or success at all." (Moebius) ;)



 
30.03.07 19:32 #18 was ist denn mit Novastar los??
Gruß DB

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