2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY
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neuester Beitrag: 17.04.26 16:13
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| eröffnet am: | 30.12.25 17:48 von: | lo-sh | Anzahl Beiträge: | 3368 |
| neuester Beitrag: | 17.04.26 16:13 von: | Potter21 | Leser gesamt: | 1019959 |
| davon Heute: | 10564 | |||
| bewertet mit 61 Sternen |
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30.12.25 17:48
#1 2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY
2026 - Neues Jahr - neue Chancen inmitten einer diffusen geopolitischen Lage. Die Frage für uns ist: wie können wir inmitten nicht vorhersehbarer, wirtschaftlicher und geopolitischen Umtriebe unsere Depots vorwärtsbringen? Antwort: indem wir wieder, wie im abgelaufenen Jahr, im Forum zusammenarbeiten und renditeträchtige Chancen gegenseitig austauschen bzw. aufmerksam machen!
In diesem Sinne - ALLEN gute Trades in 2026 und ein DANKE an unsere unterschiedlichen Trading - Spezialist/inn/en, die uns mit TopTipps und HintergrundInfos versorgen! In diesem Sinne - guten Rutsch und erfolgreiches 2026 !
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17.04.26 11:13
#3344 Im Daily wäre noch etwas Luft bis ca. 24.6.
Im Weekly hat sich der Dax vom unterlaufenen uBB bis zum mBB wieder schön nach oben gearbeitet und ragt schon leicht darüber. Alle Bollinger Bänder (BBs) sind hier aufgerichtet und es wäre komfortabler Platz bis zum Erreichen des oBB und damit auch für ein neues ATH. Dafür muss der Dax allerdings das mBB nachhaltig nach oben hinbezwingen.
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1
17.04.26 11:23
#3345 pq1a
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3
17.04.26 11:37
#3346 Mittagspause mit Bilck auf den Weltuntergan.
23.000 heute im Nasdaq? Dafür reicht kein bärischer Gedanke, da brauchst du einen Marktunfall mit Blaulicht.
Die 23.000 klingen erst mal schön dramatisch, nur sollte man sich einmal kurz die Größenordnung anschauen. Bei einem Nasdaq um grob 26.300 würde das für heute einen Rückgang von ungefähr 3.300 Punkten bedeuten, also rund -12 bis -13 % an einem einzigen Tag. Und genau da wird aus „skeptische Marktmeinung“ ganz schnell „Lottoschein mit Zusatzfantasie“.
Denn so ein Move entsteht nicht einfach, weil der Markt teuer aussieht, die Stimmung zu euphorisch wirkt oder jemand findet, dass das ATH fundamental nicht sauber begründet ist. Auch nicht, weil Netflix mal softer guidet, Öl hoch steht oder der Verfall etwas bremst. Für -12 % intraday im Nasdaq brauchst du kein normales Short-Setup mehr, sondern ein echtes Ausnahmeereignis.
Damit der Nasdaq heute Richtung 23.000 fällt, bräuchtest du eher eine Mischung aus Dingen, bei denen nicht nur der Chart kippt, sondern gleich mehrere Marktmechaniken gleichzeitig durch den Boden brechen. Also zum Beispiel:
- eine echte geopolitische Eskalation mit sofortigem Panikeffekt
- einen systemischen Finanzschock, also Bank, Fonds, Clearing, Liquidität, irgendwas mit richtigem Schaden
- einen gleichzeitigen Kollaps der großen Tech-Schwergewichte, nicht nur ein müdes Guidance-Gejammer
- eine Marktkaskade, bei der Stops, Margin, VaR, Gamma und Risikoabbau plötzlich alle in dieselbe Richtung laufen
- oder kurz gesagt: etwas, bei dem der Markt nicht „nachdenkt“, sondern reagiert wie ein brennender Sicherungskasten
Ohne so einen Schock ist 23.000 heute keine technische Projektion, sondern eher ein Wunschziel für Leute, die ihre Skepsis gern mit maximaler Dramatik würzen. Der Nasdaq sieht aktuell nämlich nicht aus wie ein Markt, der schon mit einem Bein im freien Fall steht. Eher im Gegenteil: Das Bild ist nach dem V-Reversal und der anschließenden Fortsetzung bislang stark, hoch positioniert und klar oberhalb zentraler Reclaim-Zonen. So ein Markt fällt nicht mal eben zweistellig, nur weil man gute Gründe findet, warum er das eigentlich tun sollte.
