TeamViewer AG - Hype oder echte Kursrakete?
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neuester Beitrag: 23.04.26 10:00
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| eröffnet am: | 13.09.19 22:24 von: | TheseusX | Anzahl Beiträge: | 15482 |
| neuester Beitrag: | 23.04.26 10:00 von: | Spekulonaut | Leser gesamt: | 11522176 |
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13.09.19 22:24
#1 TeamViewer AG - Hype oder echte Kursrakete?
TeamViewer ist eine Fernwartungssoftware für Screen-Sharing, Videokonferenzen, Dateitransfer und VPN. Die Software arbeitet als Online-Dienst durch Firewalls und NAT sowie Proxy-Server hindurch. TeamViewer funktioniert nur mit der Internetprotokoll-Version 4 (IPv4). Im Gegensatz zu VNC nutzt es ein proprietäres Protokoll. Für Privatnutzer ist TeamViewer als Freeware verfügbar.
Die Software wurde erstmals 2005 durch die Göppinger TeamViewer GmbH vorgestellt. Derzeit arbeiten mehr als 700 Mitarbeiter in Niederlassungen in Deutschland, USA, Australien, Großbritannien und Armenien für das Unternehmen.
Die Homepage:
https://www.teamviewer.com/de/
Der Börsenstart:
Seit gestern können Aktien gezeichnet werden - die Spanne beträgt 23,50 Euro bis 27,50 Euro. Daraus würde sich eine Marktkapitalisierung von etwa 4,7 bis 5,5 Milliarden Euro ergeben. Der Börsenstart ist für den 25. September geplant. Es dürfte Deutschlands größter Börsengang eines Technologieunternehmens seit dem Platzen der Dotcom-Blase werden - bei einigen werden sicherlich die Alarmglocken klingeln. Die Umsätze dürften heuer bei nur etwa 320 Millionen Euro liegen (extrem niedrig gemessen an der erwarteten Marktkapitalisierung) - die Ergebnismarge liegt etwa bei traumhaften 50 %. Auch das Umsatzwachstum ist bombastisch. Die Software des Unternehmens wird gegenwärtig auf sage und schreibe 340 Millionen Geräten aktiv eingesetzt.
-> wie immer freue ich mich auf interessante, spannende und offene Diskussionen
-> bitte keine Pusher und Basher - versucht bitte realistisch zu bleiben in alle Richtungen
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17.04.26 17:50
#15458 eisbear1
Aber vielleicht hast selbst du jetzt verstanden warum am 20 März Insiderkäufe von mindestens 30.000 Stück pro Vorstandsmitglied sinnvoll gewesen wären, Katjuscha hat’s bis heute nicht verstanden.
Ich habe ja an dem Tag 10 K nachgekauft zu 4,40 Euro wie da gepostet.War bis jetzt mein günstigster Kauf.
Was ich nicht verstehe, jetzt hast du zu ca 4,28 nachgekauft dazu noch Teufelszeug von Derivaten was verboten und bestraft werden sollte, mich nach deinen ganzen Äußerungen etwas nachdenklich macht, zeigt du bist da doch wohl auch ein kleiner Zocker.vor Wochen schreibst du noch, kaufe erst nach bei signifikanten Insiderkäufen. Du kennst das 8. Gebot?
Also ich werde jetzt auch mal etwas umdenken, falls es Montag über die 5,50 geht Kauf ich die nächsten 50 K nach.
Bin langfristig auch der Meinung das wir die 50 Euro nochmal deutlich übertreffen .
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| Boardmail an "michelle2" |
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17.04.26 19:35
#15459 @michelle
Im übrigen habe ich auch mehrfach geschrieben, dass ich strikt zwischen meinem Langfristdepot mit einer sehr großen TMV-Position und meinem Tradingdepot mit einer ebenfalls nicht ganz kleinen TMV-Position und eben auch einigen KOs unterscheide.
Natürlich habe ich die günstigen Kaufkurse nicht gänzlich ungenutzt gelassen und mir nahe ATL ein paar KO's zugelegt, um von einem erhofften Rebound profitieren zu können.
Bloß, weil ich im Langfristdepot auf Buchwertverlusten sitze, heißt es doch nicht, dass man nicht während der Haltedauer ein paar Zusatzgewinne mit TMV einstreichen darf.
