CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2000/41

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neuester Beitrag:  25.04.21 09:48
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neuester Beitrag: 25.04.21 09:48 von: Annefwgma Leser gesamt: 10543
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14.10.00 08:49 #1 CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2000/4.
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        CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2000/41
     Der kostenlose, wöchentliche Newsletter der
Consors Discount-Broker AG   Freitag, 13. Oktober 2000

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       THEMEN DIESER AUSGABE:

        1. CONSORS INTERN
        2. MARKTANALYSE DEUTSCHER MARKT

        3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
        4. CONSORS FAVORITEN

        5. MUSTERDEPOT
        6. NEUER MARKT REPORT

        7. NICE*LETTER-EMPFEHLUNG
        8. EMPFEHLUNGEN INLAND

        9. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
       10. DISCLAIMER


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1. CONSORS INTERN
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2. MARKTANALYSE
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Aktienmärkte

42. Woche vom 16. bis 20. Oktober 2000

Endlich wieder Kaufkurse - vorgezogener Winterschlußverkauf an der
Aktienbörse. Dabei war im Wochenverlauf durch die Serie von teilweise
kräftigen Kursrückschlägen schon zu befürchten, daß sich der als
"Crashmonat" verschriene Oktober und "Freitag, der 13." zu einer self-
fullfilling prophecy verbünden und einen finalen Sell-Out auslösen.
Der DAX hatte sich endlich nachhaltig von seiner "Schicksalslinie"
(6780) lösen können - nach unten! Und die teilweise dramatischen Ver-
luste steigerten sich vereinzelt in regelrechte Panikverkäufe, vor al-
lem am Neuen Markt. So stürzte zum Beispiel der Medienkonzern EM.TV &
Merchandising zeitweise um gut 30 % ab, nachdem eine Korrektur der
Halbjahreszahlen gemeldet wurde. Der dadurch entstandene Vertrauens-
verlust wirkte hier mehr als der eher gering zu schätzende fundamenta-
le Schaden - ein aktuell symptomatisches Verhaltensmuster für den ge-
samten Aktienmarkt. Dieselben Anleger, die zu Jahresbeginn die Aktien
nur gekauft haben, weil die Kurse gestiegen sind, verkaufen nun die
Aktien, weil die Kurse sinken. Erfolg an der Börse muß hart erarbeitet
werden und basiert nicht auf solch einfachen und plumpen Regeln. Der
erfolgreiche Anleger muß sich ausführlich und umfassend über seine
Investments informieren, muß Geduld zeigen und muß diszipliniert seine
eigenen Entscheidungen treffen. Deshalb meinen wir: Die Zeit hat nun
begonnen, sukzessive gute Aktien zu kaufen, auch wenn weiteres Rück-
schlagspotential bei den wichtigen Aktienindizes von bis zu 20 % nicht
ganz auszuschließen ist.

(Alle nachfolgenden Indexstände beziehen sich auf 13. Oktober 2000,
21:20 Uhr MESZ.)

Für den Deutschen Aktienindex DAX ist die deutliche Freitags-Tageser-
holung von 3 % auf zuletzt 6661 Punkte wie Balsam auf die Wunden, die
die laufende Bereinigung bislang verursacht hat. Die Wochenperformance
errechnet sich mit minus 1,7 %, die Wochenverlaufsextremwerte lagen
bei 6776 und 6383 (neues Jahrestief). Die DAX-Wunden werden durch die
feste Börseneröffnung an den US-Aktienmärkten zum Freitagnachmittag
geleckt. Eine Heilung über Nacht - um im Bild zu bleiben - wird es
aber wohl nicht geben, denn die seit Ende September zu verschmerzenden
Verluste tun sicher noch eine Zeit lange weh. Die flauen Gefühle bei
den Marktteilnehmern übertragen sich auch auf die Geschäftslage. Nur
wenig echte Käufer sind bislang am Aktienmarkt zu finden, außer bei
den sogenannten "Old economy"-Werten, die verstärktes Interesse auf
sich ziehen. Exemplarisch und als möglicher "Vorläufer" für die DAX-
Entwicklung sei hier die DaimlerChrysler-Aktie zu nennen, die schon
seit Ende April kräftig auf Talfahrt ging, als der DAX noch in einer
angenehmen Seitwärtsbewegung verlief. Seit Anfang Oktober fährt der
Daimler-Kurs wieder deutlich bergauf.

Markante Einzeltagesschwankungen bei den DAX-Werten im Wochenverlauf
gab es zum Beispiel in beide Richtungen bei Infineon, Siemens (kom-
plette konzernweite Internetvernetzung angekündigt) und SAP. Auffälli-
ge Abwärtsbewegungen machten BMW, Deutsche Telecom, Epcos, Linde,
Lufthansa, Deutsche Bank (Gerüchte um Schieflagen im Anleihengeschäft)
sowie Finanzdienstleister allgemein. Positive Kursausschläge sahen wir
bei adidas-Salomon, Allianz, DaimlerChrysler (Nachholbedarf sowie
Gründung einer E-Business-Holding), E.ON, Degussa-Hüls sowie bei Che-
miewerten allgemein (neue Gewinnrekorde erwartet), Henkel, Karstadt
Quelle, Preussag, RWE und VW.

Neuer Markt Deutschland

Schlecht, schlechter, Neuer Markt - unter diesem Motto präsentierte
sich in der vergangenen Woche das Wachstumssegment der Deutschen Bör-
se. Ohne nennenswerte Gegenwehr fiel der Markt seit letzten Freitag in
einem atemberaubenden Tempo auf den tiefsten Stand in diesem Jahr und
durchbrach alle auf seinem Weg liegenden Unterstützungen. Die Euphorie
und der Herdentrieb der Masse scheinen keine Grenzen zu kennen. Posi-
tive Unternehmensnachrichten werden ignoriert, gesucht werden Negativ-
meldungen, die das Bild vom in sich zusammenfallenden "Kartenhaus" un-
terstützen. So kam es in Amerika zum Beispiel dazu, daß die Aktie von
Yahoo!, obwohl die Zahlen leicht besser als erwartet waren, innerhalb
kürzester Zeit um 25 % einbrach. Ein Händler sagte: "So knapp wie
diesmal hat Yahoo! die Prognosen seit eineinhalb Jahren nicht mehr
übertroffen. Das ist natürlich enttäuschend." Diese Reaktion ist auch
beispielhaft für den Deutschen Markt. Angeheizt durch die schlechte
Stimmung und durchbrochene Stop-Loss-Marken, stand fast alles auf der
Verkaufsliste, was am Neuen Markt gehandelt wird. Auch Werte, die sich
wegen fehlender schlechter Nachrichten und offensichtlichen Unterneh-
menserfolgen anfangs noch gut gegen den allgemeinen Markttrend wehren
konnten, kamen im Laufe der Woche unter die Räder. Rationale Begrün-
dungen lassen sich dafür nicht finden. Die Gewinnwarnungen aus Amerika
in dieser Woche von Telekom-Equipment- und Chip-Produzent Motorola und
dem Hersteller von Infrastrukturkomponenten für Computernetzwerke Lu-
cent Technologies zeigen, wie schwer es für die hoch bewerteten Unter-
nehmen der Wachstumssegmente ist, die ohnehin steigenden Erwartungen
permanent überzuerfüllen. Ein weiterter alter Bekannter gewinnt vor
dem Hintergrund der Unruhen im Nahen Osten wieder an Bedeutung - der
wieder steigende Ölpreis.

