Arbomedia mit KGV04 von 5,1

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neuester Beitrag:  03.06.04 22:23
eröffnet am: 23.04.04 11:09 von: Katjuscha Anzahl Beiträge: 26
neuester Beitrag: 03.06.04 22:23 von: jgfreeman Leser gesamt: 3995
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23.04.04 11:09 #1 Arbomedia mit KGV04 von 5,1
Okay, unter normalen Maßstäben beträgt das KGV etwa 12! Aber es soll ja Leute geben, die das Cashpolster gerne zur KGV-Berechnung abziehen! Und Arbomedia ist nicht so ein Cashunternehmen, das mit dem Geld nichts anfangen kann, und nur Verluste macht!

Schaut Euch einfach mal die letzten Zahlen und die Bilanz an! Auch wenn die Eigenkapitalquote im ersten Moment nicht berauschend aussieht, so hat Arbomedia doch keine Verbindlichkeiten außerhalb der Kreditoren! Die EK-Quote ist daher für so ein Unternehmen, das die Hälfte der Bilanzsumme durch Umlaufvermögen abdeckt, sehr gut! Das bedeutet das keine Zinsaufwendungen anfallen!

Zusätzlich wird der CashFlow weiterhin mehr als 1,5 Mio p.a. betragen, wenn die Prognose des Vorstands zur Verdopplung des EbitDA eintrifft!



Kennzahlen für die Erwartungen 2004:

Umsatz = 80 Mio €
EbitDA = 1,5 Mio €
Überschuss = 1,2 Mio €
EPS = 0,36 €

Cash = 6,5 Mio € (Ende 2004 = 8 Mio)

keine langfristigen Verbindlichkeiten
kaum immaterielle VGs oder Goodwill



Fazit: Das Unternehmen hat gerade erst den Turnaround vollzogen, und hat sicherlich noch ausbaufähige Margen! Daher halte ich die Bewertung für sehr günstig! Die Bilanz sieht sehr aufgeräumt aus, und hat sich vermutlich noch verbessert (Geschäftsbericht kommt erst nächsten Freitag)! Aber Achtung! Streng limitieren! Der Wert ist markteng! Weshalb man Arbomedia auch als Langfristinvestment sehen sollte, denn kurzfristig zu traden bringt nichts, wenn es schwer fällt auszusteigen! Ich könnte mir durchaus Kurse von 10 € bis Ende 2005 vorstellen!




katjuscha
 
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23.04.04 12:01 #2 Hey Katjuscha
Das hat sich gestern aber noch ganz anders angehört...

Warum hast Du denn gleich einen neuen Beuitrag aufgemacht?

;-) Grüße Pavian  

Bewertung:

23.04.04 12:03 #3 Sorry,
hab jetzt erst deinen anderen Beitrag gelesen...

Pavian  

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23.04.04 12:11 #4 Hab gestern abend mir mal die letzten
Berichte und die Threads bei WO und Ariva durchstöbert, und bin einfach zum Ergebnis gekommen, das das Unternehmen gut aufgestellt ist, und die Verdopplung des EbitDA realistisch ist!

na ja, sollte jetzt Umsatzwachstum folgen, kann aufgrund der geringen Aktienanzahl ein schöner Gewinnhebel angesetzt werden! Da kann das EPS sehr schnell mal auf 0,5 € in 2005 steigen!

Warten wirs ab!  
23.04.04 14:49 #5 Da haben aber einige Kleinanleger schon
jetzt die Schnauze voll! Finde ich fast schon lustig, wie kurzfristig manche Leute denken!

Jetzt gibts die Chance bei 4 € oder einer Marktkapitalisierung von 13,5 Mio einzusteigen!

Bin mal gespannt wann die alten Börsenbriefe wieder ihre Meinung zu den Zahlen abgeben! Auf alle Fälle würde es mich wundern, wenn wir noch Quartale mit negativem EbitDa bekommen! Das kann man abessen!  
25.04.04 05:50 #6 Arbo
In Juli 2002,auf dem Hauptversamlung in Muenchen,wo sie tief rote zahlen geschrieben haben,habe ich den Herrn Bogner gefragt wann wierd es sein dass Arbo 1 euro Gewien pro Aktie macht,er hat mir beantwortet dass,dass moeglich in 2 biss 4 jahren wierd.Nun,heute ich glaube daran dass dies in jahr 2006 eintrieft.Schlislich da brauchen sie von ca.80 mil.umsatz(2003),  3,3 mil.gewien zu machen,wass macht nur 4%!
So,biete, frage an alle,wass denkt ihr darueber?  