Im Verhältnis zur Langfristanlage sind die Aktienzahl im Tradingdepot und erst Recht die paar KO's sehr überschaubar. Ist aber doch schön, wenn nach wochenlangem Siechtum tatsächlich mal eine TMV-Position - und sei sie noch so klein - im Plus liegt.
Kurzfristig heißt bei mir im übrigen nicht, dass ich heute verkauft hätte, obgleich die KOs bereits bei +60% notieren...
Dass ein Investor ergänzend zur Langfristpositon auch Tradingpositionen hält erachte ich als völlig normal. Allerdings heißt meine Maxime auch bei Tradingpositionen stur long only!
Ich denke hier im Forum ist niemand unterwegs, der nicht auch schon mal eine Teilposition nach wenigen Tagen wieder verkauft hat, um kurzfristige Gewinne mitzunehmen oder Verluste zu begrenzen und zu niedrigeren Kursen wieder zuzukaufen. Wenn man täglich die Börse verfolgt, wäre es ja geradezu verrückt, sich kurzfristig (häufig unverhofft) bietende Opportunitäten ungenutzt zu lassen.
Die entscheidende Frage zur Abgrenzung zwischen Investor und Trader ist halt, wo der Schwerpunkt der Anlagestrategie und der Vermögensallokation liegt...
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| Boardmail an "eisbaer1" |
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17.04.26 20:09
#15460 ist das Donald ?
ob Teamviewer nun bei 4 oder 5 oder 6 steht ist doch völlig schnuppe , die kann jederzeit wieder bei 4,xx stehen ,1 SChuß im Iran und alles ändert sich wieder
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| Boardmail an "newson" |
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17.04.26 22:09
#15461 michelle2, hast du irgendwelche
Wo hab ich behauptet, man solle als Vorstand oder generell Anleger nicht antizyklisch investieren? Genau das habe ich ja seit Wochen getan. Und wenn Vorstände das tun, ist es umso besser. Versteht sich doch von selbst.
Du beziehst dich offensichtlich auf eine andere Diskussion, in der es um die festgeschriebenen Aktienvergütungen ging. Da hast du offensichtlich einiges nicht verstanden.
Schönes Wochenende!
-----------
the harder we fight the higher the wall
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| Boardmail an "Katjuscha" |
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17.04.26 22:29
#15462 geh mal an die frische Luft
ganz einfach.
Schönes Wochenende auch dir!
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| Boardmail an "michelle2" |
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2
18.04.26 13:34
#15463 @michelle2 @Katjuscha
Ich habe meine 8k Stück bei 5,22 € verkauft und sie dann zu 4,50 € und 4,2 € und am Schluß als die eventuelle Bodenbildung sichtbar war (bzw. technische Gegenreaktion) noch zuletzt zu 4,8 € nachgekauft. Leider konnte ich an dem Tag als 4,1 auf Xetra erreicht wurde nicht mehr handeln, da ich beruflich bedingt keine Zeit hatte den Kurs zu verfolgen. Und leider wartet eine technische Gegenreaktion nicht auf meine Zeit.. in der Nacht vorher habe ich mit Chat-GPT den möglichen finalen Drop besprochen und ich hätte einfach eine Limit-Order setzen sollen. "Hätte-hätte-Fahrradkette..."
Ingesamt habe ich somit mein Investment verbilligt und wieder 8k TMV Aktien und auf meinem Spielkonto noch 1k KO-Scheine mit KO-Kurs von 3,2 € bei 4,3 € gekauft. Ich wollte eigentlich 10k TMV-Aktien haben, habe mich aber von den ganzen Bashern hier irgendwie verrückt machen lassen. Schade.
Ob es jemanden interessiert oder nicht, ich denke die LV müssen jetzt wieder anfangen zu covern (lt. Chat-GPT und errechneten Kursen, sind die meisten LV ab 4,8 € nicht mehr im Gewinn) - nächste Woche wird auf der Messe die Partnerschaft von Bechtle demonstriert, somit gibt es ein Anwendungsfeld, welches jeden sichtbar ist.
