Die Würfelqualle – ein Bewohner tropischer Gewässer - ist in allen philippinischen Küstengewässern insbesondere in der Sommerzeit (Ende Mai – Ende Juni) anzutreffen. Nach Hanewald (3) bevorzugt sie das Gewässer flacher, warmer, undurchsichtiger Uferregionen und sie ist gehäuft in Palawan und Bicol anzutreffen. Im klaren Korallengewässer sichtet man sie weniger häufig. Sie bildet in der Tier-Systematik neben dem artverwandten eigentlichen „Jellyfish“ (Scyphozoa) eine eigene Klasse (Cubozoa). Die Giftwirkungen setzen schnell ein. „Schon die Berührung eines einzigen Fadens gleicht einem glühenden Peitschenschlag. Wenig später kommt es zu dicken, blaupurpurnen Striemen auf der betroffenen Körperpartie“ (3). Ist die Einwirkung nicht so intensiv, können im milderen Fall die Verbrennungen schon nach einer halben bis ganzen Stunde abklingen. Es wird aber auch von Todesfällen innerhalb von 2-3 Minuten berichtet. Die Liste möglicher, länger anhaltender Folgebeschwerden ist lang: Schwellungen, Atembeschwerden, Muskel-Lähmungen, Brechreiz, verlangsamter Herzschlag, Kreislaufbeschwerden, Schock und – wie schon erwähnt – der Tod, wobei insbesondere Kleinkinder betroffen sind. http://bethge.freepage.de/kastenqualle.htm http://home.snafu.de/froebel/tauchen/schrecken/wuerfelquallen.html
Gruß - kl. |