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25.04.04 11:34 #7 Ich sag nur eins...
meine Quelle sagt mir das derzeit riesige Werbeblöcke den gesamten Osten versorgen.
den Spanischen Markt hat man auch schon aufgerollt.warten wir es ab.
immerhin haben die Jungs von Arbo Ihre Lehre bei der Kirchgruppe gemacht die wissen
jetzt, wies läuft und wie mans nicht machen darf.
Gruß Bull  
25.04.04 21:11 #8 Ich habe aber
laenger nicht neues ueber neue Auftrege gechert,weis einer mehr darueber?  

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25.04.04 22:01 #9 Les doch mal einfach den anderen Thread hier
bei Ariva und den Thread bei wallstreet-online von user Fr@ktl!

Es gibt durchaus einige neue Kooperationen bzw. Aufträge in Osteuropa! Im letzten Bericht von Arbomedia ebenfalls nachzulesen!  
25.04.04 23:36 #10 Am Dienstag ...
werde ich meinen Boss löchern was es neues über Arbo gibt. Die waren doch am Freitag wieder auf´m Rasen.
Gruß BULL  
26.04.04 13:32 #11 Zahlen sind doch da
Allerdings kommt der Bericht erst am Freitag, und dann werden einige Anleger erst sehen, wie bilanziell sauber dieses Unternehmen dasteht!

Dürfte diese Woche noch über 5 € gehen!  
26.04.04 13:38 #12 OB
300   4,00      
500   4,10      
620   4,11      
2 800   4,40      
377   4,60      
3 000   4,62      
300   4,72      
4 000   4,75      
216   4,76      
2 650   4,85  
   
    4,98   470
    5,11   2 000
    5,12   100
    5,13   300
    5,20   700
    5,21   300
    6,00   12

14 763 Ratio: 3,803 3 882
 
26.04.04 14:13 #13 Sollte man sich vielleicht die
470 Stücke für 4,98 nehmen?  

Bewertung:

26.04.04 14:40 #14 Arbo
Guten Morgen,siecht nicht schlecht heute,ssehr goood!!
An player:warum nichts,vieleicht ist das letzte moeglichkeit die schoene so guinstig zu beckomen,schau die charts,dann verstets du was ich meine.  

Bewertung:

26.04.04 14:42 #15 Oder man stellt sich ins Bid
zu 4,87 und hofft auf Gewinnmitnahmen!

Der Chart sieht allerdings jetzt nach höheren Kursen aus! Fragt sich nur ob es bereits morgen weiter aufwärts geht! Jedenfalls scheint die Aktie durch die lange Abwärtsbewegung seit Anfang Februar bereinutg worden zu sein! Daher erwarte ich keine größeren Gewinnmitnahmen!

Mittelfristig dürften wir wieder 6,5 € sehen!  
26.04.04 14:46 #16 Katjuscha ich hofe
mitelfristig is bei dir diese oder spoetestenst naeckste woche  ;-)  

Bewertung:

26.04.04 15:05 #17 Arbo
Ho ho,115 tausent umsatz,da komen die leute langsam auf geschmack  

Bewertung:

26.04.04 16:02 #18 Ein Grund für den heutigen Anstieg
HotStocks sieht Kursziel bei 10 €

Einen potenziellen Verdoppler stellt „Hot Stocks Europe“ in seiner aktuellen Ausgabe vor: Das Medienunternehmen profitiert von der Geschäftsbelebung auf dem Werbesektor und ist in die Gewinnzone zurückgekehrt. Großaufträge stehen unmittelbar bevor und bei 4,10 Euro Kurs wird als Ziel 10 Euro genannt. Die Experten nehmen den Titel ins Musterdepot auf! Bei dem Unternehmen handelt es sich um Arbomedia (WKN 548930) , die in 2003 mit 0,9 Millionen Euro Gewinn abschloss. In 2002 hatte der Verlust noch 3 Millionen Euro betragen. Während das Unternehmen sehr optimistisch scheint und seine Fühler auch nach Osteuropa ausstreckt, konnte „Hot Stocks Europe“ nach bereits ein lukrativer Werbevertrag mit Arte geschlossen werden. Weitere Großaufträge in Frankreich und Belgien sollen unmittelbar bevorstehen. Nicht nur dass die Experten das KGV von 11 auf Basis der Fantasie für niedrig halten – besonders spannend ist ihnen zufolge die Liquidität in Höhe von 6,5 Millionen Euro, die bei Arbomedia schlummert: Vor diesem Hintergrund errechnen sie, dass das Unternehmen an der Börse gerade mit 2 Euro je Aktie bewertet wird, was ein KGV von rund 6 bedeutet. Sie empfehlen daher, sich schnellstens zu positionieren, bevor sich die Situation im Markt herumspricht. „Hot Stocks Europe“ selbst legt sich einen spekulativen Posten ins Depot und nennt als Kursziel 10 Euro.