Es werden vermehrt Investoren aufspringen - die Goodwill-Abschreibungen, die eventuell kommen sollten - machen bei dem Kurs eh nicht mehr so viel aus, weil vieles eingepreist ist. Ich denke die bestehenden Enterprise-Kunden werden bei TMV nicht so schnell abwandern. Wer soll seinen ganzen Kunden eine ominöse Software aus anderen Ländern zumuten.
Sollte es nicht zu einer ganz krassen Situation kommen (wirecard-ähnlicher Ausmaß), denke ich bis zum Sommer sollten wieder 6,5 € drin sein, bis Ende des Jahres die 9 € als das ganze Massaker angefangen hat (Verkauf der restl. Permira-Anteile).
Ich für meinen Teil werde nicht unter 15 € verkaufen, denn die Firma ist dtl. mehr wert als jetzt.
Danke an eisbaer1, welcher so fundierte Analysen bringt und die Gemüter beruhigt.
Ich habe nicht geglaubt, wie groß die Marktmacht der LV ist (Siemens Energy ist aus beruflichen Gründen voll an mir vorbei gegangen).
Viel Spass allen und genießt das sonnige Wochenende!
freut euch doch, dass es
so far boban80
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18.04.26 14:19
#15464 ..aufwärts geht..
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20.04.26 08:58
#15465 5%
Es wird trotzdem noch lange dauern, bis du wieder ansatzweise +-0 hier stehst. Kann dir natürlich egal sein, da du ja ein langfristiger Anleger bist, der gerne langfristig totes Kapital im Depot haben möchte.
Man merkt einfach, dass du zu stark involviert bist, bei deinen Romanen die du ständig schreibst, nur um dein Investment zu rechtfertigen.
Geht ja teilweise so weit, dass du aus Frust schon teilweise Beleidigungen raushauen musst.
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20.04.26 09:01
#15466 Löschung
Moderation
Zeitpunkt: 20.04.26 12:10
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers
Zeitpunkt: 20.04.26 12:10
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers
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| Boardmail an "Mazzee" |
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20.04.26 09:03
#15467 Löschung
Moderation
Zeitpunkt: 20.04.26 12:10
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Nutzerhetze
Zeitpunkt: 20.04.26 12:10
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Nutzerhetze
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21.04.26 09:17
#15468 Löschung
Moderation
Zeitpunkt: 21.04.26 10:17
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Beschäftigung mit Usern/fehlender Bezug zum Threadthema
Zeitpunkt: 21.04.26 10:17
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Beschäftigung mit Usern/fehlender Bezug zum Threadthema
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21.04.26 10:32
#15469 Definition
Goodwill ist der Mehrpreis, den ein Unternehmen bei einer Übernahme über den eigentlichen Wert der übernommenen Firma hinaus bezahlt.
Der Aufpreis steht für Dinge, die nicht direkt greifbar sind, zum Beispiel:
Markenwert
Kundenbeziehungen
Know-how
Marktstellung
Synergien (erwartete Vorteile durch Zusammenschluss)
Goodwill ist im Grunde der Preis für Erwartungen und immaterielle Werte. Das zeigt quasi ob ein Unternehmen möglicherweise zu optimistisch eingekauft hat und ob zukünftige Abschreibungen drohen.
Genau das wurde im Video beschrieben. Fakt ist, dass die Übernahme von 1E hinter den Erwartungen liegt, schließlich haben die sich davon mehr erhofft. Kurz nach der Übername gab es direkt Kundenabwanderungen. Zumal ließt man das überall, dass Teamviewer zu viel für die Übernahme gezahlt hat. Also ist das, was er da beschreibt nicht "Unsinn" wie von dir beschrieben. Es ist halt eine tatsächliche Gefahr.
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21.04.26 14:56
#15470 @Mazzee
Nein. Der Goodwill ist jener Wert, der den Wert in der Bilanz nach IFRS übersteigt.
Also:
Goodwill = Kaufpreis - bilanziellem Eigenkapital
Aber das hat mit dem tatsächlichen/eigentlichen Wert eines Softwareunternehmens rein gar nichts zu tun. Mir geht es nur darum, dass es defakto irrelevant ist, wo die Non-Current Assets allokiert sind. Das sieht natürlich bei anderen Branchen ganz anders aus.
Interessant ist die Nettoverschuldung und die Cashflows und wie sich diese in Zukunft entwickelt.