Und jetzt kommt noch ein Punkt dazu, der die Sache für Unerfahrene eher gefährlicher als klüger macht: Wenn dann noch Beiträge hinterhergeschoben werden wie „Ericsson, Alstom, schlechte Zahlen, Ausblicke runter, Europa und Asien werden es stärker spüren“, dann verdichtet sich im Kopf schnell ein scheinbar wasserdichtes bärisches Gesamtbild. Das Problem ist nur: Ein paar schwache Unternehmensmeldungen machen aus einer überdehnten Rally noch keinen sofortigen Crash-Trigger im Nasdaq. Das klingt dann nach immer mehr Bestätigung, ist aber oft nur zusätzlicher Stoff für eine ohnehin schon vorhandene bärische Erzählung.
Genau da wird’s für wenig erfahrene Börsianer heikel. Nicht weil Skepsis verboten wäre, sondern weil sie in dieser Form schnell gefährlich verführerisch wird. Der Unerfahrene liest nicht sauber heraus: „interessante Makro-Sorge, aber kein Trigger.“ Im Kopf hängen bleibt viel eher: „Nasdaq zu hoch, ATH fragwürdig, schlechte Zahlen hier, schlechte Ausblicke da, also Short liegt doch auf der Hand.“ Und schon wird aus einer theoretischen Crash-Fantasie ein praktisch viel zu früher Shortknopf.
Das Gefährliche ist also nicht unbedingt die Skepsis selbst, sondern die Mischung aus kluger Sprache, großer Fallhöhe und fehlender Brücke zwischen Meinung und Setup. Für Erfahrene ist das ein Diskussionsbeitrag. Für Unerfahrene klingt es schnell wie eine fast schon begründete Handlungsanweisung. Und genau da wird’s teuer: Wer noch nicht sauber zwischen Bias, Szenario, Setup und Trigger trennt, nimmt aus so einem Text meist nicht die Vorsicht mit, sondern den Nervenkitzel. Der Short wird dann nicht aus Marktbestätigung gezogen, sondern aus intellektuell hübsch verpackter Angst.
Anders gesagt:
Ein erfahrener Trader liest: „interessanter Makro-Einwand, aber charttechnisch fehlt noch der Bruch.“
Ein unerfahrener Börsianer liest: „Aha, alles viel zu hoch, heute könnte es krachen, ich shorte mal lieber.“
Und genau deshalb wäre die sauberere Lektion für Unerfahrene im Moment eher: nicht jetzt heldenhaft neue Einstiege in teuren Titeln suchen, sondern bei stark gelaufenen Werten lieber anfangen, erste Gewinne zu realisieren oder zumindest enger zu managen — also genau das, was hollewutz im Kern pragmatischer macht. Das ist markttechnisch deutlich vernünftiger als auf dem Hoch noch gierig hinterherzuspringen oder aus jeder düsteren Überschrift gleich einen Crash-Short zu basteln. Wenn ein Markt teuer ist und weit gelaufen, dann ist für Anfänger oft Gewinnsicherung die erwachsenere Disziplin als neue Hoffnungskäufe.
Kurz gesagt:
Gefährlich wird so etwas für Anfänger, weil es klug klingt, dramatisch wirkt und dabei leicht den Eindruck erzeugt, ein extremer Short sei schon fast logisch.
Ist er aber nicht.
Und genauso wenig sind bei teuren, weit gelaufenen Titeln jetzt blind neue Long-Einstiege der Weisheit letzter Schluss. Oft ist es schlicht die bessere Marktlogik, erste Gewinne mitzunehmen, Risiko zu senken und den Markt den nächsten sauberen Trigger liefern zu lassen.
