Richtig, und wenn der Staat nicht als Bauherr gewesen wäre, dann wäre solch ein Projekt gar nicht erst in Angriff genommen worden!
D.h. aus dem ganzen Bau der Elbphilharmonie wäre nichts geworden, m.E. auch gut.
Aber zielführender wäre es gewesen, wenn diese Idee des Bürgermeisters nicht übers Knie gebrochen wäre, sondern wenn sie ORDENTLICH und VOLLSTÄNDIG durchdacht und geplant worden wäre und dann WASSERDICHTE VERTRÄGE mit dem Bauunternehmen geschlossen worden wären.
Dafür hätte dann auch eine andere Konstruktion von Zusammenspiel Bauherr und Bauunternehmer gewählt werden müssen. Diese Dreiecksbeziehung Architekt - Städtische Realisierungsgesellschaft - Hochtief war doch ein dauernder Streitpunkt mit Kompetenzgerangel.
Wenn der Staat nicht solche Bauvorhaben anstößt, wer soll es dann machen und finanzieren? Ein Rückzug des Staates aus solchen Großobjekten führt m.E. nur dazu, dass nichts mehr geschieht.
Oder soll der Staat nur reiner Geldgeber sein ohne eine Kontrollfunktion und dann im nachhinein durch den Rechnungshof feststellen, dass der private Bauherr und staatliche Subventionsempfänger Geld verplempert hat und leider, leider pleite ist und nicht mehr in Regress genommen werden kann?
----------- Meine Forderung: Stabiler Server und aktive Bekämpfung der Mehrfach-IDs |