QuoVadisDax - das Original - Nachfolgethread

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eröffnet am: 01.12.13 15:14 von: Maxxim54 Anzahl Beiträge: 39162
neuester Beitrag: 19.04.26 23:16 von: Absaufklausel Leser gesamt: 8690208
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01.12.13 14:37 #1 QuoVadisDax - das Original - Nachfolgethread
Dieser Thread soll jedem der es ernsthaft will eine Diskussionsplattform geben um Tradingideen, Setups jeglicher Art, Profitabilität, unabhängig vom Timeframe zu diskutieren und die Betonung liegt erstmal auf JEDEM.

Die Ansätze dies zu erreichen sind vielfältig insofern hoffe ich auf rege Beteiligung. Ich glaube dass gerade Erfahrung einen auch manchmal betriebsblind macht insofern kann jeder etwas beitragen - man muss es halt nur wollen.

Mein Vorschlag wäre die Hauptausrichtung Indices zu präferieren - erstmal als ggf fliessende Vorgabe - denn meine eigene Vorliebe ist es auch mal wichtige Einzelaktien zu betrachten.

Meine persönliche Herangehensweise ist dabei die technische Analyse ohne Anspruch auf Vollständigkeit - es wäre schön wenn Dritte Ihre eigenen Kenntnisse/Vorlieben u.ä, mit Bezug auf Börse einfliessen lassen würden.

Dritte begründete Meinungen oder Ideen so sie denn zum Thema passen sind ausdrücklich erwünscht - Alles andere ergibt sich ggf im Laufe der Zeit.

Meine eigene Person soll dabei ausdrücklich nicht im Vordergrund stehen - wenn Camalco die Zeit und Lust findet sich um seinen Thread wieder zu kümmern um den Wildwuchs zu beschneiden - wird dieser Thread überflüssig.

 

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16.04.26 18:19 #39138 Mike, genau das ist der Punkt
und eigentlich haben wir die Vorbereitungen hier die ganze Zeit sauber auf dem Tisch gehabt, nur eben nicht als Jahrmarktsprophetie, sondern als Arbeitsplan. Bias bullisch bis neutral, oberhalb des Vortags-Value, wichtige Entscheidungszonen definiert, Wenn-Dann-Logik statt Orakel, dazu Setup von Trigger getrennt. Heißt: Nicht „der Markt muss jetzt steigen“, sondern „wenn er die Zone annimmt, ist der Weg nach oben offen“. Das ist für manche natürlich weniger sexy als im Nachhinein „war doch klar“, aber am Markt zählt leider weiter Struktur mehr als Theater.

Dass viele da keine Adaption hatten, wundert mich nicht. Solange der Chart noch nicht geschniegelt mit Schleife „Breakout ahead“ dranschreibt, hängen viele lieber am alten Short-Narrativ wie an einer kalten Wärmflasche. Dabei war die Vorbereitung hier ziemlich eindeutig: Rücksetzer wurden gekauft, Schwäche hat nicht mehr sauber durchgezogen, die Oberseite wurde Stück für Stück angenommen. Genau das ist der Teil, den man lesen muss, bevor der Ausbruch dann plötzlich für alle „offensichtlich“ ist.

Kurz: Du hast auf den Entscheidungsbereich und den EMA hingewiesen, wir haben hier den Fahrplan mit Bias, Zonen und Acceptance-Logik geliefert. Das ergibt zusammen keine Hellseherei, sondern schlicht saubere Marktvorbereitung. Wer da immer noch nur „geht hoch, wenn er hochgeht“ beitragen kann, ist natürlich frei, das philosophisch wertvoll zu finden — traden würde ich persönlich trotzdem lieber den Plan als den Kalenderspruch.  
16.04.26 19:07 #39139 Klausel
ja isso - da könnte man jetzt trefflich drüber diskutieren - mein anliegen waren ja immer die neuen oder nennen wir es leute mit weniger erfahrung und wenn drumherum ALLE schreien du musst da short - werden sie weggebügelt und springen drauf - bias ? ist das was zu essen ? du weisst worauf ich hinauswill.

