hat Guttenberg seine Doktorarbeit geklaut?

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eröffnet am: 16.02.11 07:41 von: Slater Anzahl Beiträge: 2870
neuester Beitrag: 28.01.26 19:20 von: goldik Leser gesamt: 268032
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17.02.11 10:51 #401 sonnenschein
offensichtlich doch... wenn man einen Adelstitel und eine einflussreiche Familien hat  
17.02.11 10:52 #402 republikaner
ja, auf diesem niveau bewegen wir uns mittlerweile - so wie die echten arschlöcher in den usa einen kenneth starr bemühten, um einen der besten präsidenten wegen einem lausigen blowjob loszuwerden, genau so suchen sich die überidioten bei uns die finger wund, um einem vielversprechenden talent endlich etwas anhängen zu können.  
17.02.11 10:56 #403 rightwing - bei Clinton gebe ich Dir recht, der
war ein Guter und die Amis sind nach außen prüde, aber unter dem Ladentisch...

Aber: Was hat der Guttenberg denn geleistet?

a. seine Wehrdienst => ja
b. Studium => ja
c. Doktortitel na ja
d. bissi Vermögen seiner Familien verwaltet ... na ja
e. paar Monate als Wirtschaftsminister (nichts erreicht, GM hat ihn vom Hof gejagt)
d. er ist ein guter Redner => mit Sicherheit ja
f. er ist beliebt beim Volk => ja

Und jetzt, was mir fehlt ist ein bisschen Substanz hinter der großen Klappe.

Was, das brauchen wir nicht? na dann kann ICH auch den Job machen!  
17.02.11 11:00 #404 @slater
hast du die Arbeit gelesen, oder auf welcher Grundlage bildest du deine Bewertung des Inhalts?  
17.02.11 11:02 #405 Nochmal
wir reden hier von einer WISSENSCHAFTLICHER ARbeit, für die es klare Regeln gibt! Diese sind jedem Studierenden bei jeder Hausarbeit bekannt.

Ich habe mir seit gestern die Stellen der Diss und der Originale angesehen. Was mich besonders schockiert hat, ist, dass er sogar den Anfang der Einleitung abgekupfert hat. Wie gesagt, ich habe in VWL promoviert. VWL und Juristen haben bei Promotionen ein gemeinsames PRoblem: wir können nicht Versuchsreihen ablaufen lassen wie in so manchen Naturwisschenschaften. Letztendlich sind die meisten Promotionen in diesen Fächern ein Wiederkäuen bzw Zusammenfassen von bereits Geschriebenem, aus dem man dann seine eigenen Schlüsse zieht. Gerade darum sind die Quellenangaben so wichtig.
In der Einleitung skiziert man die Fragestellung und das Ziel der Arbeit...wenn man das schon nicht mit eigenen Worten formulieren kann, dann wird es dünn!

Ich habe lange an der Universität gearbeitet, aber so was habe ich persönlich noch nie gesehen. Das haut mich einfach um!

Und wenn man dann persönliche Integrität und Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit als eigenes Markenkennzeichen verwendet wie ein Herr zu Guttenberg, dann muss man sich halt daran messen lassen. Wenn man dann aber noch mit so lahmen Entschuldigungen kommt, wie "es kann schon sein dass ich bei 475 und über 1000 Fussnoten" mal was vergessen habe, dann iwrd mir schlecht. Meine Arbeit hatte einen ähnlichen Umfang und ebenfalls über 1000 Fussnoten......aber ich habe keine einzige vergessen.....und habe Wochen darauf verwendet, nochmal alles zu überprüfen!

Sorry für das lange Posting, aber für Leute, die noch nie eine Promotion gemacht haben, mag das sogar noch plausibel sein mit dem Vergessen. Mir ist es aber wichtig zu zeigen, dass sowas gar nicht passieren KANN.....ausser man macht es absichtlich.

Und noch ein Hinweis: Herr zu Guttenberg war zu dieser Zeit Parlamentarier. Ich selber habe in dem Büro eines Bundestagsabgeordneten gearbeitet. wEnn ich eines aus diser Tätigkeit und von meiner eigenen Promotion weiss, dann ist es das: man kann nicht seine Tätigkeit als Abgeordneter gut ausfüllen, gleichzeitig eine Familie gründen, im Unternehmen der Familie noch tätig sein und so ganz nebenbei noch ne Diss schreiben. Das geht nicht - und selbst wenn man noch so genial ist....irgendetwas leidet!

