noch völlig zugestimmt, aber die Machtverhältnisse und Interessen haben sich im Nahen/Mittleren Osten deutlich verschoben. Da ist es mir ganz lieb, auch wenn es erstmal nur eine Twitter-News ist, dass da zumindest mal jemand die kurdischen Interessen erwähnt. Die Europäer ducken sich da derzeit aufgrund der Türkei als "Partner" der Flüchtlingskrise weg. Und Putin mag zwar grundsätzlich immer ein Freund der Kurden gewesen sein, aber er ist durch die Geopolitik auch darauf angewiesen die Türkei als Partner zu gewinnen, zumal das auch wirtschaftliche Punkte betrifft. Das Trump nicht berechenbar ist, ist eine andere Geschichte, aber trotzdem kann so ein Tweet zumindest das Bewusstsein für die Kurden stärken und Erdogan ins grübeln bringen, der ja faktisch kurz vorm losschlagen war. Die Türkei kann sich wirtschaftlich aktuell nicht auch noch eine Auseinandersetzung mit Trump leisten, selbst wenn es vorläufig nur verbal ist. ----------- the harder we fight the higher the wall |