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17.04.26 11:38
#3347 Taube
in dem Fall, kam die heutige Zusammenfassung via Claude
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17.04.26 11:44
#3348 Bin
aktuell kann ich mir noch den Luxus leisten mich mit Aktien jeden Tagen, wenngleich zeitlich begrenzt, zu beschäftigen. aber das wird sicher nicht der Fall in den nächsten Jahren sein. Daher Versuche ich KI zu nutzen + kritisches Hinterfragen + gesunder Menschenverstand
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17.04.26 11:50
#3349 X-FAB
X-FAB baut zusammen mit anderen europäischen Partner ein Silicon Photonics EU Netzwerk auf
dabei ist u.a auch Soitec beteiligt als auch imec, ein sehr spannendes Institut
https://x.com/i/status/2044589793443803281
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17.04.26 12:37
#3350 x-FAB
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17.04.26 12:41
#3351 mehrjahreswellen bei redcare
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17.04.26 13:06
#3352 LPKF Laser
Letztes Analystenresearch von Montega, i.d.R. bezahltes Research. Ein Downgrade wegen der Performance. Bei Bezahlresearch läuft so etwas selten ohne das Management der betroffenen Gesellschaft vorher zu kontaktieren. Wahrscheinlich ist dem Management der Anstieg nicht ganz geheuer; besteht die Gefahr, dass das operative - zunächst - nicht mitkommt.
Das soll jetzt keine Kritik sein, sondern eine Ergänzung um sich ein Bild zu machen. Scheinbar läuft die Empfehlung schon ein paar Tage. Im Research gibt es einen Hinweis dazu wie die Rallye ausgelöst worden ist.
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17.04.26 13:55
#3353 XFAB
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17.04.26 14:29
#3354 Beyond Meat
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17.04.26 14:50
#3355 Läuft blendend
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17.04.26 14:53
#3356 Danke xoxos
bislang ist vieles Spekulation. Wie vorher auch geschrieben, müssen erstmal die Aufträge kommen. aber falls ein Großkunde hier gewonnen werden können - dann ist es eine Validierung für deren Technologie und der ramp-up wird sich entfalten
LPKF ist der Pionier im Bereich der Laserverarbeitung von Glassubstraten. Intel, Samsung und TSMC testen derzeit Glas als Verpackungsmaterial der nächsten Generation für KI-Anwendungen. Glas bewältigt Wärme, Dichte und integrierte Optik besser als jedes andere Material auf der Roadmap.
Der Engpass ist einfach: Glas zerbricht, wenn man es bohrt. Der LIDE-Prozess von LPKF ist eine der wenigen Technologien, die Glas im Produktionsmaß strukturieren können, ohne dass es zerbricht. Ohne ein Werkzeug wie dieses lässt sich kein Ökosystem für Glassubstrate aufbauen.
Die Worte der Unternehmensleitung aus der jüngsten Telefonkonferenz: Die Frage ist nicht mehr, ob es einen Durchbruch bei der fortschrittlichen Verpackung mit Glas geben wird, sondern wann der Hochlauf beginnt.
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17.04.26 14:58
#3357 Kalter Kaffee
Auch dieser Beitrag hat wieder eine bärische Überschrift, und genau das ist Teil des Problems: Beim Leser bleibt zuerst die Stimmung hängen, nicht die saubere technische Einordnung. Im Kopf bleibt dann „zu hoch, muss fallen“, obwohl die eigentliche Marktlogik viel nüchterner ist. Für Unerfahrene ist das heikel, weil sie sich aus der Überschrift schon den Shorttrigger im Kopf bauen, obwohl der Chart oft nur Überdehnung, aber noch kein fertiges Short-Setup zeigt. Wozu braucht ihr den Bärentouch den ganzen Tag? Hilft es Euch beim traden oder sucht ihr hier Bestätigung?
