10.02.2003 Uniprof vom Börsengang in die Pleite SdK AktionärsNews
Als vermeintlich "sichere" Anlage im Bereich des Immobilienmarktes feierte die Uniprof Real Estate Holding AG (WKN 550912) Ende März 2002 ihren Börsengang, so die Experten von "SdK AktionärsNews".
Als "eine der führenden Adressen Deutschlands" im Bereich Service und Dienstleitung rund um die Immobilie sowie in der "Sanierung und Revitalisierung von vorrangig denkmalgeschützten Altbauten" tätige Gesellschaft sei den Zeichnern in einer Emissionsstudie ein EBIT in 2002 von 3,5 Mio. Euro avisiert worden. Die Wahrheit sei am 17. Januar 2003 in einer Ad-Hoc-Meldung offenbart worden, die die Insolvenzanmeldung wegen Zahlungsunfähigkeit zum Inhalt gehabt habe. So entstehe der in der deutschen Aktienlandschaft wahrscheinlich einmalige Fall, dass die Aktionäre "ihr" Management kein einziges Mal im Rahmen einer Hauptversammlung zu Gesicht bekommen hätten. Anleger sollten sich auch in Zukunft gut überlegen, ob dubiose Immobilienaktien einen Platz in ihrem Portfolio haben, so die Experten von "SdK AktionärsNews".
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