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Verizon: Enttäuschende Quartalszahlen - Aktie wird abgestraft! Aktienanalyse
22.07.24 19:51
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Verizon-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des US-Telekommunikationsanbieters Verizon Communications (ISIN: US92343V1044, WKN: 868402, Ticker-Symbol: BAC, NYSE-Symbol: VZ) unter die Lupe.
Der US-Telekom-Konzern habe in Q2 wegen gestiegener Zinsaufwendungen weniger verdient. Auch die Umsätze seien unter den Erwartungen der Analysten geblieben. Der Rivale der Deutsche Telekom-Tochter T-Mobile US werde deshalb am Montag abgestraft und halte die rote Laterne im Dow Jones.
Verizon habe mit seinen Quartalszahlen enttäuscht. Zwar habe der Konzern mit flexiblen Kombi-Angeboten den Kundenschwund vorerst stoppen können. Im abgelaufenen Quartal sei die Zahl der Vertragskunden um 148.000 gestiegen, habe der US-Mobilfunker am Montag mitgeteilt. Analysten hätten lediglich mit knapp 128.000 gerechnet, nachdem Verizon zum Jahresauftakt noch 68.000 Nutzer verloren habe.
Das Unternehmen habe vor allem von seinem 5G-Festnetz-Ersatz profitiert, bei dem Internet zu Hause über Mobilfunk und nicht wie üblich über Kabel empfangen werde. Jedoch sei der Umsatz mit 32,8 Mrd. Dollar hinter den Marktprognosen von 33,1 Mrd. Dollar zurückgeblieben. Zudem seien unterm Strich mit 4,7 Mrd. Dollar 1,3 Prozent weniger Gewinn als im Vorjahresquartal hängengeblieben.
Das drücke die Verizon-Aktie an der Wall Street um 6,7 Prozent auf 38,81 Dollar.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei um 2,8 Prozent auf 12,3 Mrd. Dollar gewachsen und habe damit die durchschnittliche Analystenschätzung getroffen. Die Jahresprognose habe der Konzern bestätigt.
Da die Mobilfunk-Gebühren bei Verizon üblicherweise über denen der Konkurrenz von AT&T und T-Mobile US liegen würden, biete das Unternehmen "myPlan" an, bei dem die Kunden nur für diejenigen Dienste bezahlen würden, die sie auch nutzen würden. Sie könnten außerdem vergünstigte Zugänge zu Streaming-Angeboten von Netflix, Disney+ und anderen hinzubuchen. Im Frühjahr habe Verizon eigens die Preise für einige andere Angebote angehoben, um Kunden zum Wechsel zu "myPlan" zu bewegen, schreibe Reuters.
Die Kursverluste nach den Quartalszahlen und dem bestätigten Geschäftsausblick würden etwas überzogen erscheinen. Charttechnisch betrachtet sollte die Verizon-Aktie ihren GD200 (aktuell bei 38,92 Dollar) möglichst verteidigen, sonst würden weitere Verluste drohen. DER AKTIONÄR halte T-Mobile US längerfristig ohnehin für deutlich aussichtsreicher und habe zuletzt ein Kursziel von 200 Euro (aktueller Kurs abgeschwächt bei gut 164 Euro bzw. 179 Dollar) für die Telekom-Tochter ausgegeben. (Analyse vom 22.07.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Verizon-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Verizon-Aktie:
36,00 EUR -5,89% (22.07.2024, 19:33)
NYSE-Aktienkurs Verizon-Aktie:
39,115 USD -6,02% (22.07.2024, 19:21)
ISIN Verizon-Aktie:
US92343V1044
WKN Verizon-Aktie:
868402
Ticker-Symbol Verizon-Aktie:
BAC
NYSE-Symbol Verizon-Aktie:
VZ
Kurzprofil Verizon Communications:
Verizon Communications Inc. (ISIN: US92343V1044, WKN: 868402, Ticker-Symbol: BAC, NYSE-Symbol: VZ) ist ein weltweit führender Telekommunikationsanbieter in den Bereichen Mobilfunk, Internet und Festnetz. Das Unternehmen zählt zu einem der größten US-amerikanischen Mobilfunkanbieter, mit über 100 Millionen Kunden allein auf dem amerikanischen Mobilfunkmarkt. Das Angebotsspektrum umfasst hier mobile Kommunikationsprodukte und Datendienste für Privat- und Geschäftskunden sowie den Verkauf der entsprechenden Geräte und Accessoires wie Headsets, Bluetooth, Displayschutzhüllen und Akkus.