Die Wochenperformance beim Nemax 50 betrug minus 7,5 %, beim Nemax All
Share minus 6,3 %. Die Wochenverlaufshoch- und Tiefpunkte lagen beim
Nemax 50 bei 4685/4059 beim All Share bei 4441/3904. Unterstützungen
sehen wir beim Nemax 50 auf dem Niveau um die 4240 und 3860 Punkte.
Als Widerstand gelten die Linie bei 4650 und 4780. Der Nemax All Share
findet Unterstützung im Bereich um die 3950 und 3660, Widerstand um
die 4240 Punkte. Als wichtigere Marke sehen wir allerdings erst den
Bereich um die 4650 Punkte. Die technischen Indikatoren sind im nega-
tiven Extrembereich, zeigen aber noch keine Entwarnung.

Wie auch in der letzten Woche, hielt sich der Medizintechnik-Sektor
mit einem Minus von 2,9 % verhältnismäßig gut. Nur der Bereich Indus-
trie & Industrieservice performte mit einem Minus von 2,5 % leicht
besser. Am schlechtesten liefen die Aktien aus den Bereichen Medien
(-17 %), Finanzdienstleistungen (-16 %), Telekommunikation (-15,7 %)
und Software (-13 %). Der schwerste Wert in Nemax Media, EM.TV & Mer-
chandising, brach in der vergangenen Woche heftigst ein, nachdem das
Unternehmen die Halbjahreszahlen nach unten korrigieren mußte. Auch
Intershop und eine ganze Reihe andere Werte kamen gewaltig unter die
Räder.

Obwohl der Neue Markt zuletzt durch Vorgaben vom "Trendsetter" Nasdaq
wieder von seine Tiefstständen lösen kann, sehen wir die Lage weiter-
hin kritisch. Wir befinden uns noch in einer intakten Abwärtsbewegung.
Negative Unternehmensnachrichten sorgen noch immer für heftige Korrek-
turen. Wo und wann die aktuelle Abwärtsbewegung endet, ist aufgrund
der irrationalen Verhaltensmuster der Marktteilnehmer weiterhin völlig
unklar. Ein Lichtblick bleibt jedoch: Die heutige Kurserholung auf die
eher negativ interpretierten Erzeugerpreise und Einzelhandelsumsätze
in den USA. Dies zeigt uns, daß der Markt bereits sehr weit gefallen
ist und ein großer Teil der Belastungsfaktoren bereits im Markt ge-
preist sind. Wir raten dem Anleger, wie auch in der letzten Woche, ei-
ne Bodenbildung zunächst abzuwarten und Liquidität für den Wiederein-
stieg bereit zu halten. Sollte sich die Abwärtsbewegung verlangsamen,
ist unserer Meinung nach mit einem sehr schnellen Kursanstieg zu rech-
nen. Schnäppchenjäger dürften dann die starkt gefallenen Indexschwer-
gewichte rasch einsammeln. Bis dahin gilt es, die nötige Geduld aufzu-
bringen und das hektischen Treiben eher als Zuschauer zu beobachten.

Europäischer Aktienmarkt

Das europäische Aktienmarktbarometer, der DJ STOXX 50 Index, hat,
trotz recht erfolgreich den Börsen-Herbststürmen um ihn herum, immer
das Ziel der 5000-Marke vor Augen. Der Index notierte zuletzt mit 4758
Punkten um 2,0 % unter Vorwochenniveau. Die Wochenverlaufsextremwerte
lagen bei 4847 und 4630. Technisch bietet die flach verlaufende 200-
Tage-Linie (aktuell 4900) einen wichtigen Widerstand. Den steilen Ab-
wärtstrend von Anfang Sepember haben wir etwas flacher gezeichnet, da-
mit verläuft er nun bei 4780 und deckelt bislang die Erholungsbemühun-
gen.

Gut bewährt hat sich die Unterstützungszone zwischen 4820 und 4690.
Die generelle Seitwärtsbewegung zwischen 5160 und 4690 bleibt noch in-
takt. Angelangt ist der STOXX50 an seinem langfristigen Aufwärtstrend
vom Oktober 1998 bei derzeit 4650, der jedoch nicht nachhaltig gebro-
chen werden sollte. Andernfalls ist ein Absturz bis Richtung 4200 zu
befürchten. Einige Marktindikatoren drehen bereits und könnten bald
positive Signale geben.

US-Aktienmarkt

Am amerikanischen Aktienmarkt bleiben die Sorgen über die weitere Ge-
winnentwicklung der Unternehmen Hauptursache für die Talfahrt. Neuer-
liche Gewinnwarnungen gossen neues Öl ins Feuer und anschließende
Kurseinbrüche intra-day um mindestens 20 % gehören dabei anscheinend
schon zur "Normalität" - ohne Rücksicht auf Verluste bzw. fundamentale
Faktoren. Insbesondere der Halbleitersektor zog die Aktienmarktent-
wicklung in die Verlustzone. Positive Kursentwicklungen in den Sekto-
ren Versorger, Energie und Pharma konnte bislang nur temporär der
Abwärtsbewegung entgegenwirken. Der amerikanische Dow Jones industrial
average tauchte zuletzt mit einer negativen Wochenperformance von
4,0 % auf 10170 Punkte ab. Die Wochenverlaufsextremwerte lagen um über
6 % auseinander bei 10641 und 10014. Die Angst vor weiteren Gewinnwar-
nungen bleibt in den Köpfen der Investoren. Die negative Stimmungslage
und die laufenden Präsidentschaftswahlen bleiben für uns jedoch mögli-
che Zeichen, daß die Marktschwäche in absehbarer Zeit überwunden wer-
den kann. Am Rande: Die nächste Offenmarktausschußsitzung der US-
Notenbank (Fed) ist am 15. November.

Technisch sieht es beim Dow Jones bitter aus. Der als Stütze erhoffte
"alter" Aufwärtstrend vom Oktober 1998, der, über das März-2000-Tief
gelegt, aktuell bei 10680 verläuft, wurde nach unten durchbrochen.
Zügig ging es danach durch die wichtige Unterstützungszone zwischen
10500 und 10300. Halt machte der Index erst bei einer (Zwischen)-Un-
terstützung bei 10010. Wird letztere gebrochen, läge der nächste sinn-
volle Support erst wieder bei 9790, im Extremfall bei rund 8900. Nach
oben wird es schwer, Land zu gewinnen, wenn sich die o. g. Supportzone
zum Widerstandsbereich (10300 - 10500) wandelt. Dann müssen erst noch
ein steiler Abwärtstrend vom 6. September bzw. die fallende 200-Tage-
Linie - beide bei derzeit 10770 - überwunden werden, die innerhalb der
hartnäckigen Widerstandszone zwischen 10730 und 10900 verlaufen. Die
Marktindikatoren liefern negative Signale.

