1E-Schwäche belastet Wachstum – Prognose gesenkt Am 21. Oktober 2025 veröffentlichte TeamViewer seine Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2025 und senkte seine Prognose für die Geschäftsjahre 2025 und 2026. Das Umsatzwachstum war schwach (+4,0 % im Jahresvergleich, wechselkursbereinigt) und lag 2,0 % unter unseren Erwartungen. Der Rückstand war hauptsächlich auf die unterdurchschnittliche Entwicklung von 1E zurückzuführen, wo die Umsätze aufgrund von Kundenabwanderungen, einer langsameren Pipeline-Konvertierung und makroökonomischen Gegenwinden in den USA zurückgingen. Das Wachstum im KMU-Bereich blieb verhalten, da das Unternehmen bewusst auf kurzfristige Monetarisierungsmaßnahmen wie die Umstellung von kostenlosen auf kostenpflichtige Angebote und Preiserhöhungen verzichtete, was sich negativ auf die kurzfristigen Umsätze auswirkte. Positive Beiträge kamen vom eigenständigen Enterprise-Geschäft von TeamViewer, das ein starkes ARR-Wachstum verzeichnete, sowie von der regionalen Dynamik in EMEA und APAC, obwohl diese die schwache Performance in Amerika nicht vollständig ausgleichen konnten. Die Einführung neuer Produkte im Bereich Digital Workplace und KI sorgte für etwas Schwung, befindet sich jedoch noch in einem frühen Stadium und hat noch keinen wesentlichen Einfluss auf den Umsatz. Die bereinigte EBITDA-Marge des dritten Quartals 2025 ging leicht von 47,0 % auf 46,0 % zurück, was unseren Schätzungen entspricht. Die Umsatzprognosen für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 wurden gesenkt – insbesondere für 2026 mussten wir unsere Schätzungen anpassen. Die Integration von 1E, die langsame Umstellung der Pipeline und die makroökonomische Schwäche in den USA bleiben wichtige Risiken, während KI- und Digital-Workplace-Angebote einige längerfristige Chancen bieten. Wir senken unser Kursziel auf 13,50 EUR (zuvor 15,50 EUR) und bestätigen unsere Kaufempfehlung.
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