hat die Société Générale ihren Anteil auf stattliche 15,60% ausgebaut. Entsprechende Meldung (die auf der HP von SGL Carbon übrigens noch gar nicht eingepflegt ist) siehe http://www.finanznachrichten.de/...chte-sgl-carbon-se-deutsch-016.htm
Daraus ziehe ich folgende Schlüsse: 1. Das Geldhaus handelt mit hoher Wahrscheinlichkleit im Auftrag eines Dritten. Ich unterstelle, dass es sich um einen der Ankeraktionäre handelt. Ernsthaft in Frage kommen nur Volkswagen oder die Gruppe Klatten/Skion/BMW. 2. Für VW spricht, dass Piech mit seinen knapp 9 % nichts anfangen kann. Ein klares Ziel wäre hingegen die Erreichung einer Sperrminorität. Mit der könnte Piech den befürchteten Technologietransfer zu Toyota verhindern, den Piech wohl durch die Zusammenarbeit der Japaner mit BMW v.a. auf dem Gebiet Leichtbau zu befürchten hat. Mit den Anteilen der Société Générale hätte Volkswagen die Sperrminorität so gut wie in der Tasche. 3. Sollte aber Klatten mit Skion und BMW im Rücken dahinter stecken, wäre die Stimmen- mehrheit im Kasten. 4. Vor dem Hintergrund der Punkte 1-3 erklärt sich auch das Kurschgeschehen: bis eingesammelt ist, wird der Kurs unten gehalten. Weiter runter als 30,-Euro scheint es mit dem Freefloat, der effektiv wohl deutlich unter 20 % liegen dürfte, nicht zu gehen.
In jedem Fall muss der hinter den Käufen der SG steckende Unbekannte bald aus der Deckung treten und die Karten auf den Tisch legen. Spätestens dann dürfte der Kurs explodieren - sofern es dann überhaupt noch handelbaren Freefloat gibt. |