Der Nasdaq Composite Index konnte sich am Freitag von seinem Wochen-
verlaufstief bei 3054 lösen und notierte zuletzt mit 3268 Punkten um
"nur" 2,8 % unter Vorwochenniveau. Damit lag er deutlich besser als
seine Neuen-Markt-Brüder in Deutschland. Zeigen sich die fundamentalen
(Gewinnwarnungen) und zuletzt auch politischen (Konflikt im Nahen Os-
ten) Ereignisse nicht gerade von ihrer rosigen Seite, so ist der Markt
infolge der zwischenzeitlich technisch überverkauften Situation für
eine zumindest kurzfristige Erholung immer gut. Der Nasdaq Composite
Index hat den seit Anfang September ausgebildeten steilen Abwärts-
trendkanal zwischen aktuell 3500 und 3220 kurz nach unten verlassen,
probt aber bereits die Rückkehr. Die Unterstützung bei 3325 wurde ge-
brochen, die nun als Widerstand dient. Den nächsten support sehen wir
bei 3150. Das offene Gap (Kurslücke) vom 30. Mai (3256 - 3286) wurde
geschlossen. Das noch offene Gap vom 28./29.10.1999 bei 2830/2919 mar-
kiert fur uns das kurzfristige, der langfristige Aufwärtstrend vom
Januar 1995 bei 2700 das maximale Rückschlagsrisiko. Die technischen
Marktindikatoren zeigen Ansätze für eine Wende zum Besseren.

Japanischer Aktienmarkt

Die japanischen Investoren schauen weiterhin ängstlich auf den Techno-
Trendsetter Nasdaq. Zudem belastete der Finanzkollaps des Versiche-
rungsunternehmens Chiyoda Mutual Life Insurance Co. nicht nur die Mut-
tergesellschaft (Tokai Bank) sondern den gesamten Finanzsektor. Der
Nikkei 225 erreichte im Wochenverlauf ein neues 1,5-Jahrestief bei
15101 und schloß am Freitag bei 15330 im Wochenvergleich mit minus
4,2 %.

Technisch wird die Bodenbildungszone um 15500 einem kritischen Test
unterzogen. Bei Nichtbestehen dient uns der seit Mitte Juli erkennbare
Abwärtstrendkanal zwischen aktuell 16820 und 14800 als Orientierung.
Darin verläuft ein seit April intakter Abwärtstrend, der bei 15900
kurzfristige Erholungsversuche ausbremsen wird, bevor an die Hürde bei
16400 überhaupt zu denken ist. Der bislang als Unterstützung dienende
Aufwärtstrend vom Oktober 1998 (15970) hat sich zwischenzeitlich erle-
digt. Einige Marktindikatoren geben noch negative Signale. Eine stark
überverkaufte Situation besteht insbesondere bei Aktienwerten des
Technologiesektors.

DAX-Technik

Der Dax bewegt sich noch in dem seit März bestehenden Abwärtstrend
zwischen derzeit 7135 und 6410. Der untere Marke, auf der sich der In-
dex ein wenig ausruhte, wird bei anhaltend pessimistischem Marktumfeld
nicht halten. Dann wird ein Support um 6200 aktiviert. Richtung Norden
stellen sich auch der Widerstand bei 7100 und die fallende 200-Tage-
Linie (7245) in den Weg, die erst bei etwa 7400 als nachhaltig über-
wunden gelten würde. Durch den seit März kontinuierlichen Kursverfall
gelangt der DAX Schritt für Schritt ans Ende der Übertreibungsphase,
die im Frühjahr ihren Gipfel erreicht hatte. Charttechnisch wird dies
dadurch ersichtlich, daß die Rückkehr in einen "alten" Aufwärtstendka-
nal erfolgt, der im Januar 1999 begründet wurde und aktuell zwischen
6700 und 5950 verlaufen würde.

Zur Erinnerung: Der DAX hat immer noch vier offene Gaps (Kurslücken)
aufzuweisen: ein Gap oberhalb seines jetzigen Kursniveaus und drei
Gaps unterhalb. Das obere Gap resultiert vom 30. März dieses Jahres,
liegt zwischen 7849 und 7859 und ist für die Kursprognose derzeit
uninteressant. Die drei unteren Gaps liegen zwischen 5047/5068 (12.
August 1999), zwischen 4916/4927 (6. April 1999) und 4042/4075 Punkten
(12. Oktober 1998). Als mögliches maximales Abwärtspotential ergibt
sich für uns daraus der Bereich zwischen etwa 4900 und 5050 Punkten.

Die Umsatzentwicklung ist in fallende Indexnotierungen hinein ange-
stiegen. Die Volatilität (Schwankungsbreite) konsolidiert auf hohem
Niveau. Die Stimmung am deutschen Aktienmarkt (gemessen an der als
Kontraindikator verwendeten Put/Call-Ratio der Aktienoptionen auf
gleitender Ein-Wochen-Basis) ist erwartungsgemäß deutlich in den "bea-
rishen" Bereich gedreht, was für sich genommen für eine kurzfristige
Erholung des DAX spricht. Andere Marktindikatoren geben neutrale bis
positive Signale.

Rentenmarkt und Euro

Wenig Neues gibt es über den Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-
Dollar zu berichten, außer, daß er zuletzt erneut die 85-Cent-Marke
testet. Bewegende Euro-Themen bleiben die Spekulation über neuerliche
Interventionen der internationalen Notenbanken sowie die für die chro-
nische Währungsschwäche ursächliche Differenz beim Konjunkturwachstum
und dem Zinsniveau zwischen Euroland und den USA, aber auch der tief
sitzende Vertrauensmangel in die gemeinsame Währung. Die makroökonomi-
schen Perspektiven, die für eine Höherbewertung des Euro sprechen,
setzten sich erfahrungsgemäß nur langsam durch, dann aber meist mit in
der Folge kräftigen Devisenmarktreaktionen.

Am Rentenmarkt befestigt sich die flache Zinsstrukturkurve. Die Anlei-
henkurse haben die Reaktionen nach dem sprunghaften Rohölpreisanstieg
infolge der Nahost-Konflikte gut verdaut. Ausschlaggebend ist der
"Safe haven"-Bonus der Anleihen innerhalb des schwachen Aktienmarktum-
feldes.. Die Kapitalmarktzinsen bewegen sich sehr stabil innerhalb der
seit Januar bestehenden freundlichen Grundtendenz. Nach der siebten
Leitzinsanhebung der Europäischen Zentralbank seit November 1999 mit
insgesamt 225 Basispunkten sehen wir berechtigte Chancen, daß der
Zinssteigerungszy-klus beendet ist. Es brauchen ab 2001 nur noch mode-
rates Euroland-Konjunkturwachstum sowie Inflationsentwicklung und
rückläufige Rohstoffpreise unterstützend zur Seite stehen. Die nächste
EZB-Sitzung ist am 19. Oktober. Wir empfehlen für Investoren am deut-
schen Rentenmarkt unverändert den mittel- bis langfristigen Laufzei-
tenbereich.