 
26.04.04 16:09 #19 das abziehen der cashposition
ist der allergrößte unsinn, den diese möchtegern-analysten jemals erfunden haben.  
26.04.04 16:28 #20 Jetzt nervt doch nicht immer mit dieser Lapalie
Ob man die Cashposition abzieht oder nicht, ist doch bei Arbomedia scheißegal! Das KGV kann hier bei den noch relativ schwachen Margen sehr schnell sinken! Ich rechne 2005 schon mit einem EPS von 0,50 € da man keinerlei Bilanzrisiken aufweist, die den Gewinn verwässern könnten, und da die Margen nach dem Turnaroundjahr steigen dürften! Im Gegenteil, wenn man den Cash gut anlegt, sind da sogar noch Zinserträge drin!

Trotzdem ist es bei solchen Unternehmen angebrachter die Cashposition abzuziehen als bei den Cashunternehmen, die keine Gewinne machen! Denn bei Arbomedia kann man jedes Jahr mit einem Ansteigen der Cashposition rechnen, was bei diesen ganze Highflyern wie Varetis erstmal nicht der Fall ist! Und bei Übernahmen interessiert es den Übernehmer schon, ob man nicht nur die Gewinne der Zukunft kauft, sondern auch die Cashposition! Die Bilanz ist bei Übernahmen so ziemlich das Wichtigste, um sich nicht noch Bilanzrisiken aufzuhalsen! Dementsprechend ist ein Unternehmen wie Arbomedia ein perfekter Übernahmekandidat! Guckt Euch doch die Diskussionen im Dax-Bereich an! Wenn die deutschen Banken nicht alle so hohe Probleme bei der Werthaltigkeit von Vermögen gehabt hätten, wäre es schon lange zur Konsolidierung im Bankensektor gekommen, aber wer kauft sich schon solche Probleme ins Haus?

Ich habe aber Arbomedia nicht wegen der Cashposition oder der Übernahmephantasie gekauft, sondern wegen dem operativen Geschäft, und der sehr soliden Bilanz! Die Aktie ist nach unten abgesichert, und hat operativ die Wende vollzogen! Bei nur 3,35 Millionen Aktien reicht da schon eine kleine Margensteigerung, und das EPS verdoppelt sich!

Die Diskssion um die Cashposition ist eigentlich unerheblich, aber sichert mein Investment eben zusätzlich ab!



katjuscha

 
26.04.04 18:47 #21 ich sage nicht,
dass die aktie über- oder unterbewertet ist. sehe hier auf den ersten blick sicher auch höhere kurse.

ich sage nur, dass es sachlich einfach FALSCH ist, die cashposition abzuziehen. meinetwegen kann ich es auch ausführend begründen, bezweifle allerdings, dass der thread der richtige ort dafür ist.

grüße,
JG
www.chart-me.de
 
27.04.04 16:16 #22 @jgfreeman, sachlich gesehen tue ich das auch.
Jeder weiß das man zur Berechnung des KGV nicht den Cashposten abzieht! Nur ist das bei Arbomeida angebrachter als bei den anderen Cashwerten, die keinen positiven CashFlow aufweisen!

Na ja, ist letztlich auch egal! KGV unter 15 bei diesem Gewinnhebel reicht mir vorläufig!  
30.04.04 16:39 #23 Hi BULL,
hast du schon was ausgeckratzt?  

Bewertung:

27.05.04 14:34 #24 @Katjuscha
Welche Erwartungen hast Du an die Q1-Zahlen? (müßten ja bald kommen......)  

Bewertung:

03.06.04 22:19 #25 Wann man CASH abziehen sollte!
"The enterprise value--or EV for short--is an indicator of how the market attributes value to a firm as a whole. Enterprise value is a term coined by analysts to discuss the aggregate value of a company as an enterprise rather than just focus on its current market capitalization. It measures how much you need to fork out to buy an entire public company. When sizing up a company, investors get a clearer picture of real value with EV than with market capitalization.

Why doesn't market capitalization properly represent a firm's value? It leaves a lot of important factors out, such as a company's debt on the one hand and its cash reserves on the other. Enterprise value is basically a modification of market cap, as it incorporates debt and cash for determining a company's valuation.

