against all odds

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eröffnet am: 22.03.13 19:18 von: Fillorkill Anzahl Beiträge: 2905
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20.08.13 13:29 #126 #121 war eine AL-Persiflage
Der Kurs der nächsten halben Stunde interessiert mich tatsächlich nicht die Bohne...
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'
20.08.13 14:52 #127 #120
Klare Fehlanalyse des Felix. Der Felix ist derzeit short. Der OBSG auch. Und: Schönes Downmomentum. Wenn es noch nicht stark genug ist, keine Angst. Denn die Korrektur hat gerade erst begonnen und wir sind noch fern des Paniklevels.  
20.08.13 17:15 #128 Zan: Geldmengen-Multiplikator
Das Narrativ vom 'Money Printing' arbeitet, soweit auf VWL-Niveau, argumentativ mit der Denkidee, dass sich die von der ZB geschaffene Geldmenge mit einem bestimmten Multiplikator in umlaufendes Geld übersetzt. Diese 'Hebelwirkung' stellt den Hintergrund für eine befürchtete inflationäre Tendenz, die der via QE aufgepumpten Moneybase auf dem Fusse folgen könnte...

Die Fed hingegen bestreitet die Existenz dieses Multiplikators, weil es keinen Link gibt zwischen Überschussreserve / Moneybase und umlaufender Geldmenge:

The Money Multiplier: Fact or Fiction?

'...We use the term “reserve balances” to denote any balances of depository institutions held at the Federal Reserve. These balances can be required reserve balances, contractual clearing balances, or excess reserve balances. They are not on bank balance sheets, and thus they cannot be used to fund lending. These facts imply
that the tight link suggested by the multiplier between reserves and money and bank lending does not exist.

Finally, the assumed link in the textbook version of the money multiplier between the
creation of loans and the creation of demand deposits is dubious. According to the standard multiplier theory, an increase in bank lending is associated with an increase in demand deposits. The data as discussed below do not reflect any such link...'

http://www.federalreserve.gov/pubs/feds/2010/201041/201041pap.pdf
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'
20.08.13 17:26 #129 #127 Zap: Sein bestimmt Bewusstsein
Hatten wir ja schon ein paar mal. Gilt natürlich auch für jemanden wie mich, der flat darauf wartet, dass der Swing zum Bärenmarkt vorher Bescheid gibt. So gesehen ist die Wahrnehmung eines 'schönen Downmomentums' die Funktion eines Depots mit demnächst wertlos auszubuchenden Puts (was ich Dir natürlich nicht wünsche !)...
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'
20.08.13 17:29 #130 Put kauft man am besten
wenn das Sentiment dreht und noch kein Downmomentum zu sehen ist. Denn dann sind sie am billigsten.

Schön, dass du so selbstkritisch bist und die eigene Fehlermöglichkeit einräumst.

Wir kommen beizeiten drauf zurück (Topic: "I told you")  
20.08.13 17:42 #131 Vielleicht sollte ich...
immer das Gegenteil von Dir machen und das was übrigbleibt, auf den Küchentisch werfen. Dann kommen wir wenigstens mit einem blauem Auge wieder raus ..
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'
20.08.13 17:46 #132 Wer hat's gesagt ?
'...Jegliche Andeutungen im Sitzungsprotokoll am Mittwochabend, welche tatsächlich eine Reduktion der quantitativen Maßnahmen im September bedeuten, könnten im DAX zu einem Bruch des August-Tiefs und der Region um die 8.200er Region führen. Und nicht nur das: ein regelrechter Sell Off in Richtung der Juni-Tiefs um 7.600 Punkte ist ebenfalls eine ernstzunehmende Alternative....'

ps Zap war es nicht...
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'
20.08.13 17:54 #133 Klingt
sehr vernünftig. Muss ein intelligenter Mann sein.

;-)  
20.08.13 17:59 #134 meinst du mich ?
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'
20.08.13 18:12 #135 Fundstück: Modern Girls are in Love with FA .

