ielen kann.
"Bei uns herrschten Bierdosen und Jugomusik und leere Kühlschränke und der Balkankrieg." So umschreibt der Sohn bosnischer Einwanderer die Kindheit in Malmö-Rosengård, einem sozialen Brennpunkt. Die Eltern trennen sich, als er zwei ist. Er wächst vernachlässigt auf zwischen ruppiger, überforderter Alltagsmama und jovialem, doch saufendem Freizeitpapa. Da gibts kein Süßholzgeraspel wie "Liebling, sei so nett und reich mir die Butter", sondern "Hol die Milch, du Idiot." Kein Verständnis, keine Wärme, kein Geld, dafür Stress, Lärm, Ohrfeigen. Immerhin lässt er die Finger von Alkohol und Drogen. Lieber klaut er Fahrräder.
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