Fazit - Ausblick - Empfehlung

Für den deutschen Aktienmarkt haben seit dem 20. September neue Zeiten
begonnen, als der DAX seine Schicksalslinie nach unten durchbrochen
hat. Erkennbar ist dies auch an unserem hauseigenen DAX-Bewertungsmo-
dell. Danach ist der Index erstmals seit längerer Zeit wieder in eine
akzeptable Bewertungszone eingetaucht. Diese ergibt sich aus der Basis
des fundamental fairen DAX-Niveaus nach unserem Bewertungsmodell, wel-
ches derzeit 6001 DAX-Punkte errechnet, und dem von uns propagierten
Bewertungsaufschlag von 20 %, woraus sich ein aktzeptables Bewertungs-
niveau rund 7200 Punkten ergibt. Der Aufschlag basiert auf der Hypo-
these, daß der derzeitige Konjunktur- und Gewinnzyklus auf Sicht der
nächsten Jahre intakt bleibt und somit der Aktienbörse als Vorlaufin-
dikator für die Wirtschaft eine Diskontierungsprämie zugestanden wird.
Erfahrungsgemäß folgt einer Überbewertungsphase immer eine Unterbewer-
tungsphase. Dieses Verhalten spiegelt letztlich den Umstand wieder,
daß der Aktienmarkt jeweils um seinen fairen Wert schwankt. Leider
folgen die Über- und Unterbewertungsniveaus wie auch die Länge der
jeweiligen Phasen keinem exakten Muster. Zudem kann sich die Über-/Un-
terbewertung des DAX sowohl durch eine Veränderung des DAX als auch
durch eine Veränderung der vier fundamentalen Zeitreihen unseres Be-
wertungsmodells (Auftragseingänge, Zinsen Deutschland, Zinsen USA und
US-$-Wechselkurs) anpassen. Die Wahrscheinlichkeit, daß der DAX in den
kommenden Monaten zur Unterbewertung neigen wird, ist aus emprischer
Sicht allerdings groß.

Nach den heftigen Abwärtsbewegungen wird es langsam Zeit für Stabili-
tätsansätze. Ob dann aber die Erholungsansätze über eine notwendige
technische Reaktion hinsgehen werden, bleibt fraglich. Noch spielt die
Börse verrückt, wie "seinerzeit" im Frühjahr 2000, nur diesmal mit
umgekehrten Vorzeichen. Die Lage an den internationalen Aktienmärkten
bleibt hochbrisant. Die Herbststürme am deutschen Aktienmarkt und auch
an den wichtigen US-Börse brausen weiter. Das kurzfristige technische
Risiko quantifizieren wir derzeit um 6300 DAX-Punkte; die Erholungs-
chancen um 7100. Wir erleben derzeit das Ausloten von "alten" Unter-
stützungsniveaus. Ohne nachhaltige Erholungstendenz bleibt in Erho-
lungsphasen hinein die Bereitschaft groß, bei Erreichen von persönli-
chen Break-even-Marken Verkaufsorders zu plazieren oder Tradinggewin-
ne mitzunehmen.

"Die Nacht ist am dunkelsten vor Tagesanbruch" - daß dieser Spruch
möglicherweise für ein Morgendämmerung am Aktienmarkt stehen könnte,
dafür sprächen aus unserer Sicht derzeit möglicherweise folgende Punk-
te: zum einen die erfahrungsgemäß als Kontraindikator zu betrachtende
schlechte Marktstimmung (vergleiche Herbst 1999), zum anderen die Neu-
berechnung unseres hauseignenen DAX-Bewertungsmodells im Oktober (sie-
he oben). Zusätzlich unterstützt Charttechnik durch die Rückkehr in
den Aufwärtstrendkanal vom Jahresanfang 1999. Last but not least hat
auch der "Bild-Zeitungs-Indikator" am 10. Oktober nun seine Schuldig-
keit getan (Schlagzeile auf Seite 2 nachlesen!), der kürzlich sogar
von namhaften Vertretern der Technischen-Analysten-Gilde als Hoff-
nungszeichen bemüht wurde. Vielleicht ist "Freitag, der 13. Oktober
2000" diesmal sogar ein Glückstag für den DAX!?

Wenn wir schon bei Aufzählungen sind, zum Ende hin einige grundlegende
Gedanken zur Aktie als Geldanlage:

- Wer Aktien kauft, wird Mitunternehmer; dies sollte man nie verges-
 sen.
- Immer gibt es Unternehmen, die unter Wert notieren.
- Das Sentiment schlägt gerne Kapriolen.
- In Aktientitel mit guten Geschäftsideen, Produkten, Management in-
 vestieren, über die sich der Anleger auch selbst ausreichend infor-
 mieren kann!
- Langfristig investieren, dann wird man von zeitweisen Kursrückgängen
 nicht geschockt!
- Qualität setzt sich langfristig durch und kann gehalten und nachge-
 kauft werden.

Der geduldige und langfristig orientiere Anleger kann bereits wieder
Engagements in stark gefallene Substanzwerte eingehen, zumindest aber
bestehende Positionen durchhalten. Die Kurse übertreiben nach unten,
deshalb sind sukzessive Käufe ratsam. Für den Fall der Fälle nachfol-
gend schon mal eine Auswahl unserer aktuellen international gemischten
Kaufkandidaten aus der Research-Aktienmasterliste (in alphabetischer
Reihenfolge): adidas-Salomon, America Online (AOL), BASF, Concord
Effekten, Consors Discount-Broker, Continental, DaimlerChrysler, Day
Interactive Holding, Degussa-Hüls, Deutsche Telekom, EM.TV & Merchan-
dising, FAG Kugelfischer, Henkel Vorzüge, Hunzinger Information, In-
tershop Communications, Karstadt Quelle, Lloyds TSB Group, MAN Vorzü-
ge, Medion, Metro, Münchener Rückversicherung, Philip Morris, plenum,
Preussag, SGL Carbon, Telefonica, Thyssen Krupp, Volkswagen Vorzüge
und Yahoo!.

Ganz zum Schluß und vor Beginn seines Herbsturlaubes sei dem redaktio-
nell verantwortlichen Verfasser noch eine "persönliche Anmerkung"
erlaubt: Bei den allgemein technisch schlechten Aktienmarktaussichten
gefallen mir derzeit die Schulter-Kopf-Schulter-Formationen meiner
Analystenkolleginen noch am besten.

Eine erfolgreiche Börsenwoche und "locker bleiben" wünscht Ihnen Ihr
SchmidtBank-Researchteam aus Nürnberg.