ich glaube wir haben dank vieler sehr sehr gute arbeit geleistet - mit wenig geschrei - aber mit relativ treffsicherer analyse und rahmendaten - so dass man ggf den einen trade MEHR erfolgreich abschliessen kann - dabei geht es gar nicht um IMMER erfolg haben - aber um vielleicht den einen trade mehr den man braucht um langfristig erfolgreich zu sein

dazu gab es eine art baukasten - übertreibungen, emas uvm die manchmal den unterscxhied zu blindem traden ergeben - man muss sich nur drauf einlassen können - nicht jeder kann das und nicht jeder glaubt was über jahre erarbeitet wurde - vielleocht weil er den "einen" trade erwischt der nicht funktionierte -warum auch immer - oder weil bestimmte vorgehensweisen für einen selber nicht funktionieren (angst o.ä.)

ich werde wenn ich da bin immer noch reinrufen "Achtung" aber nur um nochmal auf bestimmte dinge hinzuweisen - wer jetzt immer noch nicht verstanden hat das news irrelevant sind und alleine der bias der anleger und verantwortlichen den chart treibt - dem kann ich nach dieser langen zeit einfach nicht mehr helfen - das tut mir persönlich immer noch weh - weil ich am liebsten JEDEN retten möchte - aber das ist eher eine charakterschwäche als wirklicher anspruch ;-)

im gegensatz zu rednern die vergessen was sie "gestern" gesagt haben - bin ich - sind wir - unserer chartgetriebenen ansicht immer treu geblieben - es muss ja einen grund haben warum wir erfolgreicher sind als andere - wer also nicht versteht das dies in ertster linie systematik geschildet ist - also immer ähnlicher oder gleicher vorgehensweise - wird es leider nicht schaffen wenn er mal so und mal so handelt

zutiefst verstörend hat der spruch "geld ist nicht weg hat nur jemand anders" leider eben doch seine berechtigung - that life shit happens - man muss aus rückschlägen lernen- das geht aber nur wenn man dazu die zeit hat - also volumen des trades erst nach und nach erhöhen damit man sich nicht selber massakriert

für beides: erfolg und misserfolg ist nur einer verantwortlich .... der trader/investor was auch immer  

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16.04.26 19:11 #39140 frechdachs
deine sicht ist falsch - man tradet nicht den ultimativen wendepunkt sondern punkte mit höhere wahrscheinlichkeit - dazu gehört dass man im versagensfall kurze sl´s hat - wie bei ausbrüchen

hier bei ariva nicht beliebt - denn sl hiesse versagen - was blödsinn ist - denn wenn ich immer gleich handele erwische ich mit schneller begrenzung den einen trade der lange dauern kann und sl ziehe ich übergeordnet einfach mit

will nur keiner hören und bisher müssen wir uns zum rest nicht verstecken - du weisst ich find dich im positiven sinne ganz witzig - aber solche aussprüche zeigen auch dass du dem falschen hinterherrennst (wahrscheinlich )  

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16.04.26 20:48 #39141 Dann sagen wir es wie es heute ist
AB JETZT
LONG:
nur bei Hold / Reclaim über 24.10x
NEUTRAL:
aktuell am wahrscheinlichsten
konstruktiv, aber kein frischer Geschenk-Long mehr
SHORT:
erst interessant bei Rückfall unter 24.10x
und fehlendem Reclaim
FAZIT:
oben nicht blind hinterherspringen
lieber Bestätigung oder Pullback abwarten
Mein praktischer Satz dazu: Der Markt ist noch nicht short, aber der Long ist nicht mehr jungfräulich.33680331  
16.04.26 20:58 #39142 Kleiner Verfall, Kurzplan
ZEITPUNKT
- relevant bis ca. 13:00 Uhr
- davor oft magnetische Wirkung
- danach eher der ehrlichere Move
GESICHERT
- Put-Seite aktuell etwas schwerer als Call-Seite
- ODAX Put/Call OI Ratio zuletzt: 1,174
- Weekly 24.04.: Calls 8.315 / Puts 9.636
WAHRSCHEINLICHE MAGNETZONEN
- 24.000 = Pin-/Magnetbereich
- 24.100 bis 24.200 = obere Call-Zone
- 23.900 bis 23.800 = untere Put-Stütze