Ich weiß, dass 1E hinter den Erwartungen liegt. Teamviewer hat Fehler bei der Integration gemacht (das hat auch der Vorstand bestätigt). Aber die Frage ist doch, ob Teamviewer aus den eigenen Fehlern gelernt hat oder nicht.
Aus meiner Sicht ist das Potential von 1E einfach enorm. Die Frage wird dennoch sein, ob es Teamviewer auch in gute Cashflows ummünzen wird können.
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21.04.26 18:59
#15471 Nach der Logik
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21.04.26 20:39
#15472 Löschung
Moderation
Zeitpunkt: 22.04.26 16:56
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unbelegte Aussage
Zeitpunkt: 22.04.26 16:56
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unbelegte Aussage
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| Boardmail an "newson" |
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21.04.26 20:41
#15473 Löschung
Moderation
Zeitpunkt: 22.04.26 16:57
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unbelegte Aussage
Zeitpunkt: 22.04.26 16:57
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unbelegte Aussage
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22.04.26 06:18
#15474 Falsch
"Goodwill = Kaufpreis – bilanzielles Eigenkapital"
ist so zu simpel.
Nach IFRS (genauer: IFRS 3) gilt:
Goodwill = Kaufpreis – beizulegender Zeitwert (Fair Value) des identifizierbaren Nettovermögens
Das ist ein wichtiger Unterschied, denn:
Das bilanzielle Eigenkapital basiert auf Buchwerten
Der Fair Value kann deutlich davon abweichen (z. B. stille Reserven, Markenwerte, Neubewertungen)
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22.04.26 06:24
#15475 Richtig lesen
Einfach mal weiter lesen, danke.
Gerne nochmal für dich:
Der Aufpreis steht für Dinge, die nicht direkt greifbar sind, zum Beispiel:
Markenwert
Kundenbeziehungen
Know-how
Marktstellung
Synergien (erwartete Vorteile durch Zusammenschluss)
Was kann man daran nicht verstehen? Wo steht da bitte, dass Kundenbeziehungen etc keinen Wert haben sollen? xD
Junge junge...
Es wird von Aufpreis gesprochen. Aufpreis = Mehr
Natürlich haben die einen Wert...
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22.04.26 08:59
#15476 @Mazzee
Ja. Das stimmt schon, dass noch Neubewertungen berücksichtigt werden müssen. Aber so zu tun als wäre der "Fair Value" der dabei rauskommt, der tatsächliche wert eines Unternehmens, ist schlicht und einfach falsch.
Das funktioniert bei anderen Branchen vielleicht ganz gut. Aber bei Softwareunternehmen ist das so einfach nicht darstellbar. Und der Fair Value/Goodwill ist genau aus diesem Grund bei Softwareunternehmen jedem Akteur egal.
Ich kenne keine Softwareakquisition, wo der Löwenanteil nicht als Goodwill ausgewiesen wurde. Soll das jetzt heißen, dass alle Softwareübernahmen zu teuer waren? Ich denke nicht.
Problematisch ist es immer nur dann, wenn die Software selbst floppt. Das könnte natürlich hier auch passieren. Aber das hat mit dem Goodwill an sich rein gar nichts zu tun.
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| Boardmail an "Spekulonaut" |
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22.04.26 10:26
#15477 das Thema ist das "immaterielle Vermögen"
So gibt es nach HGB recht klare Richtlinien und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände dürfen nicht einmal aktiviert werden, obwohl sie vielleicht einen Milliardenwert haben, wie zum Beispiel die Marke eines Unternehmens.
Seit 2009 gibt es eine Gleichbehandlung in der Bewertung bei materielle und immateriell....gekauft muss aktiviert werden, selbst hergestellt müssen die Herstellungskosten aktiviert werden.
Was als "Goodwill" wirkt ist somit keiner - besonders spannend ist es, wenn man eine vergleichbare Branche findet, wie zum Beispiel Fußballvereine....die haben von der Bilanzstruktur einen ähnlich hohen immateriellen Anteil an Vermögenswerten wie Softwarefirmen.