Quelle: SchmidtBank Research
Verfasser: Alois Bauer, Mike Otto, Thomas Brodehl


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3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
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Die Gewinner und Verlierer der Börsenwoche vom 06.10.00 - 13.10.00
[16:17 Uhr]

Wochen-Hits                 06.10.00   13.10.00     %
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BroadVision                   21,45      26,20    +22,14
iXOS Software                 13,55      16,00    +18,08
Röhrig High Tech Plastics     14,00      16,30    +16,43
Schleicher & Co                2,15       2,50    +16,28
Bertrandt                      8,00       9,05    +13,13
Umweltkontor                  47,00      53,00    +12,77
Digital Advertising           12,00      13,40    +11,67
MSH International Service     10,50      11,70    +11,43
Plambeck Neue Energien        15,00      16,65    +11,00
Sunburst Merchandising        25,80      28,50    +10,47

Wochen-Flops                06.10.00   13.10.00     %
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Allgeier Computer             15,75       6,90    -56,19
BinTec                         8,50       4,90    -42,35
Aeco                          11,30       6,85    -39,38
b.i.s. Börseninf              20,50      13,00    -36,59
Steag HamaTech                22,60      14,55    -35,62
VCL Film & Medien             17,15      11,30    -34,11
Syzygy                        17,40      11,50    -33,91
Adva                          99,99      66,70    -33,29
GFT Technologies              65,00      44,00    -32,31
EM. TV & Merchandising        54,80      38,10    -30,47


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4. CONSORS FAVORITEN
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Die meistgehandelten Werte bei Consors (06.10.2000 - 12.10.2000)

1. INTERSHOP COMMUNICATIONS AG          622700
2. GIGABELL AG                          625170
3. MET(A)BOX AG                         692120
4. TAIWAN SEMICONDUCT.MANUFACT.CO       909800
5. DEUTSCHE TELEKOM AG                  555750
6. MEDIGENE AG                          502090
7. D. LOGISTICS AG                      510150
8. APPLE COMPUTER INC.                  865985
9. COMMERCE ONE INC. DEL.               924107
10. BROADVISION INC.                     901599


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5. MUSTERDEPOTS
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Platowbriefe

Aktie                WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
Internationalmedia   548880   1000     39,80    38,90
IPC Archtec          525280    600     66,00    70,50
AOL                  886631    650     60,99    63,30
IDS Scheer           625700   1900     21,00    18,90
Systematics          727680    810     49,50    39,50
United Labels        548956    890     45,50    39,30



Der Aktionär - Bernd Förtsch

Aktie                WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
Juniper Networks     923889     80    262,00   240,00
Millenium            900625    400     64,00    72,50
Vertex               882807    400     62,50    78,49
Astropower           912953    450     48,00    49,00
 
14.10.00 08:51 #2 CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2000/4.
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6. NEUER MARKT REPORT
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Czerwensky's Neuer Markt Report:

Verspäteter Sommerschlußverkauf am Neuen Markt

Ein bißchen erinnert das Treiben an den Technologiebörsen an den
eigentlich schon längst beendeten Sommerschlußverkauf. Die Preise pur-
zeln, zuerst bei den Ladenhütern, bis dann letztendlich auch qualita-
tiv gute Ware zu erschwinglichen Preisen angeboten wird. So ein Markt
ist eben auch der Frankfurter Neue Markt. Die Einbrüche bei Aixtron,
Quiagen, ADVA, Intershop oder auch EM.TV - die freilich die Anleger
aufgrund unsauberer Bilanzierung verstimmten - deuten daraufhin, daß
die Wende immer näher rückt. Die Erfahrung zeigt: Geraten die Markt-
führer und Schwergewichte, also die Lieblinge der Fondsmanager, unter
massiven Abgabedruck, dann ist das Gröbste überstanden.

Doch klar ist auch, daß ein Aufschwung am Neuen Markt nicht eintreten
wird, ehe die amerikanische Technologiebörse Nasdaq nicht den Swing
nach oben vollzieht. Bislang gibt es hierfür keine Anzeichen, Erholun-
gen sind meist nur temporärer Natur und nicht nachhaltig. Mit rund
24 % Jahresverlust hat es die Nasdaq von den bedeutenden Indices am
schlimmsten erwischt, seit dem Hoch im März verlor sie immerhin 40 %.
as ist noch moderat im Vergleich zum Neuen Markt, wo der NEMAX ALL
SHARE - das Spiegelbild aller Werte - bereits um 53 %, der NEMAX 50
gar um 57 % seit dem Top in die Tiefe rauschte. Der Grund für die
schlechtere Performance der 50 Elite-Werte dürfte in der Beliebtheit
bei den Fonds liegen, die in den letzten Tagen kübelweise Material auf
den Markt schmissen, während die Privatanleger sich besonnener ver-
hielten.

Der Aufstieg aus dem tiefen Tal - der NEMAX ALL SHARE (3985 Punkte)
liegt unter der psychologisch bedeutsamen 4000er-Marke - dürfte dies-
mal etwas mühsamer erfolgen als nach der Korrektur 1999, da Skandale
wie ABIT, Metabox, Infomatec, Gigabell und zuletzt Allgeier das Ver-
trauen erschüttert haben. Hier offenbart sich ein dem Neuen Markt
innewohnendes Managementproblem. Oft blicken die Unternehmen erst auf
eine kurze Historie zurück, sehen sich in ihrem bis vor kurzem boomen-
den Geschäft erstmals mit Problemen konfrontiert, denen die meist jun-
gen und zu unerfahrenen Vorstände nicht gewachsen sind. Und - biswei-
len treiben auch die Banken nicht börsenreife Unternehmen an den Neuen
Markt, wie dies kürzlich der am Freitag zurückgetretene Gigabell-Vor-
standsvorsitzer Daniel David formulierte.

Trotz allem werden wir auch wieder bessere Zeiten an der Börse erle-
ben, auch und insbesondere am Neuen Markt. Unveränderte Aktualität be-
sitzt der von uns schon mehrfach an dieser Stelle erteilte Rat: Setzen
Sie auf profitable Unternehmen, die in ihren Märkten gut positioniert
sind. Beim nächsten Aufschwung stehen sie auf den Kauflisten ganz vor-
ne, bewiesen die letzten Monate doch, daß der Neue Markt keineswegs
ein Lotteriespiel mit zu vernachlässigendem Risiko ist. Fundamentals
sollten nun verstärkt ins Blickfeld rücken. Die augenblicklichen Prei-
se einiger Unternehmen werden den Anlegern in einigen Monaten im Rück-
spiegel als echte Schnäppchen erscheinen.

InfoGenie: Clevere Anleger halten Abstand

Zu groß sind einfach die Unsicherheiten beim Anbieter von Ratgeber-
und Informationsdiensten per Telefon und Internet InfoGenie, als daß
wir ein Investment empfehlen könnten. Gegen einen wesentlichen Umsatz-
bringer der Berliner, Helplines für Steuern und Recht, unternahmen die
standesrechtlichen Organisationen bereits entsprechende Abwehrmaßnah-
men, so daß ein Verbot nicht lange auf sich warten lassen sollte. Die
Bereiche Expert Portal (Internet) sowie Virtual Office (Sekretärinnen-
Dienste) stecken dagegen noch in den Kinderschuhen. Überhaupt, die für
InfoGenie relevanten Zielmärkte beginnen sich gerade erst zu entwi-
ckeln. Prognosen hinsichtlich der Wachstumschancen sind somit kaum
möglich. Mit den derzeit betriebenen Hotlines in Deutschland und Groß-
britannien plant InfoGenie 2000 Umsätze von 2,8 Mill. Euro, die Expan-
sion nach Frankreich und Italien soll noch im laufenden Jahr erfolgen.
Ein Sprung auf 39 Mill. Euro in 2002 bzw. 58 Mill. (2003) erscheint
uns indes eine sehr gewagte Prognose. Die Gewinnschwelle visiert Vor-
standsvorsitzer Markus Semm in zwei Jahren an. Der Börsengang kommt
für das Unternehmen zu früh. Analysten ermittelten den fairen Wert mit
rund 9,70 Euro, so daß InfoGenie wohl - auch angesichts der Marktsitu-
ation - kaum teurer als 7 bis 8 Euro angeboten werden dürfte. Von
einer Zeichnung (Frist: 18. bis 20.10., Konsortialführer: Berliner
Effektenbank) raten wir klar ab.