LESART FÜR MORGEN
- vor 13:00 eher Vorsicht mit blindem Momentum
- Markt kann um 24.000 festgehalten oder immer wieder dorthin gezogen werden
- 24.100/24.200 ist die obere Deckel-/Entscheidungszone
- 23.900/23.800 ist die naheliegende Auffangzone unten

NACH 13:00
- entweder bleibt der Markt in der Range
- oder erst dann kommt der saubere Richtungsmove

MERKSATZ
Vor 13:00 eher Verfallsklammer.
Nach 13:00 eher Wahrheit.  
17.04.26 21:14 #39143 oester
bestätigter ausbruch den man berechnen kann im ziel - wie gezeigt läuft der schon seit tagen in der vorbereitung im ndx und sp

dabei gilt saisonalität ist wichtig aber kein gamechanger oder setup - guckt jetzt nur auf die ema im daily und bb´s - erweiterte übertreibung möglich die man antizyklisch nicht sofort handelt - aber noch nicht gegeben

das bessere setup ist der long unten gewesen oder long nach ausbruch - gerade weil sie zwar gas geben aber NICHT sov viel gas dass sie ausserhalb bb´s starten was ds bb erst in den blcikpunkt rückt - erholungenj als korreltiv zum anstieg bis ema9 und sogar mbb sind normal - für einen NEUEN trade deshalb short bei übertreibung vertretbar - nur kann man nicht beides gleichzeitig machen - ist man also long gegangen - unten oder bei ausbruch - sl mitziehen

short MUSS dann wenn überhaupt im plus abgesichert werden - regeln sind ja bekannt - also ziele eher korrektiv zu sehen - ema und mbb - aber noch zu früh

annahme bleibt weiter - anstieg muss kurz retraced werden und dann folgt das ideal erstmal das finale hoch - aber wahrscheinlich nicht morgen - sie hätten noch zeit  

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17.04.26 21:20 #39144 dabei würde im ndx und spx
ein ausbruchstest mit ema korrelieren - just in time - aber solange sie noch nicht einmal diese testen sind shorts nur kurzläufer - technisch aber noch zu früh

den willen - s frechdachs - ich kanns verstehen - das optimale hoch zu treffen scheitert in über 80% der fälle  

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17.04.26 23:53 #39145 suche den fehler
auf dem schönen bildchen33674055  

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18.04.26 00:00 #39146 jesus
fehlt oder wie hiess der orangene mann der menschen udn staaten mit handauflegen heilen kann ?

dito zum WE  

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18.04.26 11:18 #39147 Es ist viel trivialer
Der alte Mann und das Meer -  in Deutung aber schon dicht dran. Ein einsamer Mann der die Unendlichkeit und die eigene Ohnmacht gegenüber der Natur erfährt.33681879  
18.04.26 11:25 #39148 Wochenplan, aber ohne Doktorarbeit
Wochenidee:
Freitag hat der Markt nicht einfach bisschen grün gemacht — der hat unten geladen und oben eingeparkt.
Jetzt ist die Frage: Will er da oben wohnen oder war das nur ein Wochenendtrip?

Die Wochenhypothese:
Solange 24.595–24.575 hält, bleibt die Idee bullisch.
Dann kann der Markt weiter Richtung 24.700, 24.740 und 24.795 arbeiten.

Fällt 24.575 sauber weg, dann wird’s ungemütlich.
Dann kommen wieder 24.365 und 24.330 ins Spiel.
Dann war Freitag eher: große Klappe, wenig Nachhaltigkeit.

Was ist das Delta zu Montag?
Die Woche ist die große Story.
Montag ist nur der erste Test.

Oder einfacher:
Die Woche sagt: „Der Markt will höher.“
Montag fragt: „Ja schön, aber hält er auch den ersten Rücksetzer aus?“
Nicht der Spike ist wichtig.
Wichtig ist, was danach passiert.