Es lohnt sich als Investor oder Anleger sich ein bisschen mit Bilanz und G+V zu beschäftigen und wie man Bestandsveränderungen aktiviert und sich klar zu machen, dass unterschiedliche Branchen unterschiedliche Formblätter zur Bilanzierung erfüllen müssen.
Spannend wird es dann im materiellen Bereich, denn was ist eine innovative Maschine wirklich wert.....allein die Herstellungskosten, wenn sie vielleicht 95% Personalkosten spart und einen sicheren Prozessablauf bietet und dann nehme man einfach das materielle weg und nimmt das nicht greifbare und skaliert das hoch...es geht hier nicht um Goodwill, sondern um eine realistische Einschätzung der Bedeutung im Marktsegment.
Hätte Teamviewer bei gleicher Bilanz eine Drohnensoftware, welche sie gerade kostenlos der Ukraine zur Verfügung stellen....wo wäre der aktuelle Kurs dann gerade? Welche Nachhaltigkeit kann man dem derzeitigen Markt unterstellen? Wie reell ist das?
Wenn man bedenkt, dass die Kriege der Welt derzeit zu einem hohen Anteil Angriffe auf die digitale Infastruktur bedeuten, welchen Anteil zur Sicherung eines Unternehmens hat TV? Wie nachhaltig ist das und sieht der Markt dies gerade so und wenn der Markt es nicht sieht weshalb?
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| Boardmail an "Goldäderchen" |
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23.04.26 06:26
#15480 Risiko
Fakt ist, Goodwill bedeutet:
Der Geschäfts- oder Firmenwert („Goodwill“) ist im Rechnungswesen die Bezeichnung für einen immateriellen Vermögensposten im Unternehmen, der durch entgeltlichen Erwerb von anderen Unternehmen oder Unternehmensteilen entsteht (derivativer Geschäfts- oder Firmenwert) oder als selbst geschaffener Firmenwert eine Höherbewertung des eigenen Unternehmens darstellt (originärer Geschäfts- oder Firmenwert). Quelle: wikipedia
Angesichts der geringen Eigenkapitalquote und schwächerer Performance von Zukäufen besteht das Risiko signifikanter Abschreibungen, die das Eigenkapital deutlich belasten könnten.
Das sind Fakten / Risiken die man nicht verdrehen kann. :)
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| Boardmail an "Mazzee" |
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23.04.26 09:22
#15481 Mathias in cool mazzeee
Alle Infos die sein Wissen ausmachen, erlangt er aus echten geprüften Quellen! toll einfach toll…
Mal was zur Info was Sinn macht… TeamViewer und ein paar hochrangige Geschäftsführer und Sales, technische Mitarbeiter sind gerade aktiv in der selling Phase auf der Hannovermesse ! Oli S. und Toto haben mal wieder ein wenig auf der Bühne die Mehrwerte von TV Lösungen mit der Industrie geteilt.
TeamViewer startet bald den nächsten AI hackathon um sich Inputs und Lösungen von cleveren Kerlchen abzuholen…ähnlich wie Mathias einer ist…
Soll zeigen … die sitzen nicht rum und drehen Däumchen sondern es bewegt sich auch was…
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| Boardmail an "Hansi3459" |
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23.04.26 10:00
#15482 Goodwill/Risiken
"Angesichts der geringen Eigenkapitalquote und schwächerer Performance von Zukäufen besteht das Risiko signifikanter Abschreibungen, die das Eigenkapital deutlich belasten könnten."
Das ist alles irrelevant. Wenn die Software gut ist, kann das Eigenkapital sogar stark negativ sein und es ist egal. Es ist einfach so, dass die Fähigkeit einer Software mit der Bilanz rein gar nichts zu tun hat. Kurz gesagt: In einer Bilanz sieht man nur, wie viel man für dessen Entwicklung ausgegeben hat (inklusive Zukäufe und unter Berücksichtigung der Abschreibungen). Man kann jetzt viel Geld in eine schlechte Software investieren oder wenig in eine gute. Um das abzuschätzen, muss man sich die Software selbst ansehen.
Die interessanten Punkte sind Cashflow und Net-Debt bzw. das EBITDA zu Net-Debt Verhältnis. In vielen Fällen sind es sogar die zukünftig erwarteten Cashflows (siehe Anthropic, OpenAI und Co).
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| Boardmail an "Spekulonaut" |
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