uninteressant ist für die Motive und Opfer eines Verbrechens, welche Haarfarbe oder Herkunft ein Krimineller hat. Kriminelle - wir reden jetzt von Raub und Gewalt und nicht von Kleinstkriminalität - sind, egal welcher Herkunft und welcher Rate schonmal von vornherein eine ganz kleine Minderheit in jeglicher sozialen oder Herkunfts-Gruppe. Eine lästige, eine gelegentlich auch gefährliche und eine natürlich radikal zu bekämpfende Minderheit im nichtmal einstelligen Prozentbereich.
Der Erkenntnisgewinn ist meist minimal, wenn man über detaillierte Herkunftsangaben verfügt. Das gilt natürlich nicht immer und überall und in jedem Fall. Wenn in Berlin etwa die arabischen Banden sich besonders hervortun in der der organisierten Kriminalität, dann spielen die Clanstrukturen, die herkunftsbedingt sind, schon eine Rolle. Oder wenn sowas wie in Köln passiert: ja, dann ist das eine Sache, die relevant wird, weil es eben einen konkreten Zusammenhang mit der Herkunft gibt. Oder wenn Diebesbanden vom Osten über die Grenze kommen unbd dann wieder verschwinden: auch dann ist es von Bedeutung. Und in diesen Fällen wird das ja auch benannt.
Wenn man nur auf die Raten stiert und danach eifrigst giert, hat das in der Regel nur einen einzigen Grund: Man möchte eine pars-pro-toto-Logik konstruieren. Nach dem Motto: seht ihr, so sind DIE Türken, DIE Migranten, DIE Flüchtlinge. ----------- Alles ist relativ. |