Kranker Patient zum Blutspenden Faktisch sind es 70 Milionen Euro, mit denen Berggruen Karstadt aus der Insolvenz auslöst, wie Fox im Gespräch mit Der Handel sagte. "Ein Unternehmen muss sämtliche Verbindlichkeiten an dem Tag abdecken, an dem es aus dem Insolvenzverfahren heraus will", erläuterte Fox.
"Bei uns ist das der 1. Oktober. An dem Tag müssen die Verbindlichkeiten bezahlt oder werthaltig hinterlegt werden." Ein ohnehin angeschlagenes Unternehmen muss also auch noch seine Lieferantenschulden vorfällig sichern und zudem die noch nicht gelieferten, aber schon bestellten Waren mit Vermögen abdecken. Dies schreibe das Gesetz vor.
Dieser Vorgang sei so, als werde ein Patient, der bereits auf der Intensivstation liegt, gezwungen, auch noch Blut zu spenden, betonte Fox. Das vollständige Interview mit dem Karstadt-Chef lesen Sie in der Oktoberausgabe von Der Handel.  |