Der kanadische Düngemittelkonzern Potash lässt sich durch die Ablehnung seiner Offerte durch den Kasseler Konkurrenten K+S nicht entmutigen. Potash sei zuversichtlich, die Bedenken von K+S im gemeinsamen Gespräch ausräumen zu können, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die Kanadier beabsichtigten nicht, Minen zu schließen, die Produktion zu drosseln, das Salz-Geschäft der Nordhessen zu verkaufen oder Personal abzubauen. "Wir sind daher bestrebt, uns baldmöglichst mit dem Management von K+S zu treffen, um unsere Zusagen gemeinsam zu diskutieren und weitere Details zu spezifizieren", sagte Potash-Chef Jochen Tilk. Ein K+S-Sprecher wollte sich dazu zunächst nicht äußern.
Die Kanadier ließen offen, ob sie zu einer Erhöhung ihres Angebots bereit wären. Die Offerte von 41 Prozent je Aktie entspreche einer Prämie von 57 Prozent auf den durchschnittlichen Aktienkurs der vergangenen zwölf Monate und biete einen sicheren Barwert für die K+S-Anteilseigner, erklärte Potash lediglich.
Allerdings glaubt K+S-Chef Norbert Steiner den Beteuerungen von Potash nicht und kann sich nicht vorstellen, weshalb Potash so viel Geld ausgeben will, um dann alles beim Alten zu lassen.
http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...x-Spitze-1000706200
Wird spannend sein, zu beobachten, ob Potash überzeugen kann. |