Den Helfern und Reportern boten sich dort Bilder der Zerstörung und Verwüstung. Ganze Straßenzüge wurden durch Bombardements dem Erdboden gleichgemacht. Zurückkehrende Bewohner bahnten sich einen Weg durch Trümmerfelder und suchten nach Habseligkeiten. Einige begruben ihre toten Angehörigen auf freien Flächen zwischen den Häusern. Außenminister aus sieben Staaten riefen bei einem kurzfristig anberaumten Nahost-Krisentreffen in Paris am Samstag beide Seiten auf, die Feuerpause zu verlängern. An dem Treffen nahmen die Ressortchefs aus den USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, der Türkei und Katar teil, aber keine Vertreter Israels und der Palästinenser. «Ich habe den Eindruck, dass der dritte Gaza-Konflikt noch härter geführt wird als die beiden vorherigen von 2008 und 2012. Deshalb sind große Anstrengungen nötig», sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) anschließend.
«Nachhaltig wird ein Waffenstillstand nur sein, wenn das einhergeht mit einer spürbaren Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen im Gazastreifen», ergänzte er im Deutschlandfunk. «Und dazu muss Israel bereit sein.»
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