Darum ganz einfach zu den Bollinger-Bändern:
Was BB können:
Sie zeigen dir,
- ob der Markt ruhig oder angespannt ist,
- ob er weit von seiner Mitte weg ist,
- und ob er eher trendet oder rotiert.
Was BB nicht können:
Sie sagen dir nicht automatisch, dass ein Markt jetzt drehen muss.
Die falsche Nutzung
Genau hier liegt der Fehler:
- über oberem Band = zu hoch = Short
- unter unterem Band = zu tief = Long
- mehrere Zeitebenen gleichzeitig über Band = „jetzt muss er doch kippen“
- Weekly hat noch Luft, Intraday ist heiß, also wird beides wild vermischt
- das Band wird wie ein Wendepunktschalter benutzt, statt wie ein Spannungsanzeiger
Das ist die typische Fehlanwendung:
Band berührt = Trade.
So arbeitet man nicht mit Bollinger-Bändern, so verwechselt man ein Werkzeug mit einem Wunschzettel.
Man muss die Bänder nämlich je Zeitebene anders lesen. Im 5er, 15er oder 30er zeigen Bollinger-Bänder vor allem kurzfristige Spannung: Ist der Markt gerade in einer Expansion? Gibt es Mean-Reversion-Potenzial? Kommt er aus einer Squeeze? Ist der Impuls frisch oder schon müde? Aber auch hier gilt: Über dem oberen Band ist nicht automatisch bearish. Oft heißt es zuerst nur: Die Käufer haben gerade Druck. Erst wenn der Markt wieder ins Band zurückfällt, das mittlere Band verliert, Reclaims scheitern oder die Struktur kippt, wird aus Überdehnung auch ein belastbarer Rücklaufgedanke.
Im 60er oder 4h werden Bollinger-Bänder dann aussagekräftiger für den Swing-Kontext. Dort kann ein Überschießen ans obere Band bedeuten: Markt läuft in eine spannendere größere Überdehnung. Aber auch da ist es noch kein sicherer Trigger. Es ist eher: Achtung, der Markt ist weit gelaufen – jetzt schauen, ob er das halten kann. Genau dieses „jetzt schauen“ wird aber oft übersprungen, weil viele lieber sofort die Prognose haben wollen als die Beobachtung. Der Markt ist da unerquicklich altmodisch: Er gibt dir erst das Verhalten und verlangt dann die Schlussfolgerung. Erst gucken, dann handeln – nicht andersrum mit viel Pathos.
Im Daily und vor allem im Weekly werden Bollinger-Bänder noch träger. Da sind sie gut für den übergeordneten Spannungsraum: Hat der Markt noch Platz bis zum oberen Band? Arbeitet er sich von der Mitte sauber nach oben? Ist das Band aufgerichtet? Kommt Expansion nach einer ruhigen Phase? Aber genau deshalb sind Daily- oder Weekly-Bänder keine feinen Triggerinstrumente. Wenn man also sagt: „Im Weekly wäre noch Luft bis 24.600“ und gleichzeitig im 15er/30er/60er fragt, ob der Markt jetzt fallen muss, dann vermischt man Zeitebenen, ohne sie sauber zu hierarchisieren. Die korrekte Lesart wäre: kurzfristig überdehnt, übergeordnet aber weiter Raum nach oben. Das ist kein Widerspruch. Das ist schlicht Mehr-Zeitebenen-Arbeit. Ein Markt kann intraday heiß laufen und trotzdem im Weekly erst auf halbem Weg sein. Klingt wild, ist aber völlig normal.
Genau da wendet der Kollege das Werkzeug nicht sauber an. Er benutzt die Bollinger-Bänder zu stark wie einen Warnblinker mit eingebautem Wendepunktversprechen. Also sinngemäß: „Kurs über oBB = fällt er jetzt?“ Das ist zu simpel. Die bessere Frage wäre: Bleibt der Markt außerhalb des Bandes stark, fällt er zurück ins Band, verliert er das mittlere Band, scheitert der Reclaim, kippt die Struktur, kommt Volumenschwäche dazu? Erst dann wird daraus ein vernünftiger Pullback- oder Short-Gedanke. Vorher ist „über dem Band“ erstmal nur ein Hinweis auf Spannung und Stärke. Nicht auf Schicksal.