Die Aktien des Bioanalytik-Unternehmens Eurofins Scientific, die vom
18. bis 20.10. unter der Führung der WestLB im Rahmen einer Kapitaler-
höhung zur Zeichnung angeboten werden, sollten Sie nicht zeichnen. Die
Titel, die bereits seit 1997 am Nouveau Marche in Paris gelistet sind
und in Deutschland bereits im Freiverkehr gehandelt werden, stiegen
seit Ankündigung des Zweitlistings am Neuen Markt von 15 auf aktuell
38 Euro. Mit einer Marktkapitalisierung von etwa 900 Mill. DM (Umsatz
2000: 50 nach 30 Mill. Euro) ist das französische Unternehmen zudem
bereits recht ambitioniert bewertet. Die in der Verschlüsselungstech-
nologie für das Internet tätige DICA AG verschob indessen ihren für
Ende Oktober geplanten Börsengang auf unbestimmte Zeit.

Tips und Termine

Es ist ziemlich still geworden an der Emissionsfront. Die heftigen
Herbststürme haben vielen Aspiranten den Mut genommen, den Sprung an
die Börse jetzt zu wagen. Die zahlreichen Verschiebungen belegen dies
überaus deutlich. Weiter an seinen Börsenplänen festhalten will indes
das Logistik-Unternehmen F-Log (Erstnotiz: 18. Oktober), allerdings
entschloß sich der Aspirant in Abstimmung mit Konsortialführer Merrill
Lynch, die Preisspanne von 31 bis 37 auf nunmehr 20 bis 26 Euro herab-
zusetzen und das Aktien-Volumen zu reduzieren. Die Zeichnung läuft
noch bis Montag (16.10.). Am Mittwoch, den 18., debütiert die in
Kopenhagen ansässige Medarex-Tochter Genmab. Im vorbörslichen Handel
tauchten die Kurse mittlerweile mit 28 bis 31 spürbar unter den inzwi-
schen festgelegten Emissionspreis von 34,89 Euro ab. Unserer von
Beginn an kritischen Einstellung zu dem Biotech-Unternehmen schlossen
sich immer mehr Analysten an. Verhältnismäßig gut hielt sich der nicht
an den Neuen Markt strebende AWD (Spanne: 54 bis 62 Euro), der am
17.10. erstmals in Frankfurt und Hannover notiert wird. Am Graumarkt
werden für das Papier, das etwa 17fach überzeichnet sein soll, 59 Euro
gezahlt.

Neben der außerordentlichen Hauptversammlung der ADS Systems am 18.
Oktober warten die Anleger gespannt auf die Quartalszahlen der Balda
AG am Montag. Den Reigen setzen am 19. Oktober SCM Microsystems sowie
am Folgetag BB Biotech und CeoTronics fort.

Quelle: Czerwensky Intern


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7. NICE*LETTER-EMPFEHLUNG
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Foundry Networks: Angriff im Highend

Hochvolatile Zeiten haben die Investoren in Foundry Networks hinter
sich. Und damit dürfte es auch weiter gehen. Denn der Hersteller von
End-to-End-Switching- und Router-Lösungen befindet sich auf einem Um-
satz- und Gewinnwachstumspfad, der in Euphoriezeiten überinterpretiert
wird. Und in Wall-Street-Schwächephasen werden eben jene Wachstumswer-
te auch mal abrupt außen vor gelassen. Falls Ihnen die Produktbe-
gqschreibung nicht so viel sagt, dann bringen wir es auf einen einfa-
cheren Nenner: Foundry Networks ist der einzige Konkurrent von Cisco
Systems und Juniper Networks. Der Angriff erfolgt ausschließlich im
margenträchtigen Highend mit zusätzlichen Leistungsmerkmalen, wodurch
Foundry im Preis-Leistungs-Vergleich teilweise deutlich besser da-
steht. In NICE*Letter 17/00 wiesen wir Sie erstmals bei 85,85 EUR auf
diesen Wert hin. Nach einem kurzfristigen Kursabtaucher auf rund 70
EUR ging es im Juli auf ein Hoch bei 150 EUR, um nun wieder bei rund
70 EUR zu pendeln. Dabei macht das Unternehmen nachhaltig seinen Weg.
Wie wir aus unternehmensnahen Kreisen erfuhren, steuert die neue, erst
im Frühjahr vorgestellte Produktlinie, mittlerweile über 40 % der
Erlöse bei. Die Zielgruppe waren Internet Service Provider (ISP), und
hier gelang der Markteinbruch perfekt. Bei dem weltweit größten ISP,
AOL, wurden Cisco-Geräte nahezu vollständig durch Foundry ersetzt.
Weiter hörten wir, dass ein größerer Auftrag von einem Schweizer Ser-
vice Provider ankündigungsreif sei. Derzeit tritt Foundry mit einer
brandneuen Technologie an, die das Zeug hat, die Hochgeschwindigkeits-
datenübertragung zu revolutionieren: "Global Ethernet" ermöglicht
Ethernet-Breitband-Dienste über lokale, regionale und globale Netzwer-
ke. Im letzten Halbjahr explodierten die Umsätze von 39,5 auf 158,8
Mio. USD und die Gewinne von 3,3 auf 40,5 Mio. USD.

Unsere Meinung: Im soeben beendeten dritten Quartal werden Gewinne von
20 Cent je Aktie erwartet, die Flüsterschätzungen liegen bei 22 Cent.
Wir glauben, dass es keinen Ausrutscher geben wird, und bestätigen
prinzipiell nochmals unsere Einschätzung: akkumulieren. Charttechnisch
sind aber kurzfristige Ausreißer nach unten noch möglich.

(US-Unternehmen, FDRY; Kurs um die 63 USD)

Quelle: NICE*LETTER


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8. EMPFEHLUNGEN INLAND
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Sal. Oppenheim: Altana kaufen

Die Analysten von Sal. Oppenheim empfehlen dem Anleger, die Aktie von
Altana (WKN 760080) zu kaufen. Der Chemie- und Pharmakonzern wandere
auf dem Wachstumspfad. So sei der Umsatz im ersten Halbjahr um 18 %
auf 130 Euro gestiegen. Hauptwachstumsträger in der Pharmasparte werde
auch weiterhin das Medikament Pantoprazol sein, das inzwischen auch
auf dem amerikanischen Markt mit Erfolg eingeführt worden sei. Außer-
dem sei die Forschungspipeline mit weiteren Präparaten gefüllt. Das
Kursziel der Analysten von Sal. Oppenheim betrage 146 Euro.

Altana (WKN 760080)

Quelle: Aktiencheck

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Deutsche Bank: Porsche Kursziel 5.000 Euro

Die Analysten der Deutschen Bank empfehlen dem Anleger, die Aktie von
Porsche (WKN 693773) zu kaufen. Porsche habe Wort gehalten und die
ehrgeizigen Ziele übertroffen. Der Absatz sei gesteigert worden, der
Umsatz erhöht und wieder mehr Gewinn als im Vorjahr eingefahren wor-
den. Im Geschäftsjahr 1999/2000 habe Porsche weltweit 48.000 Autos ab-
gesetzt, so viele wie nie zuvor. Ein Ende des Absatzbooms sei nicht in
Sicht. Die Analysten der Deutschen Bank hätten daraufhin ihr Kursziel
von 4.000 auf 5.000 Euro erhöht.

