das hier erfahren:
Nun gab die 38-Jährige bei Gericht eine eidesstattliche Erklärung ab, wonach alle Behauptungen über ihr angebliches Vorleben als Prostituierte oder als sogenannte Escort-Dame falsch seien, schreibt die "Süddeutsche Zeitung" weiter. (#46)
Falls die Behauptungen doch wahr sind, setzt sie voll darauf, dass es ihr nicht gerichtlich nachgewiesen werden kann. In der Tat ist ein stichhaltiger Nachweis relativ schwer zu führen. Und jeder der eine entsprechende Aussage macht, wird ja sofort von Wullfs Anwalt angegriffen. Mich erinnert es ein wenig an Barschel oder Daum.
#50 Aus meiner Sicht hat die Öffentlichkeit ein Recht das zu erfahren, weil eine Person die den Bundespräsidenten dienstlich begleitet ganz erheblich im öffentlichen Interesse steht und es für sich selber so entschieden hat. Das heißt nicht, dass man es verurteilen muss wenn jemand in einem Bordell gearbeitet hat, aber die Öffentlichkeit muss es wissen und sich überlegen, ob das Land so nach außen vertreten werden soll. Es geht um das Arbeitsleben, nicht um die Intimsphäre. Der Unterschied zu Pretty Woman ist, dass der männliche Protagonist im Film nicht Präsident der USA ist, sondern nur irgendein ein Manager (kein öffentliches Interesse).
#47 Im Falle von Nadja Drygalla gab es aus meiner Sicht kein öffentliches Interesse, eine Einschätzung die auch der Bundesverteidigungsminister teilt, aber deine Verleumdungen von damals (sie habe rassistische Sprüche von sich gegeben) sind mir noch gut in Erinnerung, Talisker.
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