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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'
20.08.13 18:24 #136 Heißt du Jens?
20.08.13 18:26 #137 Stimmt, ich bin nicht Jens,
aber ich glaube ja auch nicht an Selloffs nach Ansage....
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'
20.08.13 18:44 #138 Der mel
schreibt nichts von Selloffs. Und der hat mehr Klicks. Viel mehr.  
20.08.13 19:50 #139 Der Steffens
schreibt auch nichts von Selloffs. Muss ein Spinner sein, der Jens.  
20.08.13 21:54 #140 Budget Balance

Im Normalfall korreliert die Gov Balance negativ mit der Privat Sector Balance - so spiegelt ein Budget Deficit ein entsprechendes Surplus der Privaten. Unter Clinton wurde der Spiess umgedreht: Der Staat sparte, die Einkommen sanken und die Haushalte begannen ihre Verschuldungsorgie, welche erst mit der Liquiditätsverknappung durch die Fed 07 ihr rabiates Ende fand. Insofern gibt es einen logischen Link zwischen den Haushaltsüberschüssen Clintons und der dramatischen Neuverschuldung unter Bush / Obama...

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20.08.13 22:13 #141 Budget Balance vs S&P
Wie man sieht, ging allen grösseren Bärenmärkten eine Haushaltskonsolidierung
(= sinkende Profits/ Einkommen + steigende private Verschuldung) voraus. Genau auf diesem Weg befindet sich das Federalbudget zur Zeit....
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20.08.13 22:16 #142 Die Kausalität ist wohl umgekehrt
Aufgrund einer Rezessionsbekämpfung wird das Defizit ausgeweitet. Ist die Rezession vorbei steigen die Steuereinnahmen. Der Chart hat damit null Vorlauf, eher ist es ein Nachlaufindikator.  
20.08.13 22:21 #143 aus #140 folgt logisch, Learner,
dass ein sich in den Überschuss sparender Staat das Vermögen seiner Bewohner aquiriert, denn nur von dort kann der Überschuss kommen. ..
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'
20.08.13 22:30 #144 #142 Nein,

die Einnahmen steigen UND die Ausgaben sinken. Genau dies ist auch jetzt der Fall. Das, was der Staat so einspart, reduziert Profits und damit einkommen...

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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'

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20.08.13 23:17 #145 Deleveraging (noch)
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20.08.13 23:31 #146 Die Weltformel

Haushaltskonsolidierung + steigendes GDP + steigende Zinsen + sinkende Earnings + steigende private Verschuldung = Bärenmarkt

Die Fedfunds haben ihn stets getriggert:

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21.08.13 00:45 #147 Damit komme ich zum Schluss
So wie's aussieht ist dieser Bullenmarkt monetär + makro noch nicht reif. Und genau das spiegelt sich auch im Sentiment. Die zu häufige Auseinandersetzung mit den AL-Thesen, geklont, invers oder pur, trübt auf die Dauer den Blick auf das grosse Bild. Insofern eine gute Idee, hier mit dem eigenen Billigthread ungestört buddeln zu können...
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'
21.08.13 07:18 #148 Du verrennst dich da in was....
AL ist irrelevant, im Makro-Sentiment sieht es ganz anderes aus. Mich wundert warum du das nicht erkennst.

Allerdings ist der Euphorie-Trigger noch nicht betätigt, insofern würde ich den Bullenmarkt als in der/am Anfang der Endphase bezeichnen. Genau weiß man das nicht, da das Sentiment NICHT besonders ausschlaggebend für das Ende eines Bullenzykluses ist. Wichtiger sind die Fundamentals.

Fazit: Große Korrektur voraus, danach vermutlich der letzte Aufbäumer. Oder eben nicht, das wird sich zeigen. Jedenfalls ist es sinnlos, am Sentiment nach "strategischen Einstiegen" zu suchen. Allenfalls taktische sind möglich und sinnvoll.  
21.08.13 08:29 #149 Wird sich zeigen, Zap
Auf jeden Fall bin ich deutlich weniger bearish als noch vor Wochen. Das fundamentale Vorfeld eines echten Bärenmarktes ist definitiv noch nicht abgearbeitet, soweit der historische Vergleich. Das diesmal 'alles anders' sei, wegen QE oder dem Schuldensaldo, ist nur eine theoretisch denkbare Option...

Aber so wie es bis jetzt aussieht, reicht 'Tapering' inklusive anziehender langer Zinsen gerade für eine 2.5 % Korrektur. Dieser Trigger scheint damit bereits abgehakt. Ganz anders wird es mit den Fedfunds sein, doch die werden bis auf weiteres above zero tendieren. Insofern werde ich wieder über den Reentry strategisch long nachdenken...
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'
21.08.13 08:39 #150 Dumb hat gerade erst angefangen zu kaufen
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'

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