Und genau dort beginnt der Unterschied zwischen Kontext und Setup. Aus dem ganzen „über dem oberen BB gebumse“ wird nämlich erst dann mehr als nur ein nervöses Bauchgefühl, wenn die Überdehnung vom Preis bestätigt wird. Also nicht:
- Kurs über oBB = Short
sondern eher:
- Kurs läuft über oBB = Achtung, Spannung hoch
- Markt verliert danach Rücklaufqualität
- kommt ins Band zurück
- scheitert am Reclaim
- verliert idealerweise auch noch das mittlere Band
- dann erst wird aus der Überdehnung ein handelbares Pullback- oder Short-Setup
Die bessere Logik
- über oberem Band = stark / angespannt / trendig
- erst wenn der Markt zurück ins Band fällt, den Reclaim nicht schafft und idealerweise auch das mittlere Band verliert, wird daraus ein brauchbarer Pullback- oder Shortgedanke
Ganz einfache BB-Nutzung
- Über oberem Band: Markt ist oft erstmal stark, nicht automatisch short
- Im Band: eher normale Rotation / Gleichgewicht
- Unter mittlerem Band nach Rückfall: Schwäche wird interessanter
- Am oberen Band entlang: oft Trend, kein Wendepunkt
- Rückkehr ins Band + gescheiterter Reclaim: erst dann wird’s spannender für Gegentrades
Nach Zeitebene grob
- 5m / 15m / 30m: kurzfristige Überdehnung und Intraday-Spannung
- 60m / 4h: bessere Hinweise für Pullback oder Swing-Überdehnung
- Daily / Weekly: großer Spannungsraum, aber keine feinen Trigger
Die einfache Formel:
Über Band allein = kein Setup.
Über Band + Rückfall ins Band + gescheiterter Reclaim + Verlust mittleres Band = mögliches Short-Setup.
Über Band + flacher Rücksetzer + Halt + neues Hoch = Trendfortsetzung.
Kurz gesagt:
Bollinger-Bänder messen Spannung, nicht Schicksal.
Und nur weil man sie jahrelang wie einen automatischen Überhitzungsmelder benutzt, wird die Fehlanwendung nicht plötzlich zur Meisterklasse. Ein alter Fehler mit Routine bleibt am Ende nur ein alter Fehler — nur mit mehr Selbstvertrauen vorgetragen. Oder noch pointierter: Wer schon beim ersten Kontakt mit dem oberen Band shortet, handelt weniger ein Setup als seine persönliche Hoffnung auf Gerechtigkeit — und darüber darf der Markt ruhig kurz grinsen.
Der Mehrwert des Posts liegt trotzdem woanders: Er liefert immerhin einen brauchbaren Anlass, über Spannung, Überdehnung und Zeitebenen nachzudenken. Also: Der Beitrag ist als Diskussionsanstoß besser als als fertige Handlungsanweisung. Wer ihn richtig liest, kann daraus mitnehmen: Markt ist heiß gelaufen, also genauer hinschauen. Wer ihn falsch liest, bastelt sich daraus vorschnell den Short. Anders gesagt: Der Mehrwert steckt im Hinweis auf erhöhte Aufmerksamkeit – nicht im vermeintlich fertigen Sell-Signal. Heute schon wer BB-gebumst?
