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Berlin (aktiencheck.de AG) - Am Markt existieren durchaus noch Anleihen-ETFs mit Griechenland-Anteil, so die Analysten von Scope Analysis.
Für den Anleger sei jedoch nicht immer klar ersichtlich, dass Bonds hoch verschuldeter Staaten in ihrem Anlageprodukt eine Rolle spielen würden.
Die Ratingagentur Moody's habe die Kreditwürdigkeit Portugals in dieser Woche herabgestuft. Zwar habe die Europäische Zentralbank (EZB) erklärt, sie verlange in Zukunft kein Mindestrating für portugiesische Anleihen mehr, wenn Banken diese als Sicherheit hinterlegen wollten. Dieser Vertrauensbeweis der EZB sollte Anleger dennoch nicht davon ablenken, dass Portugal angesichts der hohen Schuldenlast weiterhin in Schwierigkeiten stecke. Gleiches gelte für Griechenland: Die Euro-Länder hätten erst vor kurzem eine weitere Milliardentranche für das Land abgesegnet. Dennoch bleibe die Solvenz des Landes mittelfristig nicht unantastbar.
Von diesen Unwägbarkeiten seien insbesondere Investoren betroffen, die entsprechende Anleihen halten würden, oder auch ETFs, die solche Bonds abbilden würden. Die Schwierigkeit bestehe bei einigen dieser Produkte darin, den tatsächlichen Anteil der einzelnen Länder-Anleihen zu überblicken. Wer sich auf der Internetseite von Lyxor beispielsweise die Fondszusammensetzung eines ETFs auf den EuroMTS Inflation Linked Index (ISIN FR001017429/ WKN A0F7AM) anzeigen lasse, erhalte ein "Griechenfreies" Portfolio auf dem Monitor. Der ETF sei Swap-basiert und daher nicht zwangsläufig aus den gleichen Bausteinen wie der zugrunde liegende Index zusammengesetzt. Für die Performance sei dennoch der Index ausschlaggebend. Dieser enthalte durchaus griechische Anleihen - wenn auch nur zu 2,0 Prozent. (08.07.2011/ac/e/an)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Für den Anleger sei jedoch nicht immer klar ersichtlich, dass Bonds hoch verschuldeter Staaten in ihrem Anlageprodukt eine Rolle spielen würden.
Von diesen Unwägbarkeiten seien insbesondere Investoren betroffen, die entsprechende Anleihen halten würden, oder auch ETFs, die solche Bonds abbilden würden. Die Schwierigkeit bestehe bei einigen dieser Produkte darin, den tatsächlichen Anteil der einzelnen Länder-Anleihen zu überblicken. Wer sich auf der Internetseite von Lyxor beispielsweise die Fondszusammensetzung eines ETFs auf den EuroMTS Inflation Linked Index (ISIN FR001017429/ WKN A0F7AM) anzeigen lasse, erhalte ein "Griechenfreies" Portfolio auf dem Monitor. Der ETF sei Swap-basiert und daher nicht zwangsläufig aus den gleichen Bausteinen wie der zugrunde liegende Index zusammengesetzt. Für die Performance sei dennoch der Index ausschlaggebend. Dieser enthalte durchaus griechische Anleihen - wenn auch nur zu 2,0 Prozent. (08.07.2011/ac/e/an)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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