Grundsätzlich investiere ich in defensive produktive Assets, z.B. dividendenstarke Aktien.
Aufgrund der aus dem Ruder gelaufenen Staatsschulden habe ich letztes Jahr angefangen Goldbestände aufzubauen. Ziel = realer Werterhalt.
Bitcoin und Krypto versuche ich neutral zu betrachten.
Die These "digitales Gold" finde ich zumindest bedenkenswert.
Allerdings: * Der Markt scheint extrem spekulativ aufgebaut, viele Teilnehmer wollen "das schnelle Geld" * Die US Regierung ("Team Trump") verzerrt den Markt um sich selbst Gewinne (persönlich) zu verschaffen * Bitcoin hat versus Gold nur einen Bruchteil der Historie. Die Stärke der "sozialen Wert-Konvention" ist deswegen nur in Ansätzen vorhanden * Der Bitcoin-Markt ist im wesentlichen ein Nullsummenspiel ohne produktive Wertschöpfung. Allerdings mit horrenden Erhaltungskosten, die als Wertverlust im Erwartungswert bei den Markt-Teilnehmern landen * Die Grund-These des "Wertspeichers" oder "Inflationsschutzes" hält dem Praxistest nicht stand. Bitcoin fällt in einem schwachen Markt und zeigt auch keine Korrelation zu den Inflationserwartungen, die ja aktuell steigen - auch im Gegensatz zum Gold * usw.
Ich bleibe im Team Gold. ----------- Grüße, JG |