Warum sollten die einen Anspruch auf das Geld haben? Und ethische Gründe anzuführen ist doch wohl ein Witz!
Was wird denn passieren wenn das Geld fließt: -die unternehmen sind kurzzeitig finanziert -der markt bleibt weiter sehr hart, vor allem für DIE ANDEREN die keine Unterstützung bekommen -hält die Krise länger an gehen die guten Unternehmen Pleite während die grottigen dank Unterstützung überleben -ist das ethisch korrekt?
Lässt man hingegen einen über die Klinge springen, oder auch 2 geht es den verbleibenden besser, DAS ist Marktwirtschaft! Der schlechteste fliegt raus! Greift man dort ein und stützt die Pleitekandidaten wirds immer enger für alle! Und wenn man auch alle daraus folgenden "Problemkinder" stützt muss man irgendwann ALLE stützten. Dem kann man nur entgehen wenn es wie durch ein Wunder der Wirtschaft besser geht, aber selbst dann ist das Problem nur auf die Zukunft verschoben, siehe GM
Lieber GM Pleite gehen lassen und das Geld verwenden um die ungedeckten Schulden zu begleichen, um einen Dominoeffekt zu vermeiden. Kurzzeitig gehen zwar Arbeitsplätze verloren, aber dafür können ja andere mehr Autos verkaufen und damit mehr Leute beschäftigen (bzw. weniger entlassen). Langfristig ist das meiner Meinung nach die beste Lösung. Das Hauptproblem ist die Angst der Amerikaner das von der Pleite nicht die amerikanischen Unternehmen profitieren sondern die ausländischen, außerdem will natürlich keiner der Buhmann sein wenn zigtausend Leute auf der Straße stehen.
Zudem könnte man mit demselben Geld vermutlich mehr Arbeitsplätze bei kleinen und mittleren Unternehmen erhalten als bei GM und Co, zumal hier ja fraglich ist ob die Arbeitsplätze wirklich langfristig erhalten bleiben, das Unternehmen war bisher nicht konkurrenzfähig, ist es jetzt nicht und es lässt sich auch nicht erkennen das es das in Zukunft werden könnte. Hier liegt einfach zuviel im argen... ----------- "Wenn das mit der Finanzkrise so weitergeht, heißt der neue Finanzminister Peter Zwegert" (Harald Schmidt) |