Frage zu Open End "Knock-Out-Zertifikaten"
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neuester Beitrag: 25.04.21 10:41
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| eröffnet am: | 22.04.08 14:13 von: | Aktienneuling | Anzahl Beiträge: | 13 |
| neuester Beitrag: | 25.04.21 10:41 von: | Mariazufxa | Leser gesamt: | 17609 |
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22.04.08 14:13
#1 Frage zu Open End "Knock-Out-Zertifikaten"
Ich hoffe, dass dies mehr Fachleuten die Möglichkeit eröffnet sich positiv und rege mit Antworten zu beteiligen.
Frage zum knock out
bei den "open end zertifikaten" wird der "strike" ja regelmääsig erhöht.....was ja auf kosten des Gewinns bei gehaltenen Knock outs geht.
Kann mir jemand sagen, in welchen abständen, und in welchem verhältnis der Strike erhöht wird? Geschieht das beliebig, oder gibts da nchvollziehbare Regeln?
Denn wenn der Wert den ich Calle nur wenig steigt, macht sich die Strikeerhöhung schön bemerkbar...
Ist vielleicht eine dumme Frage, aber hab mich mit Zertifikaten, knockouts, noch nicht beschäftigt gehabt.
Danke für mögliche Erklärungen
... im Übrigen vermute ich dass, es sich hier im Speziellen um folgendes KO-Zerti handelt:
Long Mini Zertifikat auf ARQUES INDUSTRIES AG
WKN: TB1JBL ISIN: DE000TB1JBL9
Vielen Dank schon im Voraus für hilfreiche Antworten!
Aktienneuling
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Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt.
(Wilhelm Busch)
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22.04.08 14:36
#2 Hoch damit ...
Bis jetzt schon 38 mal gelesen und noch kein Kommentar ...
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22.04.08 14:40
#3 Das hat schon eine Formel
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Mit freundl. Grüßen TraderonTour
Mit freundl. Grüßen TraderonTour
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22.04.08 14:47
#4 Die Formel hab ich auch gesehen ...
Außerdem scheint's da noch Unterschiede zu geben wann diese Anpassungen erfolgen.
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Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt.
(Wilhelm Busch)
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22.04.08 14:54
#5 Erstmal
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22.04.08 14:55
#6 Es wird halt so sein
Ob fair oder nicht.....die Banken, werden immer ihr geschäft machen...
Ist wie bei den Fonds...wer weiss da schon, wie viel Gewinn wirklich genacht wird, und was an den Kunden weitergegeben wird?!
Natürrlich gibts es "Kontrollorgane"...aber die Subrimekrise hat gezeigt wie super die funktionieren.
Wegen gebühren und so....mir ist es pfurzegal, wenn sich die Bank 10 oder 20% des wahren Gewinns krallt, WENN es Gewinn gibt....
Doch das ärgerliche ist, dass sie auch dann fett abschöpfen, wenn der Fond zum Beispiel immer weniger wert wird!....Das ist das Schlimme.
Um wieder zum Zertifikat zu kommen....wenn ich damit 100% Gewinn mache, intressierts mich überhaupt nicht, wie viel der Emmitent auf Grund der Strikeanhebung mitschneidet..zum aus der haut fahren ists aber, wenn der Call sich mässigst entwickelt, und der Strike "trotzdem" in einer Tour angehoben wird...
Lange Rede kurzer Sinn... "Friss oder stirb".....
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Immobilienkrise? Nie davon gehört!
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22.04.08 15:14
#7 "Margen" der Emmitenten ...
Es kann doch nicht sein, dass es hier KEINEN gibt, der die Berechnungsmethoden mal in ein verständliches Deutsch übersetzen kann.
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Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt.
(Wilhelm Busch)
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22.04.08 15:19
#8 KO
Tägliche Finanzierungskosten = [Basiskurs x Finanzierungssatz]/[360x100]
Das Ergebnis wird dem aktuellen Basiskurs sowohl bei Long- als auch bei Short-Zertifikaten hinzuaddiert.