Also:
Markt schießt hoch.
Dann kommt Rücklauf.
Und genau da zeigt sich, ob Käufer wirklich da sind oder ob oben nur FOMO-Touristen standen.

Heißt konkret:
Kommt Montag ein Pullback in 24.595–24.575 und der Markt wird dort wieder gekauft, dann passt die Wochenidee weiter.
Fällt er dort durch wie ein nasser Sack, dann war der Freitagsmove oben wohl doch nicht so stabil.

Kurz für die Frühstücksfraktion:

- Über 24.575: Bild bleibt stabil
- Hält Pullback: gut für Long-Idee
- Unter 24.575: Vorsicht: der single print wird mit Volumen gefüllt
- Unterseite dann wieder 24.365 / 24.330

Merksatz:
Freitag war der Angeber.
Montag muss zeigen, ob er auch liefern kann.  

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18.04.26 12:19 #39149 All
Also lt. 10.17 Uhr Zeit ist die Straße nach Hormus wieder dicht.
Was soll da großartig noch nach oben gehen. Aber möglich ist natürlich alles.
Diese ewigen Spielchen Türchen auf - Türchen zu habe ich langsam satt.
Dient nur für die ,die am Drücker sind um Kleinanleger reinzulocken, abzuzocken
und plötzlich tatsächlich den Teppich unterm Stuhl wegzuziehen. Aber da sind
wir noch nicht.
Allen weiterhin viel Erfolg und gute Nerven. Und nicht ärgern - Faust inne Tasche machen.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

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18.04.26 13:55 #39150 News Trading versus Price action
Für den Intraday-Handel im DAX ist Öl vor allem ein Frühwarnsignal. Entscheidend ist nicht der Ölpreis an sich, sondern ob es plötzliche Volumenspitzen mit echtem Impuls gibt.
Einfach gesagt:
Schießt Öl mit Volumen nach oben, wird es kritisch für DAX-Longs und Short-Setups werden interessanter.
Fällt Öl mit Volumen stark ab, wird der DAX oft entlastet und Long-Setups werden interessanter.
Wichtig ist dabei:
Öl ist kein eigenes Einstiegssignal, sondern nur ein Vorfilter. Der eigentliche Trade kommt erst, wenn der DAX die Bewegung auch bestätigt, zum Beispiel über VWAP, Opening Range oder einen klaren Strukturbruch.
Die einfache Kernformel dazu:
Öl Volumenspitze gleich Aufmerksamkeit hoch
DAX Bestätigung gleich Trade
Warum das oft besser funktioniert als klassisches News Trading:
Wenn die Nachricht öffentlich ist, ist der erste Move oft schon gelaufen. Wer früh informiert war, hat sich meist längst positioniert. Danach geht es nicht mehr um die News selbst, sondern um Risk on, Risk off und die Rotation von Kapital.
Die beste praktische Lesart ist für mich:
Öl Volumenspitze nach oben heißt DAX-Longs bremsen und eher nach Short-Retests suchen.
Öl Volumenspitze nach unten heißt DAX-Shorts bremsen und eher nach Long-Reclaims suchen.
Das ist im Grunde nichts Neues, aber man braucht dafür die passenden Daten.
Ein gutes Beispiel ist der WTI Volumenfußabdruck. Genau dort sieht man, ob hinter der Bewegung wirklich aggressiver Kauf oder Verkauf steckt. In solchen Phasen zählt nicht die Schlagzeile, sondern ob nach dem Impuls Anschluss kommt. Erst wenn sich Delta, Volumen und Marktstruktur sauber drehen, wird daraus ein brauchbares Signal für die Indexseite.
Am Ende bleibt für mich die entscheidende Frage:
Wer sagt denn, dass eine Nachricht vom Wochenende am Montag überhaupt noch relevant ist?
 