Ach und nochwas: ich bin nicht Mitglied der SPD oder Grünen.... ich bin in keiner Partei Mitglied....nur dass das klargestellt ist! Das hat auch nichts mit "Dreck schleudern" zu tun.  
17.02.11 11:04 #406 da haben Sie recht Herr Doktor
17.02.11 11:07 #407 @slater
Frau Doktor :-)  
17.02.11 11:08 #408 Und ich sach nach zu ihn
Theo, sach ich, seh zu, datte da noch so´n paar Wörter tauschen tust, sonst merken die doch sofort, datte nich allet selber geschrieben has...

Aber nee, hören willer ja nich...
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Erlaubt ist, was Spaß macht...

...und den hab ich!
17.02.11 11:20 #409 Schuldigung Frau Grisune ;)
warum hält er nicht einfach seinen Mund, wenn er weiß, dass er geschummelt hat?

Dann sage ich doch lieber nichts. "Vorwürfe abstruß"

ja, ja Atze

Meine Fiktion: Gutti ruft bei seinem Kumpel dem Bildreporter an "Du, Otto, ich muss doch jetzt watt sagen, darf ich abstruss verwenden?" Der antwortet: "Nachgeschaut oder selbst ausgedacht?"
"Na ja inne Bild gefunden"
"Dann nimm es, Kalle und Grüße an die blonde Gattin."  
17.02.11 11:28 #410 ein volk von gutachtern
..da gibt es natürlich keine inhalte nur form..
armes deutschland..
versucht seinen besten zu schlachten  
17.02.11 11:31 #411 nicht den besten
den bliebtesten

das ist ein riesen Unterschied!  
17.02.11 11:32 #412 Vorbild Trittin hatte kein
Problem mit seiner Doktorarbeit.
Deshalb darf Er heute auch auf Gutti prügeln - Gelle!

Nur - es gibt auch eine "andere" Betrachtung: Neue Doktorarbeiten sind völlig überflüssig - es geht nur um den Titel!
Weshalb sich auch manch Obriger mit dem "ho.causa" begnügt.
Weil "man" in Dld nur auf den hört, der einen Titel hat - egal welchen.

So könnte man den Dr. auch einfach vergeben - oder verkaufen.
Was drin steht, interessiert doch keine S.. = Niemand!  
17.02.11 11:42 #413 nee Tritt-in hat uns das Dosenpfand
gebracht, der Schwachkopp, noch so ein Hafensänger (rethorisch gut, aber ein Sänger)

Politische Talente sind schwer zu finden. Karl Schiller (den kennen die meisten hier gar nicht mehr) und Helmut Schmidt. Oswald Metzger finde ich als Finanzpolitiker gut. Per Steinbrück hat mit Frau Merkel einen anständigen Job gemacht während der Finanzkrise. Aber gute Leute sind rar.

Und wir wollen auch nicht nach Italien schauen, wollen wir echt nicht!  
17.02.11 11:45 #414 wie oft denn noch, Slater: es war nicht Trittin.
sondern der Vorgänger Rüttgers (CDU), der Dosenpfand eingeführt hat.

Die Ausführung des BESTEHDEN GESETZES fiel in die Amtszeit von Trittin.

Unfassbar ... immer wieder.  
17.02.11 11:50 #415 Der Guttenberg ist offenbar titel-geil
Kaum ein Mensch hat bis vorgestern seinen Namen in Verbindung mit dem Doktortitel genannt. Es hieß doch bisher überall nur "Freiherr von und zu" oder "Baron" aber doch nie Doktor!

Was wollte der denn eigentlich in seinem Alter und fern von der Uni eigentlich noch mit diesem Titel. Er war in 2006 bereits ein etablierter Politiker im Bundestag.  
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Megamod ly moderiert megamäßig - Aber auch ks macht ihre Sache sehr gut :))
17.02.11 11:55 #416 Vielleicht war es die Lust an der Wissenscha.
Thema und Umfang der Arbeit deuten stark darauf hin!  
17.02.11 11:56 #417 Berthold Brecht:
"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher."  
17.02.11 12:01 #418 Passt jetzt auch:
"Viel Irrtum und ein Fünkchen Wahrheit,
so wird der beste Trank gebraut,
der alle Welt erquickt und auferbaut.

