2017 wurde ertragsseitig vernünftig abgeschlossen - nicht mehr und nicht weniger. Umsatz und Ergebnis konnten deutlich gesteigert werden, aber das ursprüngliche Kerngeschäft die Lackieranlagen ist deutlich rückläufig: Paint and Final Assembly Systems EBIT - 8,9%, Application Technology -15,7%, Clean Technology Systems -44,5%, Measuring and Process Systems -18.5% - nur die Sparte Woodworking Machinery and Systems mit einem EBIT von +91,1% konnte das Ergebnis retten. Die Margenbandbreite für 2018 wurde auf 7 - 7,5% abgesenkt (in 2017: 7,5 - 8,25%, erreicht 7,8%) Stark negativ ist die Entwicklung des Cash Flows welcher um -47% zum Vorjahr nur noch bei € 119,8 Mio notiert sowie ein nur noch als ausgeglichen zu bezeichnender Free Cash Flow von € 14,3 Mio (-89%) was die Dividendenfähigkeit deutlich einschränkt. Erst 2020 nach Abschluss des Optimierungsprogramms Focus 2.0 will man für die Lackieranlagensparte wieder eine Zielmargenbandbreite von 6-7% erreichen (2017: 5,9%). Der sinkende Cash Flow nebst den sinkenden Margen zeigt den starken Preiskampf im Automotivesektor und der starke Rückgang der positiven Cash Flows zeigt, dass Kunden nicht mehr bereit sind so hohe Anzahlungen wie in den früheren Jahren zu leisten, so dass Dürr stärker in die Vorfinanzierung gehen muss. Potential für bald wieder steigende Kurse sehe ich hier keines. |