Porsche (WKN 693773)

Quelle: Aktiencheck

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BfG Bank: Pfeiffer Vacuum kaufen

Die Analysten der BfG Bank empfehlen die Aktie von Pfeiffer Vacuum
(WKN 691660) zum Kauf. Das Unternehmen erwartet in diesem Jahr einen
70-prozentigen Zuwachs beim Auftragseingang für Helium-Lecksuchsysteme
auf über 7 Mio. DM. Im ersten Halbjahr habe der Komplettanbieter für
Vakuum-Komponenten Rekordzahlen bekannt gegeben. Der Umsatz sei um
22,5 Prozent auf 174 Mio. DM und das Betriebsergebnis um 39,1 Prozent
auf 30,6 Mio. DM angestiegen. Momentan notiere das Papier wieder ober-
halb der wichtigen Unterstützung bei 40 Euro, die auch gleichzeitig
den langfristigen Aufwärtstrend markiere. Der seit Mitte August beste-
hende kurzfristige Abwärtstrend sei erst bei einem Schlusskurs ober-
halb der 38-Tage-Linie bei 45 Euro gebrochen. Nach Einschätzung der
Wertpapierexperten gehört der Neue Markt-Titel zu den Basisinvestments
am deutschen Wachstumsmarkt.

Pfeiffer Vacuum (WKN 691660)

Quelle: Aktiencheck

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BfG Bank: Intershop kaufen

Intershop (WKN 622700) wird im abgelaufenen dritten Quartal einen Um-
satz zwischen 34 und 35 Mio. Euro ausweisen, so die Analysten der BfG-
Bank. Im Jahresvergleich entspreche dies einem Wachstum von rund
200 %. Auch gegenüber dem ausgezeichneten zweiten Quartal entspreche
dies einer Steigerung (2. Quartal: 32,6 Mio. Euro). Die Lizenzerlöse
würden voraussichtlich zwischen 19 und 19,5 Mio. Euro liegen. Das Un-
ternehmen erwarte weiterhin für das dritte Quartal einen Verlust auf-
grund außerordentlicher Aufwendungen für eine Werbekampagne in den USA
und den Kosten im Zusammenhang mit den zuletzt getätigten Akquisitio-
nen in Höhe von 7 Millionen Euro. Die endgültigen Quartalsergebnisse
werde Intershop Ende Oktober bekannt geben. Intershop habe demnach den
Quartalsumsatz zum elften Mal hintereinander steigern können. Kurz-
fristig bestehe jedoch aufgrund der anhaltenden Unsicherheit ein Rest-
risiko. Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher: mittel-
bis langfristig kaufen, wobei der trading-orientierte Anleger seine
Käufe zunächst zurückstellen solle.

Intershop (WKN 622700)

Quelle: Aktiencheck

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Bankhaus Lampe: PixelNet weiterhin kaufen

Das Bankhaus Lampe stuft die Aktie der PixelNet AG (WKN 527980) nach
Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal 2000 weiterhin als Kauf
ein. So seien die Zahlen besser als die Prognose ausgefallen und die-
ser Trend sollte auch im vierten Quartal anhalten. So sei für das Ge-
samtjahr mit einem Umsatz von 37 Mio. Euro zu rechnen. Darüber hinaus
habe PixelNet im Vergleich zu anderen Unternehmen aus dem B2C-Bereich
quasi eine Alleinstellung inne, da man bereits für das Ende des Jahres
den Break Even erwarte. Dies werde sich allerdings erst im Jahre 2001
richtig in den Zahlen niederschlagen. Kerngeschäftsfeld des Unterneh-
mens sei das Bildergeschäft. Man könne sich bei PixelNet seine Bilder
entweder "normal" entwickeln lassen, auf CD brennen lassen oder sich
aus dem Internet herunterladen. Darüber hinaus biete PixelNet in einem
Web-Shop das für die digitale Bilderstellung und -bearbeitung erfor-
derliche Equipment zum Kauf an. Man sei optimistisch, dass PixelNet
den ipo-Preis von 14 Euro wieder erreichen könne und empfehle das
Papier zum Kauf.

PixelNet AG (WKN 527980)

Quelle: Aktiencheck

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DG Bank: Steag Hamatech weiterhin reduzieren

Die DG Bank stuft die Aktie von Steag Hamatech (WKN 730900) nach der
zweiten Gewinnwarnung dieses Jahres weiterhin auf "reduzieren" ein.
Nach Auskunft des Researchteams der DG Bank sei es zu der ersten
Gewinnwarnung gekommen, da das CD-R-Geschäft im Gegensatz zum DVD-Ge-
schäft von Konkurrenten wie Singulus nicht so gut gelaufen sei. Bei
der nunmehr erfolgten zweiten Warnung sei der Grund in der kostspieli-
gen Verlagerung der Produktionsstätten für den europäischen Markt aus
den USA nach Deutschland zu suchen. Die Produktion in den USA habe
sich aufgrund des hohen Dollarkurses nämlich nicht mehr als profitabel
erwiesen. Mit diesem konsequenten Schritt plant die Firma, die Kosten
für die Umsiedlung voll in das Ergebnis für 2000 einfließen zu lassen.
Das Ergebnis in 2000 und 2001 sei hiervon voraussichtlich nicht
betroffen. Nunmehr müsse das Unternehmen mit guten Nachrichten über-
zeugen, um das Vertrauen zurückzugewinnen.

Steag Hamatech (WKN 730900)

Quelle: Aktiencheck


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9. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
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Deutsche Bank: China Mobile aussichtsreich

Die Analysten Deutsche Bank halten die Aktie des chinesischen Mobil-
funkanbieters China Mobile (WKN 909622) für vielversprechend. China
ist die einzige überzeugende Wachstums-Story in Asien, konstatieren
die Wertpapierexperten. Die Aktien der besten Unternehmen Chinas wür-
den in Hongkong gehandelt. Angesichts des bevorstehenden WTO-Beitritts
sowie der damit verbundenen Exportzuwächse, gehöre das Land der Mitte
und Hongkong zu den einzigen Märkten der Region, die der Anleger über-
gewichten sollte. Der Asien-Stratege Chris Tinker rechnet damit, dass
der Index bald leicht auf 16.500 Punkte steigen werde. Längerfristig
orientierte Investoren sollten sich an schwachen Tagen in Index-
Schwergewichten engagieren. Zu den Favoriten zähle die Aktie von Chi-
nas Mobilfunk-Marktführer China Mobile. Sollte das Papier auf 45 HK$
fallen, sei dieser Wert ein klarer Kauf. Bei über 55 HK$ sei das
Papier jedoch zu teuer. Daraufhin verspreche der Telekommunikations-
Titel dem Anleger ein interessantes Investment.