Johann Wolfgang von Goethe  
17.02.11 12:02 #419 Lust an der Wissenschaft
dagegen spricht, dass er ausserhalb der Uni promoviert hat und offensichtlich keine akadem Karriere angestrebt hat...denn dazu sollte man fast zwingend an der Uni arbeiten, Übungen, Seminare abhalten...man muss nämlich bei einer Professur dann später nach der Habil auch seine Lehrerfahrungen nachweisen.

Da er aber schon Parlamentarier war, schliesse ich als Hauptgrund für die Diss wissenschaftl Interesse aus. Warum er das gemacht hat - das ist egal...und selbst wenn er "titelgeil war"! ....das ist legitim und er wäre nicht der erste! Aber wenn man so was macht, dann sollte man es halt auch auf ehrliche Art und Weise machen....das ist meine Meinung

Übrigens: wer in der Wirtschaft (als Mann ) einen Spitzenposten anstrebt, sollte einen Dr.-Titel haben...schaut Euch einfach mal die CEOs der grossen börsennotierten Gesellschften an...bei Frauen sieht es anders aus...da ist der Dr. Titel eher der Hemmschuh.  
17.02.11 12:10 #420 summa cum laude ist dann sicher nichts wert .
Der Ombudsmann war auch in der damaligen Bewertungskommission ??  
17.02.11 12:15 #421 Was machen sich die Menschen

das ach so kurze Leben doch so schwer:

Frau Dr. (USA) Grisu007a

für 29 $

In den USA lacht man über solchen Mist.

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Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod

Angehängte Grafik:
dr.jpg (verkleinert auf 95%) vergrößern
dr.jpg
17.02.11 12:22 #422 Für den kleinen
Geldbeutel:

Ab 29 § sind auch sie dabei!

http://ulc.net/index.php?page=shop&cat=17

(Ein Beispiel von vielen)
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Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
17.02.11 12:25 #423 dummerweise mod
wird dieser Titel in Deutschland nirgendwo anerkannt.....

Und soll ich Dir was sagen: obwohl meine Diss eine Ochsentour war (wie praktisch bei den meisten, die promovieren), ist es doch was, auf das ich sehr stolz bin..... Du kämpfst nämlich mit Dir  selber jeden einzelnen Tag. Es sagt Dir niemand, was Du tun sollst....und wenn Du irgendwann einmal nicht weiter kommst (was häufig passiert), kann Dir im Zweifel auch niemand mehr helfen, weil niemand so tief im Thema drin ist, wie Du.... Du musst Dich jeden einzelnen Tag selber motivieren, musst Deine Ansprüche an Dich selber definieren und Du musst es letztendlich ganz allein durchziehen. Für mich war der Tag, an dem ich diese Urkunde bekam, der allerschönste in meinem Leben, weil ich wirklich hart dafür über Jahre gearbeitet habe. Selbst meine Hochzeit kommt nur auf Platz 2  (mein Mann weiss das :-)))  
17.02.11 12:27 #424 Ging mir auch so, und ständig diese Vorwürfe
alla studiertst Du noch immer?  
17.02.11 12:28 #425 #405

Wie bereits von Grisu007a angedeutet, kommt es beim Abfassen einer Dissertation in vielen geisteswissenschaftlichen Fächern absolut nicht auf Originalität, Bereicherung der jew. Wissenschaft oder die Vorstufe zur Erlangung der Venia Legendi an.

Einzig überprüfbares Kriterium ist das Vermögen zum Ablesen und dann Abschreiben; das wird dann gerührt (magna cum laude) oder geschüttelt (summa cum laude) oder geklebt (rite).

Da es bei der Diss des Selbstverteidigungsministers nur um den Beweis des Zitiervermögens geht, hat er jedenfalls versagt;  spätestens im Rigorosum hat dann auch der Doktorvater geschlafen.

 
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