| Die rechtsextreme Partei findet in Berlin keine Räume für ihren Landesparteitag. Sie muss inkognito in Brandenburg unterkommen. Grüne und Linke freuen sich über den Platzverweis der Gastronomen.Berlin wird zur No-go-Area für die NPD. Trotz mehrmaliger Ankündigungen, ihren Landesparteitag am Wochenende in Berlin abhalten zu wollen, fanden die Rechtsextremen kein Quartier in der Stadt. Stattdessen tagte der Berliner Landesverband am Sonnabend in einem Lokal in Velten, wenige Kilometer nördlich von Berlin. Man habe bis zum Wochenende keine Wirte in der Hauptstadt gefunden, die ihre Räume der Partei zur Verfügung stellen wollten, bestätigt NPD-Sprecherin Stella Palau.Der Wirt in Velten war Medienberichten zufolge von der NPD über die tatsächliche Absicht seiner Gäste getäuscht worden. Es sei lediglich eine Weihnachtsfeier angemeldet worden, sagte der Chef des “Goldenen Sterns” zur taz. Der Berliner NPD-Chef Eckart Bräuninger bestätigte, dass er das Lokal unter einem falschem Vorwand vor 14 Tagen angemietet habe.... "Es gibt den gesellschaftlichen Druck des Image-Verlusts. Geschäfte mit der NPD lohnen nicht", so Lederer zur taz. Auch der demokratiepolitische Sprecher der Grünen, Benedikt Lux, war begeistert: "Die Gastronomen haben hier sehr verantwortungsbewusst gehandelt. Da kann ich mich den ganzen Tag drüber freuen." ... Nun gelte es, die NPD nachhaltig aus der Stadt zu drängen.http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/...cHash=760f935ef1 |