"Cash.Life geht von Erreichen der EBIT-Prognose 07 aus
PULLACH (Dow Jones)--Die Cash.Life AG sieht sich in der Lage, ihre Ergebnisprognose für 2007 zu erreichen, wenn Paketverkäufe von Versicherungspolicen an Fondsgesellschaften wie geplant vorankommen. Mit einer entsprechenden Aussage reagierte der Spezialist für die Vermarktung von Lebensversicherungen am Montag auf eine Research-Note der Bank Merck Finck, wonach das SDAX-Unternehmen vor einer Gewinnwarnung steht. Cash.Life spreche derzeit mit den Partnern darüber, dass die avisierten Pakete auch noch in diesem Jahr abgenommen werden, sagte ein Unternehmenssprecher zu Dow Jones Newswires. Mit dem Auftragsbestand könne die Prognose erreicht werden. Die Gespräche seien aber ein "ergebnisoffener Prozess", weshalb letztendlich auch die Möglichkeit bestehe, dass die Prognose nicht erreicht werde. Die Gespräche mit den Partnern sollen bis zu der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für die ersten neun Monate am 5. November abgeschlossen werden, sodass dann Klarheit darüber bestehe, ob das in Aussicht gestellte EBIT erreicht werde. Cash.Life hatte ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 18 Mio bis 22 Mio EUR für 2007 in Aussicht gestellt.
Konrad Becker, Analyst bei Merck Finck & Co, geht davon aus, dass Cash.Life die Prognose nicht erreichen wird. Der Analyst begründet dies mit einem anhaltenden Margendruck und der Bewertung der Derivate, die sich infolge der Finanzkrise und Zinssenkungen verringere.
Bei Cash.Life könne man diese Argumentation nachvollziehen, so der Unternehmenssprecher. Allerdings handele es sich hier um einen reinen Buchwert, mit dem keine Zahlungsströme verbunden seien. Derivate hätten für Cash.Life einen Versicherungscharakter, womit die Refinanzierungskosten abgesichert werden. Bei den Derivaten handele es sich überwiegend um so genannte Interest Rate Caps und einen Zins-Swap.
Zu den genauen Gründen bezüglich des Ausscheidens des Vorstandsvorsitzenden Stefan Kleine-Depenbrock wurden keine Details genannt. Vergangenen Montag hatte das in Pullach ansässige Unternehmen mitgeteilt, dass Kleine-Depenbrock wegen unterschiedlichen Auffassungen über die künftige Strategie zwischen ihm und dem Aufsichtsrat das Unternehmen zum Ende des Jahres verlassen wird. Dem Cash.Life-Sprecher zufolge wird sich die Strategie des Unternehmens nicht ändern. Details sollen kommenden Montag mitgeteilt werden.
Zu den genauen Gründen bezüglich des Ausscheidens des Vorstandsvorsitzenden Stefan Kleine-Depenbrock wurden keine Details genannt. Vergangenen Montag hatte das in Pullach ansässige Unternehmen mitgeteilt, dass Kleine-Depenbrock wegen unterschiedlichen Auffassungen über die künftige Strategie zwischen ihm und dem Aufsichtsrat das Unternehmen zum Ende des Jahres verlassen wird. Dem Cash.Life-Sprecher zufolge wird sich die Strategie des Unternehmens nicht ändern. Details sollen kommenden Montag mitgeteilt werden."
Quelle: http://www.finanztreff.de/ftreff/...us.-b.hGUY21xbYsj9Dn05UnY1ug.html |