Mit der wie jedes Jahr noch vor Weihnachten abgegebenen Guidance für das kommende Jahr enttäuschten die Münchner nicht. Nachdem für 2025 unter Herausrechnung der jüngst veräußerten Allgeier IT Services GmbH im fortgeführten Geschäft ein Umsatz zwischen 340 Mio. und 350 Mio. Euro (Vorjahr: 355 Mio.) und ein bereinigtes EBITDA in der Größenordnung von 42 Mio. bis 44 Mio. Euro (Vorjahr: 46 Mio.) ansteht, wird für 2026 ein Umsatzanstieg auf 370 Mio. bis 420 Mio. Euro und ein Anstieg des bereinigten EBITDA auf 48 Mio. bis 54 Mio. Euro erwartet. Der Planung für das Geschäftsjahr 2026 liegt die Erwartung zugrunde, dass sich das Geschäft mit Digitalisierungsprojekten für die öffentliche Hand im Laufe des Jahres sukzessive normalisiert und bislang auf Eis liegende Projekte fortgesetzt werden können. Dies soll vor allem im zweiten Halbjahr für eine deutliche Belebung der Geschäftsentwicklung sorgen. Mittelfristig wird für den kommenden Dreijahreszeitraum ein durchschnittliches organisches Umsatzplus von 10% erwartet, wobei die bereinigte EBITDA-Marge innerhalb dieses Zeitraums weiter auf 15% steigen soll. Da sich mit dem Zufluss aus der Veräußerung der Allgeier IT Services GmbH die Netto-Finanzverbindlichkeiten von 122 Mio. Euro im Vorjahr auf ca. 45 Mio. Euro reduzieren, wurde der gewonnene finanzielle Spielraum sogleich dafür genutzt, auch ein Aktienrückkaufprogramm zu starten. Es sollen bis zu 5 % des Grundkapitals zurückgekauft werden, wobei das Gesamtvolumen auf 11 Mio. Euro begrenzt ist. Wir sehen die laufenden Aktienrückkäufe als höchst sinnvoll an, da wir die Allgeier-Aktie für stark unterbewertet halten, so dass Aktienrückkäufe den fairen Wert je Aktie weiter steigern. Allgeier ist aktuell ein klarer Kauf und einer unserer drei Top-Jahresfavoriten 2026.33561307 |