gemacht wird um eine Selbstverständlichkeit. Eine Reihe von Bundesländern hat längst gehandelt, ohne es an die große Glocke zu hängen. In NRW (der Herr Rüttgers fällt mir in letzter Zeit häufiger positiv auf, was ich nicht erwartet hätte) in NRW jedenfalls hat man - im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten - schon eine recht gute Lösung gefunden. In Berlin ist es ein wenig Wischi-Waschi, aber ein großer erster Schritt. Jedenfalls werden die Kinder rechtzeitig vor der Einschulung zum Sprachtest gebeten und je nach Ergebnis gibt es dann verpflichtende Kursteilnahmen zur Vorbereitung auf die erste Klasse - sinnvollerweise auch für deutsche Kinder mit mangelnder Sprachkompetenz.
Allerdings ist bisher das Problem, dass man nicht früh genung an die Kinder herankommt, da die Schulpflicht nunmal erst mit 6 einsetzt. Vorher gibt es kaum eine Möglichkeit, in die Rechte der Eltern einzugreifen. Da muss man meiner Meinung nach schon früher ran. Je jünger die Kinder beginnen, Sprache zu lernen, desto einfacher wird es, die Kenntnisse auszubauen.
Gruß BarCode |