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18.04.26 14:07 #39151 Wenn Öl vorläuft und der DAX später zünd.
Man sieht in den beiden Fußabdrücken auch den zeitlichen Versatz recht gut.
Im WTI kommt die markante Volumenspitze mit dem aggressiven Abverkauf ungefähr gegen 14:24 bis 14:25. Dort beschleunigt Öl plötzlich, das Delta kippt stark negativ und der Markt zeigt echten Initiativdruck.
Der DAX reagiert dagegen nicht im selben Moment mit seinem eigentlichen Impuls, sondern deutlich später. Der saubere Ausbruch nach oben startet im Screenshot erst ungefähr gegen 14:44 bis 14:45.
Damit liegt zwischen dem WTI Spike und dem DAX Spike grob ein Zeitversatz von rund 20 Minuten.
Genau das ist der interessante Punkt:
Der Markt verarbeitet solche Impulse nicht immer sofort eins zu eins. Erst kommt der Schock im Öl, dann die Neuordnung im Risk on und Risk off, dann die Rotation und erst danach zeigt sich im DAX, ob das Ganze wirklich angenommen wird.
Das macht es auch für Menschen handelbar.
Nicht weil man schneller als Bots wäre, sondern weil die eigentliche Opportunity oft nicht in der ersten Sekunde liegt, sondern in der Folgephase.
Im konkreten Ablauf heißt das:
WTI zeigt zuerst den Stress oder den Impuls.
Der DAX zieht später nach, nachdem der Markt das neue Bild verarbeitet hat.
Gerade dieser Versatz ist der Beleg dafür, dass man nicht die Headline handeln muss, sondern die Bestätigung im Index.

Am Beispiel der beiden Fußabdrücke sieht man den Ablauf sehr gut. Im WTI kommt der entscheidende Spike bereits gegen 14:24 bis 14:25. Der eigentliche DAX Impuls folgt aber erst ungefähr 20 Minuten später gegen 14:44 bis 14:45. Genau dieser zeitliche Versatz macht das Setup auch für diskretionäre Trader interessant. Nicht der erste News Move ist die Edge, sondern die Frage, ob der Markt den Impuls verarbeitet, bestätigt und anschließend in den Index transportiert.
 

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18.04.26 14:14 #39152 Am Wochenende sind alle Experten
Montag zählt der Chart
Selbstkritisch muss man die Wochenend- oder Wochenanalyse klar eingrenzen. Im Nachhinein wirkt es schnell plausibel, eine Meldung vom Wochenende als Ursache für den Montagsmove zu nehmen. Genau das ist aber oft zu grob. Bis Montag ist bereits viel passiert: Futures haben gehandelt, Positionen wurden angepasst und ein Teil der Information kann längst eingepreist sein.
Darum ist eine Montagsanalyse ab 8:00 Uhr deutlich sauberer. Ab dort sieht man, was der Markt aus dem Wochenende tatsächlich macht. Nicht die Story ist entscheidend, sondern die Reaktion am Chart.
Und genau da liegt die Abgrenzung:
Wir suchen nicht nach News und bauen keine These auf Schlagzeilen. Wir lesen Price Action.
Nicht die Nachricht wird gehandelt, sondern nur das, was Preis, Volumen und Struktur im Markt tatsächlich bestätigen.
Oder kurz:
Wochenendthese ist Interpretation.
Montag ab 8:00 Uhr ist Beobachtung.
Gehandelt wird nicht die News, sondern die Price Action.
 
18.04.26 14:57 #39153 Dax Range
Primäre Wochenrange:
24.165 bis 25.006 Future
Das ist die wahrscheinlichste Arbeitsrange für die neue Woche.
Bullishes Szenario:
Hält 24.165 und wird 25.006 per Tagesschluss oder klarer Akzeptanz überboten, dann öffnet sich Raum in Richtung 25.200 bis 25.350 Future.
Neutrales Szenario:
Der Markt rotiert weiter zwischen 24.165 und 25.006. Dann bleibt es vorerst ein Balance-Markt mit Reaktionshandel an den Rändern.
Bearishes Szenario:
Verliert der Markt 24.165 sauber, dann wird 23.643 das erste Magnetziel. Darunter kommt 23.398 als nächste Verteidigungszone ins Spiel.  

