heute zu Northern Data schreibt:
"Schwer zu sagen, ob die öffentlichen – wenn auch anonym vorgetragenen – Anschuldigungen zum Geschäftsmodell von Northern Data bereits ausgestanden sind. Zumindest herrscht seit etliche Wochen aber Ruhe an dieser Front und die Notiz des Infrastrukturproviders für spezielle Hochleistungsrechenzentren hat sich von den zwischenzeitlichen Tiefständen deutlich unter 50 Euro signifikant erholt. Dabei gibt sich Northern Data, zumindest was die Kommunikation von Firmenmeldungen angeht, spürbar zurückhaltender als früher. Zudem erledigt die Gesellschaft auch die Hausaufgaben bezüglich der personellen Aufstellung: So hat Northern Data mit Stefan Sickenberger nicht nur den Posten des COO besetzt, sondern mit dem ehemaligen Koenig & Bauer-Finanzvorstand Mathias Dähn jetzt auch einen erfahrenen CFO gewonnen. Darüber gibt es interessante Neuigkeiten hinsichtlich der Ende Juli lancierten Kooperation mit dem taiwanesischen Hardwarehersteller Gigabyte Technology. So hat Gigabyte Technology via Pressemitteilung (HIER) die gemeinsame Entwicklung eines High-Performance-Computer-„Mega-Projekts“ mit einer Rechenleistung von 3,1 Exaflops innerhalb eines Zeitraums von wenigen Monaten angekündigt. Zur Einordnung: Ein Exaflop umfasst eine Trillion (das ist eine 1 mit 18 Nullen) Gleitkommaoperationen pro Sekunde. Dritter im Bunde bei dieser Zusammenarbeit ist der US-Chipkonzern AMD, von dem die Prozessoren kommen. Eine bemerkenswerte Entwicklung, wie wir finden. Ansonsten wird für Anleger der 30. September wichtig, dann stehen nämlich die Halbjahreszahlen von Northern Data an. Bewertet ist Northern Data zurzeit mit einer Marktkapitalisierung von 907 Mio. Euro."
Quelle:
https://boersengefluester.de/ |