Dazu der "Tagesspiegel"
Zitat: Derzeit sind dort 476 Intensivtäter registriert. Der älteste von ihnen ist 1972 geboren, die jüngsten sind erst 13 Jahre alt. 80 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Bundesweit ist Berlin Vorreiter im Umgang mit schwer kriminellen Jugendlichen. Im Sommer 2003 setzten sich Polizei und Staatsanwälte zusammen, legten Kriterien fest, wer ein „Intensivstraftäter“ ist, und schlugen die Einrichtung einer Ermittlereinheit bei der Staatsanwaltschaft vor, die sich ausschließlich mit den besonders schweren Fällen unter den straffälligen Jugendlichen kümmert. Das betrifft Jugendliche, die innerhalb eines Jahres mit zehn Straftaten aufgefallen sind oder mit besonders brutalen Taten. Die zehn Dezernenten der bundesweit einmaligen Abteilung 47 befassen sich seither mit denselben Tätern und beobachten ihre Entwicklung. Seit diesem Jahr nimmt die Staatsanwaltschaft auch die Gruppe der sogenannten Schwellentäter ins Visier. Das sind Jugendliche, die mehr als fünf Mal zugeschlagen oder andere beraubt haben. Rund 1200 Jugendliche werden auf 60 Berliner Jugendstaatsanwälte verteilt. Mit dem Projekt will die Justiz verhindern, dass aus diesen Jugendlichen Intensivstraftäter werden. Auch die Kooperation zwischen Schulen, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft soll verbessert werden. http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2129496
Wollt ihr dem Tagesspiegel schlechte Recherche oder gar ein Rassistisches Gedankengut vorwerfen, weil die genau das sagen was ich schrieb?
Es gibt genügend arme deutsche männliche Jugendliche in Berlin. Wären diese im gleichen maße überproportional oft an gewalttaten beteiligt, wäre sicher keine 80% der Intensivstraftäter Menschen mit Migrationshintergrund. Der Ausländeranteil in Berlin beträgt lediglich 13,9%. Aus diesen 13,9% rekrutieren sich dann 80% der jugendlichen Intensivstraftäter. Das scheint mir also der Faktor zu sein, von dem man ausegehn muss das er eine primäre Rolle spielt. Es ist die kulturelle Sozialisation. Nehmen wir an, dass ich 90% der Intensivstraftäter aus dem männlichen geschlecht rekrutieren. Dann hätten wir einen Vergleich von 90:50. Auf der anderen Seite haben wir 80:13,9. Welcher Faktor scheint nun bedeutender?
Ach ja, als weiteren wichtigen Faktor kann man die "Religion" nehmen.
Man muss die Ausländerorganisationen dazu bewegen und entweder unter Druck setzen, dass sie eben bei der Prävention mitmachen. Aber wie gesagt: Es ist eben nicht nur ein Migrationsproblem, sondern ein Problem der Kategorie Geschlecht, sozialer Schicht, Stadt versus Land, Alter etc.
Katjuscha(kurze Erläuterung)
Der LSVD hat gebettelt, hat alles versucht um der Schwulenfeindlichen Gewalt Herr zu werden. Er stieß auf eine Mauer der Ignoranz. Es war dan zu hören "Von den Schwulen lassen wir uns nicht auf der Nase herumtanzen". Die Gewaltkriminalität in Berlin nimmt leider weiter zu. Die Gewalt gegen Schwule und Lesben sogar überproportional stärker. Schon 1994 hat die traditionell Linke berliner Studentennetzwerk veröffentlicht, das ca. 60-70% der Schwulenfeindlichen Gewalt von Migranten ausgeht. |