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Wienerberger Aktie: Margenträchtiges Geschäft schwächelt
20.05.25 18:03
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.aktiencheck.de) - Wienerberger-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Wienerberger AG (ISIN: AT0000831706, WKN: 852894, Ticker-Symbol: WIB, Wiener Börse-Symbol: WIE) unter die Lupe.
Dank eines wieder erstarkten Geschäfts in Westeuropa habe Wienerberger in Q1 ein kräftiges Umsatzwachstum verzeichnet. Das EBITDA sei jedoch aufgrund der Schwäche des Nordamerikageschäfts hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Beim Ausblick zeige man sich weniger optimistisch als erwartet.
Im ersten Quartal habe Wienerberger den Außenumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15% auf EUR 1,10 Mrd. steigern können und damit die Konsensschätzung von EUR 1,07 Mrd. übertroffen. Mit einem Plus von 23% sei das Wachstum im zuletzt schwächelnden Westeuropageschäft besonders stark ausgefallen. Hier seien Renovierungen und Infrastruktur wichtige Stabilitätsfaktoren gewesen, und auch Synergien aus der letztjährigen Akquisition der Terreal Gruppe hätten zum Umsatzwachstum beigetragen. Das gruppenweite Absatzvolumen habe sich um 5% erhöht.
Auf der Profitabilitätsseite sei das EBITDA im Auftaktquartal um 23% auf EUR 129,3 Mio. gesteigert worden. Im Vorfeld sei jedoch mit mindestens EUR 138,2 Mio. gerechnet worden. Insbesondere das sonst margenträchtige Nordamerikageschäft sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der Keramikbereich habe hier unter Volumendruck durch hohe Hypothekenzinsen gestanden. Zudem hätten extreme Witterungsbedingungen die Nachfrage beeinträchtigt, was zu einem Rückgang des EBITDA von mehr als einem Drittel in diesem Segment geführt habe. Die internen Restrukturierungsmaßnahmen seien intensiviert, umfangreiche Kapazitätsanpassungen vorgenommen und Einsparungen bei den Fixkosten erzielt worden. Diese Maßnahmen hätten im ersten Quartal EUR 13 Mio. zum Ergebnis beigetragen und hätten den insgesamten Rückgang der operativen EBITDA-Marge auf Konzernebene abfedern können, die bei rund 11,8% gelegen habe. Die vorgeschlagene Dividende liege erneut bei EUR 0,95 pro Aktie.
Ausblick: Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2025 sei um die Implikationen der US-Zölle ergänzt worden. Das Management habe weniger Bedenken hinsichtlich direkter Auswirkungen, sondern vielmehr hinsichtlich der Belastung für das Sentiment und die zukünftige Erschwinglichkeit von Baustoffen. Der "Action Plan" für das Geschäftsjahr 2025 sehe weiterhin ein operatives EBITDA von rund EUR 800 Mio. vor (2024: EUR 760 Mio.), was einer Marge von 17,5% entspreche. Der Analystenkonsens sei zuletzt nach unten korrigiert worden. Man erwarte weiterhin ein operatives EBITDA von rund EUR 830 Mio.
Die letzte Empfehlung zur Wienerberger-Aktie lautete "Kauf", so Gregor Koppensteiner, Analyst der RBI. (Analyse vom 20.05.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (20.05.2025/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Gregor Koppensteiner, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Wienerberger AG (ISIN: AT0000831706, WKN: 852894, Ticker-Symbol: WIB, Wiener Börse-Symbol: WIE) unter die Lupe.
Dank eines wieder erstarkten Geschäfts in Westeuropa habe Wienerberger in Q1 ein kräftiges Umsatzwachstum verzeichnet. Das EBITDA sei jedoch aufgrund der Schwäche des Nordamerikageschäfts hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Beim Ausblick zeige man sich weniger optimistisch als erwartet.
Im ersten Quartal habe Wienerberger den Außenumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15% auf EUR 1,10 Mrd. steigern können und damit die Konsensschätzung von EUR 1,07 Mrd. übertroffen. Mit einem Plus von 23% sei das Wachstum im zuletzt schwächelnden Westeuropageschäft besonders stark ausgefallen. Hier seien Renovierungen und Infrastruktur wichtige Stabilitätsfaktoren gewesen, und auch Synergien aus der letztjährigen Akquisition der Terreal Gruppe hätten zum Umsatzwachstum beigetragen. Das gruppenweite Absatzvolumen habe sich um 5% erhöht.
Auf der Profitabilitätsseite sei das EBITDA im Auftaktquartal um 23% auf EUR 129,3 Mio. gesteigert worden. Im Vorfeld sei jedoch mit mindestens EUR 138,2 Mio. gerechnet worden. Insbesondere das sonst margenträchtige Nordamerikageschäft sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der Keramikbereich habe hier unter Volumendruck durch hohe Hypothekenzinsen gestanden. Zudem hätten extreme Witterungsbedingungen die Nachfrage beeinträchtigt, was zu einem Rückgang des EBITDA von mehr als einem Drittel in diesem Segment geführt habe. Die internen Restrukturierungsmaßnahmen seien intensiviert, umfangreiche Kapazitätsanpassungen vorgenommen und Einsparungen bei den Fixkosten erzielt worden. Diese Maßnahmen hätten im ersten Quartal EUR 13 Mio. zum Ergebnis beigetragen und hätten den insgesamten Rückgang der operativen EBITDA-Marge auf Konzernebene abfedern können, die bei rund 11,8% gelegen habe. Die vorgeschlagene Dividende liege erneut bei EUR 0,95 pro Aktie.
Die letzte Empfehlung zur Wienerberger-Aktie lautete "Kauf", so Gregor Koppensteiner, Analyst der RBI. (Analyse vom 20.05.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity (20.05.2025/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 25,22 € | 25,06 € | 0,16 € | +0,64% | 16.04./21:59 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| AT0000831706 | 852894 | 34,92 € | 20,88 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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25,22 € | +0,64% | 16.04.26 |
| Hamburg | 24,96 € | +0,97% | 16.04.26 |
| Hannover | 24,96 € | +0,89% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 25,16 € | +0,88% | 16.04.26 |
| Xetra | 24,92 € | +0,48% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 25,12 € | +0,40% | 16.04.26 |
| Düsseldorf | 24,94 € | +0,24% | 16.04.26 |
| München | 25,08 € | -1,26% | 16.04.26 |
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