China Mobile (WKN 909622)

Quelle: Aktiencheck

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Lehman Brothers: Novartis weiter Outperformer

Die Analysten des Investmenthauses Lehman Brothers stufen die Aktie
des Pharmaunternehmens Novartis (WKN 904278) weiterhin als "Outperfor-
mer" ein. Das Unternehmen habe in dem schwächeren dritten Quartal le-
diglich einen fünfprozentigen Umsatzanstieg erzielen können. Trotzdem
könne der Konzern grundsätzlich wachsende Umsatzraten verzeichnen, die
voraussichtlich im gesamten Jahresverlauf um vier bis sieben Prozent
steigen dürften. Der Umsatz habe sich in den USA in den ersten neun
Monaten um vier Prozent erhöht, im dritten Quartal um 5,6 Prozent. Für
das Jahr 2000 rechnen die Wertpapierexperten mit einer operativen Mar-
ge von etwa 31 Prozent. Die Schweizer stünden kurz davor, ihr wirt-
schaftliches Potential voll zu entfalten. Für das kommende Jahr sollen
höhere Investitionen getätigt werden. Für die Markteinführung neuer
bedeutender Produkte wie Zometa, Starlix und Zelmac stehen nach
Ansicht der Analysten 1,0 Mrd. CHF zur Verfügung. Dies würde das Er-
gebnis belasten. Der Pharma-Titel verspreche dem Anleger nach wie vor
eine überdurchschnittliche Kursentwicklung.

Novartis (WKN 904278)

Quelle: Aktiencheck

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LB Baden-Württemberg: LVMH Marketperformer

Louis Vuitton Moët Hennessy (WKN 853292) habe den Konzernumsatz im
dritten Quartal 2000 zu jeweils 28 % mit Mode und Lederwaren bzw. mit
Duty-Free- und Kosmetik- Einzelhandel, 20 % mit Champagner, Wein, Cog-
nac und Spirituosen, 18 % mit Parfum und Kosmetika sowie 6 % mit Uhren
und Schmuck erwirtschaftet, so die Experten der LBBW. Dabei sei der
Konzern mit 34 % des Umsatzes in Europa, 32 % in Asien, 28 % in den
USA und 6 % im Rest der Welt tätig gewesen. Der Luxusgüterhersteller
habe den Konzernumsatz im dritten Quartal um 35 % bzw. in den ersten
neun Monaten um 38 % gesteigert und damit abermals über den Erwartun-
gen der Analysten gelegen. Zu dieser positiven Entwicklung hätten
Wechselkurseffekte 13 % und Akquisitionen 15 % beigetragen. Das kräf-
tige Wachstum sei insbesondere von der anhaltend hohen Nachfrage nach
Louis-Vuitton-Produkten, der internationalen Expansion des Duty-Free-
und Kosmetik-Einzelhandels, der Einführung attraktiver neuer Kosmetika
und Parfums sowie den sehr starken Zuwächsen in Asien bestimmt worden.
Für das Gesamtjahr erhöhten die Experten der LBBW ihre Umsatzschätzung
leicht und erwarteten jetzt eine Steigerung der Konzernerlöse um 31 %.
Bis LVMH die zweite Herstellungsanlage für LouisVuitton im kommenden
Jahr einsetzen könne, werde der Absatz dieser Produkte geringere
Wachstumsraten aufweisen. Aufgrund der Investitionen in die Integrati-
on der Akquisitionen, in die Internationalisierung des Vertriebsnetzes
sowie in den Aufbau der zwei eCommerce-Plattformen sephora.com und
eLUXURY.com rechneten die Experten weiterhin mit einem unterproportio-
nalen Wachstum des operativen Gewinns vor Goodwillabschreibungen und
des Ergebnisses pro Aktie um 26 % bzw. um 19 %. Im kommenden Jahr
dürfte sich die operative Marge jedoch durch wesentlich geringere Kos-
ten für den eCommerce und das Erreichen schwarzer Zahlen im Einzelhan-
del wieder kräftig verbessern und einen operativen Gewinnanstieg um
16 % bzw. pro Aktie um 21 % erlauben. Gleichzeitig erwarteten die Ex-
perten der LBBW einen 11 % höheren Konzernumsatz. Weitere wahrschein-
liche Akquisitionen hätten sie dabei aufgrund ihrer Unwägbarkeit nicht
berücksichtigt. Trotz der abermals sehr guten Quartalszahlen behielten
die Analysten der LBBW ihre vorsichtige Einstellung gegenüber der
Aktie aufgrund von Befürchtungen über ein Abflauen der Luxusgüterkon-
junktur und der Währungsvorteile sowie über eine teilweise Abschwä-
chung der Margen bei und stuften den Titel weiterhin als Marketperfor-
mer ein.

LVMH (WKN 853292)

Quelle: Aktiencheck

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Merrill Lynch: Microcell Telecommunications kaufen

Trotz einer leichten Absenkung der Umsatz- und Gewinnprognosen für das
dritte Quartal empfehlen die Analysten von Merrill Lynch die Aktien
der kanadischen Telekomfirma Microcell Telecommunications (WKN 909139)
nach wie vor sowohl kurz- wie auch langfristig zum Kauf. Die neuen
Schätzungen würden eine solide Geschäftsentwicklung widerspiegeln. So
seien im dritten Quartal 65.000 statt geschätzter 70.000 Neukunden,
verglichen mit 68.400 Neukunden im zweiten Quartal, dazugewonnen wor-
den. Die Umsätze aus den angebotenen Diensten hätten 102 Mio. Can. $
statt der geschätzten 104 Mio. Can $ ( ein Plus von 8 Mio. Can. $
gegenüber dem zweiten Quartal) betragen. Daraus würde sich ein voraus-
sichtliches negatives Ergebnis von 19,7 Mio. Can. $ verglichen mit den
früher geschätzten 18,5 Mio. Can. $ ergeben. Dies sei um 2,1 Mio.
Can. $ besser als noch im 2. Quartal. Der Verlust/Aktie werde wahr-
scheinlich 1,42 $ statt der vorher geschätzten 1,41 $ betragen. Der
Kurs der Aktie liege derzeit mit 26 US $ immer noch nur bei 60 % des
von Merrill Lynch errechneten Wertes von 41 US $. Letzterer Kurs sei
als Zwölf-Monats-Kursziel zu betrachten, weshalb die Analysten ihre
Kaufempfehlung für Microcell wiederholen.

Microcell Telecommunications (WKN 909139)

Quelle: Aktiencheck

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BfG Bank: EMC kaufen

Der Hersteller von Speicherlösungen EMC (WKN 872526) sieht für das
laufende und das nächste Quartal weiterhin keine Abschwächung des
überproportionalen Wachstums, so die Analysten der BfG-Bank. Ganz im
Gegensatz zu vielen anderen Technologieunternehmen enttäusche EMC auch
in der aktuell schwierigen Marktsituation die Anleger nicht. Die end-
gültigen Quartalszahlen würde das US-Unternehmen am Mittwoch, den 18.
Oktober nach Börsenschluss veröffentlichen. Es handele sich um ein
Kerninvestment für den wachstumsorientierten Anleger. Die Empfehlung
der Analysten der BfG-Bank laute daher: kaufen.

EMC (WKN 872526)

Quelle: Aktiencheck


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10. DISCLAIMER
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