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18.04.26 15:06 #39154 DAX Kassa Ranges für die Woche
Näherungsweise mit einem Offset von ca. 185 Punkten vom Future zum Kassa.
Resistance 1: 24.821
Darüber wird es bullischer.
Support 1: 23.980
Das ist die zentrale Range-Unterkante. Solange der Markt darüber bleibt, ist die Struktur stabil.
Support 2: 23.458
Darunter wird es deutlich schwächer.
Support 3: 23.213
Letzte wichtige Support-Zone. Fällt auch die, wird es ungemütlich.
Einfach gelesen:
Über 24.821 = Stärke
Zwischen 23.980 und 24.821 = Haupt-Range
Zwischen 23.458 und 23.980 = schwächer
Zwischen 23.213 und 23.458 = kritisch
Unter 23.213 = klar negativ
Hilft das besser? Aber Vorsicht: wenn es heisst kritisch bedeutet es nicht, dass es irgendwie schlecht ist sondern ist vom Kurs heute weit weg ... genau das sind aber die entscheidenden Zonen für einen Einstieg --> soll heißen wenn am support prüfe break or make! Oder für ein mögliches Ziel zum Aussteigen und Gewinne zu realisieren!  

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18.04.26 18:06 #39155 dax am
76er retracement. leichter überschuss aber genau da in's wochenende gegangen. spitzen shorten - weiterhin. dass man in's minus gerät muss man nervlich durchstehen.....das war im februar nicht anders.

wenn alles so super toll wäre müssten kryptos viel mehr nach oben reagieren... tun sie nicht. eth performt btc nicht aus. eur/dollar reagiert genau bei 1,18 ... mein ziel ist 1,12.... bis zum sommer. den trendkanal stell ich in bälde rein. saisonalität sieht nächste woche eine rutsche nach unten... lassen wir uns überraschen. :-)  

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18.04.26 18:18 #39156 Oesterr
Bin gespannt wo wir Ende Juni stehen und ob es dann das war oder
noch eine Etage tiefer.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

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18.04.26 19:36 #39157 Dax handeln und Krypto guggen?
Zur aktuellen DAX-Kassa-Wochenrange passt für mich vor allem: Der Markt ist nach dem starken Lauf klar im oberen Bereich der Wochenrange angekommen. Genau dort wird es spannend, weil sich jetzt entscheidet, ob wir nächste Woche echte Expansion sehen oder ob das hier erstmal nur ein Wochenend-Überschuss war.

Wichtige Zonen DAX Kassa:

- 24.760 / 24.780 = aktuelle Wochenoberkante / Entscheidungszone
- 24.700 = erste Haltezone direkt darunter
- 24.620 / 24.600 = kurzfristige Reclaim- und Stabilisierungszone
- 24.500 = Range-Mitte light / erste größere Auffangzone
- 24.340 / 24.300 = wichtigere Rücklaufzone
- 24.250 / 24.200 = untere größere Haltezone, falls die Wochenoberseite komplett abverkauft wird

Für mich ist die Lesart damit recht simpel: oben angekommen heißt nicht automatisch short, aber Long ist hier natürlich deutlich schlechter bezahlt als noch ein paar hundert Punkte tiefer. Wer an der Oberkante spitzen shorten will, braucht deshalb mehr als ein gutes Gefühl und ein Retracement im Kopf. Er braucht die Bestätigung, dass 24.760 / 24.780 im DAX Kassa nicht weiter angenommen werden.

Bullisches Hauptszenario:
Solange 24.700 und vor allem 24.620 / 24.600 halten, bleibt die Oberseite intakt. Dann kann der Markt nächste Woche die 24.760 / 24.780 nochmal anlaufen und bei echter Annahme sogar weiter aufdrehen.

Neutral bis leicht schwächer:
Wenn die Oberkante nicht weiter ausgebaut wird, aber 24.620 / 24.600 hält, dann sehen wir eher Verdauung innerhalb der Range als echten Bruch.

