Die Frage ist doch, wie neutral die Meinung Anderer ist und welche Konsequenzen du daraus ziehen willst.
Was würdest du tun, wenn die jemand sagt, dass z.B. deine Aktienquote zu hoch ist? Würdest du dann dein Depot wegen der Meinung Anderer wirklich umstellen? Würdest du nicht eher versuchen dich dafür zu rechtfertigen?
Die Meinung Anderer einzuholen halte ich daher für schwierig, denn jeder Anleger hat unterschiedliche Rahmenbedingungen und Anlageziele.
Meiner Meinung nach solltest du folgenden Dingen folgen: 1. Verluste begrenzen bzw. sich vorher Gedanken um das Nachher zu machen (Was mache ich wenn...)
2. Das Depot Diversifizieren, doch keinesfalls zu sehr streuen. Mehr als 10 Anlagen würde ich nicht wählen, denn sonst kann man ja gleich ein Index-ETF kaufen und sich den Stress in Einzelanlagen/Aktien sparen.
3. Solltest du die Anlage verstehen, sei es zu verstehen was das Unternehmen herstellt und wie dessen Produkte im Marktvergleich dastehen. Vor Rohstoffe sind sicherlich eine kluge Beimischung, doch birgen meiner Meinung mittelfristig hohe Risiken, weil man die Rohstoffmärkte nur schwer nachvollziehen kann und es keine Kennzahlen wie Gewinnwachstum, KGV, Cashflow, etc. gibt.
4. Bevorzugt profitable Unternehmen auswählen, Dividentenrenditen nutzen
5. mit dem Trend gehen, statt gegen den Trend zu spekulieren.
Wenn du dies alles befolgst, dann bist du schonmal gar nicht so schlecht aufgestellt. Den Rest bringt dann die Erfahrung mit sich, sofern man eben diszipliniert genug ist. (was u.a. meine große Schwäche ist) ;-) |