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1
17.04.26 15:08
#3358 Was ne Hammer News
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17.04.26 15:11
#3359 Strasse von Hornus offen
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Angehängte Grafik:
heute.jpg
![heute.jpg]()
heute.jpg
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17.04.26 15:19
#3360 OK Hormus ist offen
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17.04.26 15:22
#3361 so ist börse
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| Boardmail an "Orientexpressss" |
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17.04.26 15:23
#3362 ich würde sagen
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17.04.26 15:26
#3363 danke donald trump
die ersten werden immer belohnt, heisst auch kaufen wenn kanonen donnern und nicht short gehen
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| Boardmail an "Orientexpressss" |
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17.04.26 15:30
#3364 so lange das öl unten bleibt
ki forever
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17.04.26 15:32
#3365 Strasse von Hormus geöffnet
Es ist verrückt: Nach jeder Krise stehen die Märkte letztendlich höher; Probleme von zuvor wie z.B. die Überinvestitionen in KI sind vergessen. Die Gier ist unermeßlich. Man kauft Growth an solchen Tagen wie in den letzten Jahren und Value wie Pfizer lässt man wieder liegen. Optimales Timing für die Mega-IPO´s.
Auch Eutelsat hat nunmehr fast einen Euro von unten gemacht. Aber ehrlich: Wie will man gegen Space X konkurieren wenn Space X mal so nebenbei 100 Mrd. einsammeln kann. Ein fairer Wettbewerb ist da unmöglich. Die Europäer tun sich schwer 1 Mrd. aufzubringen, jeder kocht sein eigenes Süppchen. Die Strategie wäre: Zusammen einen europäischen Champion aufbauen, vielleicht 2 Mrd. reinbuttern und dann den Kurs massiv hochziehen damit man danach auch ordentlich am Markt einsammeln kann. Aber dafür sind die zu dämlich.
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| Boardmail an "xoxos" |
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17.04.26 15:40
#3366 Auweia,....
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Hier ist Werbepartner freie Zone
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| Boardmail an "WahnSee" |
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17.04.26 16:00
#3367 Was gibts zu trinken?
Und ganz ehrlich: Lieber ein Beitrag, der einmal zu lang sauber trennt zwischen Kontext, Setup und Trigger, als fünf Einzeiler mit viel Augenrollen und null Handelsnutzen. Das Publikum darf gern Popcorn essen — der Markt rechnet am Ende trotzdem nicht nach Unterhaltungswert ab, sondern danach, wer seine Werkzeuge versteht und wer nur mit großen Gesten am Rand steht.
Kurz gesagt: Die Kolumne ist vielleicht länger als das Stück, aber immerhin erklärt sie, warum manche Darsteller ihr Werkzeug seit Jahren falsch herum halten und das dann Erfahrung nennen. Das Finale ist dann meist gar nicht so grandios — eher der bekannte Dreiklang aus zu früh short, zu spät genervt, und hinterher war’s natürlich klar.
Schönes Wochenende- der Kasten ist zu und die Wartezeit überbrückt- nächste Woche kommen widda chansen
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| Boardmail an "Absaufklausel" |
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17.04.26 16:13
#3368 @Absaufklausel: Hat dir dein Urologe zuviel
Deine arrogante Art gefällt mir absolut nicht und Hochmut kommt immer vor dem Fall. Mach doch einfach einen Thread auf, poste deine Trades mit Li/Si, TP und SL für einen Monat und dann sehen wir ja, wie erfolgreich du beim Trading bist. Anderen vorzuschreiben, wie sie richtig "bumsen" sollen, hat für mich einen sehr trivialen Geschmack. Du schneist hier rein und machst auf Supertrader und superallwissend. Ich habe lediglich die Bollinger Bänder analysiert. Für meinen Tradingstil sind die BBs hilfreich, vorschreiben würde ich sie allerdings keinem.
Kurzum: Da ist keine bärische Überschrift in meinem Post # 3344! Eher der klare Hinweis (bereits um 11.13 Uhr!), dass der Dax im Daily weiter zur 24.600 laufen kann!, aber in den kurzen Zeitebenen jederzeit wieder fallen könnte.
Ich muss hier keinem etwas beweisen, sondern versuche hier, lediglich die größere Wahrscheinlichkeiten im Dax herauszufiltern.
Komm`mal wieder von deinem hohen Roß!
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| Boardmail an "Potter21" |
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