Der sog. Finanzierungssatz errechne sich, indem auf den Referenzzinssatz
(z.B. den EONIA) eine Marge (z.B. 1,5 Prozentpunkte) bei Long-Produkten aufgeschlagen wird, bei Short-Produkten vom Referenzzinssatz abgezogen wird.
Beispiel:
Basiskurs: 5200 Pkt.
Finanzierungssatz: 4,5%
Finanzierungskosten = [5200 x 4,5]/[360x100] = 0,65
Daraus folgt ein Basiskurs am nächsten Tag in Höhe von 5200 + 0,65 = 5200,65
Für den Kurs des KO bedeutet dies, dass bei unverändertem Basiswertkurs der Kurs sinkt, da in der Formel für den Kurs:
Kurs = [Kurs Basiswert - Basiskurs] x Bzgsverh.
der zu subtrahierende Betrag ansteigt und c.p. den Kurs senkt.
Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen
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Wertpapier:
Long Mini Zertifikat au |
0
22.04.08 15:36
#9 @ fp
Und ich dachte schon hier gibt's niemanden mehr, der diese Formelschreiberei verständlich wiedergeben kann.
Sicherlich gibt's da jetzt auf die folgenden Fragen auch schnell noch fundierte Antworten
1. Was ist der EONIA (Referenzzinssatz)?
2. Wie kann man den Referenzzsatz herausbekommen? bzw. Was liegt diesem zu Grunde?
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Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt.
(Wilhelm Busch)
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22.04.08 16:32
#10 EONIA
Der dem Zertifikat zu Grunde liegende Referenzzinssatz ist der EONIA (Euro Overnight Index Average). Der EONIA ist ein seit 4. Januar 1999 von der Europäischen Zentralbank auf der Basis effektiver Umsätze nach der Zinsmethode act/360 berechneter gewichteter Durchschnittssatz für Tagesgelder im Interbankengeschäft, der über Moneyline Telerate veröffentlicht wird.
Referenzzinssatz bedeutet, dass dieser Zinssatz zur Berechnung der Finanzierungskosten des Zertifikats verangezogen wird und damit folglich auch auf den Kurs wirkt. Es könnte aber auch je nach Konstruktion des Zertifikats ein anderer Zinssatz sein (z.B. der LIBOR oder EURIBOR).
Der Referenzzinssatz dient als Basis auf die eine Marge (z.B. 1,5 Prozentpunkte) bei Long-Produkten aufgeschlagen wird, bei Short-Produkten abgezogen wird, um so den Finanzierungssatz zu errechnen. Mit diesem lässen sich dann die Finanzierungskosten und der Kurs berechnen.
2.)
Den EONIA-Zinssatz findest Du auf der ARIVA.DE-Seite, wenn Du unter "Suche" den Namen "EONIA" eingibst. Aber auch auf der Seite der Bundesbank gibt es Informationen.
Zur Ermittlung des EONIA stellt eine Gruppe von Banken (Panel-Banken), täglich bis spätestens 18:30 (CET) der EZB Daten über Umfang und durchschnittlichen Zinssatz der an diesem Tag vollzogenen unbesicherten Tagesgeldausleihungen zur Verfügung.
Der von der EZB unter Eliminierung der jeweils 15 höchsten und tiefsten Werte ermittelte Durchschnittswert, wird daraufhin an Reuters weitergeleitet, so dass EONIA zwischen 18:45 und 19:00 veröffentlicht werden kann.
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25.04.08 09:40
#11 ist schon eine tolle Sache
....manchmal zumuindest.... ;-)
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Immobilienkrise? Nie davon gehört!
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25.04.08 09:56
#12 Versteh' gar nicht, was Du meinst ...;-))
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(Wilhelm Busch)
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23.04.21 06:42
#13 Löschung
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Zeitpunkt: 23.04.21 10:34
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Kommentar: Doppel-ID
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