The Calculation
Simply put, EV is the sum of a company's market cap and its net debt. To compute the EV, first calculate the company's market cap, add total debt (including long and short-term debt reported in the balance sheet), and subtract cash and investments (also reported in the balance sheet).

Market capitalization is the share price multiplied by the number of outstanding shares. So, if a company has 10 shares, and each share currently sells for $25, the market capitalization is $250. This number tells you what you would have to pay to buy every share of the company. Therefore, rather than telling you the company's value, market cap simply represents the company's price tag.

The Role of Debt and Cash
Why are debt and cash considered in valuing a firm? If the firm is sold to a new owner, the buyer has to pay the equity value (in acquisitions price is typically set higher than the market price) and must also repay the firm's debts. Of course, the buyer gets to keep the cash available with the firm, which is why cash needs to be deducted from the firm's price as represented by market cap.

Think of two companies that have equal market caps. One has no debt on its balance sheet while the other one is debt heavy. The debt-laden company will be making interest payments on debt over the years. (Preferred stock and convertibles that pay interest should also be considered debt for purposes of calculating value.) So, even though the two companies have equal market caps, the company with no debt is worth more.

By the same token, imagine two companies with equal market caps of $250 and no debt. One has negligible cash and cash equivalents on hand, and the other has $250 in cash. If you bought the first company for $250, you will have a company worth, presumably, $250. But if you bought the second company for $500, it would have cost you just $250, since you instantly get $250 in cash.

If a company with a market cap of $250 carries $150 as long-term debt, an acquirer would ultimately pay a lot more than $250 if he or she were to buy the company's entire stock. The buyer has to assume $150 in debt, which brings the total acquisition price to $400. Long-term debt serves effectively to increase the value of a company, making any assessments that take only the stock into account preliminary at best.

Cash and short-term investments, by contrast, have the opposite effect. They decrease the effective price an acquirer has to pay. Let's say a company with a market cap of $25 has $5 of cash in the bank. Although an acquirer would still need to fork out $25 to get the equity, it would immediately recoup $5 from the cash reserve, making the effective price only $20.

Ratio Matters
Frankly, knowing a company's EV alone is not all that useful. You can learn more about a company by comparing EV to a measure of the company's cash flow or EBIT. Comparative ratios demonstrate nicely how EV works better than market cap for assessing companies with differing debt or cash levels–-or, in other words, differing capital structures.

It is important to use EBIT--earnings before interest and tax--in the comparative ratio because EV assumes that, upon the acquisition of a company, its acquirer immediately pays debt and consumes cash, not accounting for interest costs or interest income. Even better is free cash flow, which helps avoid other accounting distortions.

For a good example, go back to 2003 and look at the price of two comparable stocks: Sears and JC Penney. At $45 per share, Sears had a market cap of $13.5 billion and P/E (market cap/earnings) ratio of 10. But its balance sheet was burdened with nearly $30 billion in net debt. So Sears' EV was $43.5 billion, or about 14 its $3.4 billion in EBIT.

By contrast, JC Penney enjoyed a share price of $23 per share and a market cap of $6.1 billion and P/E ratio of 20, twice that of Sears. But because JC Penney owed a lot less--its net debt stood at $3.5 billion, its EV was $9.6 billion, and its EV/EBIT ratio was only 10, compared to Sears' EV/EBIT of 14.

By market cap (P/E) alone, Sears looked like it was half the price of JC Penney. But on the basis of EV, which takes into account important things like debt and cash levels, JC Penney was priced much less per share. As the market gradually discovered, JC Penney represented a better buy, offering more value for its price.

Conclusion
The value of EV lies in its ability to compare companies with different capital structures. By using enterprise value instead of market capitalization to look at the value of a company, investors get a more accurate sense of whether or not a company is truly undervalued."


Vielleicht quält sich ja jemand durch den Text?! :-)


Grüße,
JG
www.chart-me.de  
03.06.04 22:23 #26 und bevor jemand ein Problem damit hat ;)
"Why go to all of this trouble when some people argue that the value of the stock has already been adjusted for the debt and cash a company has? Because no matter how much the actual price of the stock changes, the debt and the cash do not go away. An acquirer still has to take on the debt and still gets to put the cash in the bank whether the company's stock is worth $1 billion or one dollar. Debt and cash are economic realities and must be factored into the purchase price an acquirer pays for a company. Enterprise value is not a valuation, meaning the theoretical price at which a company should trade, but a value, meaning the current, real price as definite as if stuck on with a pricing gun."


Grüße,
JG
www.chart-me.de  
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