Dass die AFDler privat in Syrien sind, hängt damit zusammen, dass sie kein Mandat des Bundestages haben und dementsprechend auch die Kosten selbst tragen müssen. Ich finde es bemerkenswert, wenn Abgeordnete sich ein Bild der Lage über Dinge machen, die demnächst zur Entscheidung anstehen. Sogar Frau Dr. Kanzler herself hat ja auch mal betont, dass der Aufenthalt der Kriegsflüchtlinge aus Syrien nur ein vorübergehender sein kann. Da liegt es doch nahe, sich von denjenigen Gebieten ein Bild zu machen, in denen die Regierungsgewalt wieder hergestellt ist. Nur diese kämen ja als Ort der Zurückschaffung in Frage. Dass man die Leute nicht in ein Kampfgebiet abschieben kann, sollte für jeden selbstverständlich sein. Auch in Afghanistan gibt es ja "befriedete" Gebiete, in die Leute abgeschoben werden.
Was gibt es also für Gründe, die gegen den Besuch der AfD-Delegation sprechen? Abgesehen von dem bei einigen Zeitgenossen fast schon neurotischen Zwang zum AfD-Bashing fallen mir keine ein. Den üblichen Verdächtigen hier fallen als Gegenargumente ja offensichtlich auch nur Artikel über Pegida und einen Jammerossi ein.
----------- Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil! |