Erst bärischer:
Wenn der DAX Kassa wieder unter 24.600 rutscht und dort keinen sauberen Reclaim mehr schafft, dann wird 24.500 interessant. Darunter rückt 24.340 / 24.300 in den Fokus. Spätestens unter 24.250 / 24.200 wäre das Bild dann nicht mehr nur „oben etwas müde“, sondern klar angeschlagen.

Kurz gesagt:
24.760 / 24.780 = Prüfungszone oben
24.700 = erste Haltezone
24.620 / 24.600 = wichtigster Reclaim-Bereich
24.500 = erste tiefere Auffangzone
24.340 / 24.300 = echte Rücklaufzone

Oder ganz einfach:
Oben in der Wochenrange wird nicht geraten, da wird entschieden.33682182  
19.04.26 11:21 #39158 Öl als Vorläufer
#39151
Das kann man auch anders sehen. Wenn man den gleichen Zeitraum für DAX (hier der Future) und WTI vergleicht, sehen die doch ähnlich aus abgesehen von der Richtung. Beide haben um 14:24/25 Volumen-Spikes, der 25-er bei beiden höher. Bei beiden kamen die grösseren Volumen ab 14:45 rein, hier nicht ganz identisch im Ablauf.

Für mich wesentlich war der Ablauf nach den beiden 14:24/25 Kerzen. Da gab es eine Seitwärtsbewegung mit entsprechendem Volumen-Paket, welches sich innerhalb der beiden vorangegangenen Kerzen bewegte.
Beide haben dann beim nächsten grösseren Volumen-Cluster, welcher sich ab ca  14:53 gebildet hat, wieder gedreht, wobei der DAX leicht unterschossen hat.  

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19.04.26 20:28 #39159 Ja und was hast daraus gemacht?
Oder nur mal was reingeworfen? Funktioniert das als Vorfilter für den Dax oder nicht?  
19.04.26 21:24 #39160 Nichts gemacht
Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht am PC, habe demnach nichts daraus gemacht. Ich habe Deine Posts gelesen und bin zu einem anderen Schluss gekommen, darum habe ich geantwortet.

Für mich sehen die beiden Verläufe sehr ähnlich aus, demnach sehe ich auch keinen Vorläufer des einen gegenüber dem andern.

Zur Erläuterung:  Beim DAX hatten wir die beiden Up-Kerzen 14:24/25, welche aus einer gut einstündigen engen Seitwärtsbewegung nach oben ausbrachen. Dieser Bereich dient für mich in der Folge als Support. In diesem Beispiel blieb der Rücklauf innerhalb der oberen Kerze, hätte aber durchaus noch etwas tiefer gehen können ohne das Szenario zu zerstören. Erst unterhalb der vorangegangenen Range wäre es für mich nicht mehr gültig. Auch wenn jede einzelne Kerze innerhalb des eingerahmten Bereichs weniger Volumen aufweist als die beiden vorangegangenen, so wurden darin insgesamt mehr Kontrakte gehandelt als in den beiden Up-Kerzen, das ist aus dem Profil ersichtlich. Demzufolge sieht es für mich nach Akkumulation aus. Dass dann gleich eine solch grosse Bewegung daraus wird konnte man nicht erahnen, war in diesem Fall den News geschuldet.

Einfach meine Art, die Charts zu lesen und zu interpretieren  

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19.04.26 23:06 #39161 Spannende Diskussion aber noch nicht am K.
Ich glaube, wir sind gar nicht so weit auseinander — nur an einem Punkt würde ich methodisch sauber trennen: Für mich ist WTI in dem Ablauf vor allem Frühwarnsignal und Kontextmarkt, aber noch nicht automatisch ein belastbar bewiesener Vorläufer des DAX.

Der zeitliche Versatz ist interessant, keine Frage. Nur macht ein Delay von rund 20 Minuten aus ähnlicher Reaktion noch keine saubere Führungsbeziehung. Das kann Führung sein — es kann aber genauso gut einfach heißen, dass Öl den Schock direkter verarbeitet, während der DAX als Index erst später über Risk-on/Risk-off, Rotation, Struktur und Orderflow seine eigene Reaktion ausbildet. Genau deshalb hatte ich es bewusst enger formuliert: Öl als Vorfilter, DAX als eigentlicher Trigger-Markt.

Und gerade mit Blick auf die Footprints würde ich da vorsichtig bleiben. Im WTI sieht man den Impuls sehr direkt und einseitig. Im DAX kam später zwar der Move, aber eben nicht als simple 1:1-Kopie, sondern mit eigener Verarbeitung, Stabilisierung und späterer Bestätigung. Heißt für mich: gleicher Impulsraum, ja — aber noch kein sauberer Beweis, dass Öl den DAX „führt“. Sonst wären wir schnell bei „WTI hustet und der DAX bekommt 20 Minuten später Fieber“, und so robust wäre mir das als Handwerksregel dann doch nicht.

Genau deshalb bleibt mein Punkt: Öl kann Aufmerksamkeit hochfahren und den Blick schärfen, aber der Trade entsteht erst, wenn der DAX selbst die Bewegung bestätigt. Sonst handelt man nicht den Index, sondern die Hoffnung, dass sich ein anderer Markt schon irgendwie übertragen wird. Und Hoffnung ist bekanntlich kein Setup, sondern bestenfalls die Vorstufe zur Nachbesprechung.

Kurz gesagt: Ich finde die Beobachtung spannend und als Kontext absolut brauchbar. Ich würde nur aus „WTI reagiert zuerst“ noch nicht automatisch „WTI läuft vor“ machen. Für mich ist die sauberste Lesart: Öl ist Rauchmelder, der DAX bleibt trotzdem das Feuer, das ich erst selbst sehen will.  
19.04.26 23:16 #39162 DAX zuerst DAX, WTI bleibt nur Beifahrer
Danke für die Erläuterung, damit wird dein Punkt deutlich klarer. Dann liegen wir beim Kern wahrscheinlich gar nicht so weit auseinander. Wenn du sagst, dass du keinen Vorläufer des einen gegenüber dem anderen siehst, sondern im DAX die eigene Struktur aus den 14:24/25-Up-Kerzen, der engen Seitwärtsbewegung danach und dem Volumen im Profil als Akkumulation liest, dann ist das für mich eine saubere und in sich schlüssige Chartlesart.

Genau das ist ja auch der spannende Unterschied: Du kommst stärker über die interne DAX-Struktur, ich schaue zusätzlich darauf, ob ein externer Markt wie WTI den Stress oder die Entlastung früher sichtbar macht. Das schließt sich für mich nicht aus. Nur methodisch würde ich eben weiter trennen zwischen Kontextsignal und eigentlich gültigem Setup im DAX. Denn dein Beispiel zeigt ja gerade schön: Der DAX brauchte keinen „Vorläufer“, um bullisch lesbar zu sein — die Struktur war im Index selbst vorhanden.

Den Teil mit den beiden Up-Kerzen als Ausgangspunkt, dem Supportcharakter des Bereichs und dem Volumen, das innerhalb der Folgekonsolidierung insgesamt eher nach Akkumulation aussieht, finde ich fachlich absolut nachvollziehbar. Das ist im Übrigen deutlich robuster als jede nachträgliche Erzählung, welcher Markt nun wen „geführt“ haben soll. Wenn der DAX in seiner eigenen Auktionsstruktur sauber lesbar ist, dann ist das am Ende das stärkere Argument.

Mein Punkt wäre deshalb nur noch der: Für mich kann WTI in solchen Phasen trotzdem ein Frühwarn- oder Stresssensor bleiben, aber eben nicht als harter Vorläufer, sondern eher als zusätzlicher Kontext. Den eigentlichen Trigger liefert der DAX dann selbst — und genau da sind wir mit deiner Erklärung am Ende wahrscheinlich näher beieinander, als es im ersten Schlagabtausch wirkte.

Kurz gesagt: Deine Lesart über Ausbruch, Supportzone, Profil und Akkumulation ist sauber. Ich würde nur weiterhin sagen: Kontext von außen gern, Entscheidung am Ende im DAX selbst.  
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