Im Gerätebereich vertreibt Verizon Handys, Smartphones, Tablet-PCs, USB-Modems und Netbooks aller großen Marken wie Apple, Samsung, HTC, Blackberry, LG und Motorola. Der Festnetzmarkt als zweites Standbein des Unternehmens wird mit Telekommunikationsleistungen wie Festnetz-Telefonie, Internetzugängen, Breitband-Video und Datenstreaming und Dienstleistungen im Netzwerk-Bereich versorgt. (22.07.2024/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des US-Telekommunikationsanbieters Verizon Communications (ISIN: US92343V1044, WKN: 868402, Ticker-Symbol: BAC, NYSE-Symbol: VZ) unter die Lupe.
Der US-Telekom-Konzern habe in Q2 wegen gestiegener Zinsaufwendungen weniger verdient. Auch die Umsätze seien unter den Erwartungen der Analysten geblieben. Der Rivale der Deutsche Telekom-Tochter T-Mobile US werde deshalb am Montag abgestraft und halte die rote Laterne im Dow Jones.
Verizon habe mit seinen Quartalszahlen enttäuscht. Zwar habe der Konzern mit flexiblen Kombi-Angeboten den Kundenschwund vorerst stoppen können. Im abgelaufenen Quartal sei die Zahl der Vertragskunden um 148.000 gestiegen, habe der US-Mobilfunker am Montag mitgeteilt. Analysten hätten lediglich mit knapp 128.000 gerechnet, nachdem Verizon zum Jahresauftakt noch 68.000 Nutzer verloren habe.
Das Unternehmen habe vor allem von seinem 5G-Festnetz-Ersatz profitiert, bei dem Internet zu Hause über Mobilfunk und nicht wie üblich über Kabel empfangen werde. Jedoch sei der Umsatz mit 32,8 Mrd. Dollar hinter den Marktprognosen von 33,1 Mrd. Dollar zurückgeblieben. Zudem seien unterm Strich mit 4,7 Mrd. Dollar 1,3 Prozent weniger Gewinn als im Vorjahresquartal hängengeblieben.
Das drücke die Verizon-Aktie an der Wall Street um 6,7 Prozent auf 38,81 Dollar.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei um 2,8 Prozent auf 12,3 Mrd. Dollar gewachsen und habe damit die durchschnittliche Analystenschätzung getroffen. Die Jahresprognose habe der Konzern bestätigt.
Da die Mobilfunk-Gebühren bei Verizon üblicherweise über denen der Konkurrenz von AT&T und T-Mobile US liegen würden, biete das Unternehmen "myPlan" an, bei dem die Kunden nur für diejenigen Dienste bezahlen würden, die sie auch nutzen würden. Sie könnten außerdem vergünstigte Zugänge zu Streaming-Angeboten von Netflix, Disney+ und anderen hinzubuchen. Im Frühjahr habe Verizon eigens die Preise für einige andere Angebote angehoben, um Kunden zum Wechsel zu "myPlan" zu bewegen, schreibe Reuters.
Die Kursverluste nach den Quartalszahlen und dem bestätigten Geschäftsausblick würden etwas überzogen erscheinen. Charttechnisch betrachtet sollte die Verizon-Aktie ihren GD200 (aktuell bei 38,92 Dollar) möglichst verteidigen, sonst würden weitere Verluste drohen. DER AKTIONÄR halte T-Mobile US längerfristig ohnehin für deutlich aussichtsreicher und habe zuletzt ein Kursziel von 200 Euro (aktueller Kurs abgeschwächt bei gut 164 Euro bzw. 179 Dollar) für die Telekom-Tochter ausgegeben. (Analyse vom 22.07.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Tradegate-Aktienkurs Verizon-Aktie:
36,00 EUR -5,89% (22.07.2024, 19:33)
NYSE-Aktienkurs Verizon-Aktie:
39,115 USD -6,02% (22.07.2024, 19:21)
ISIN Verizon-Aktie:
US92343V1044
WKN Verizon-Aktie:
868402
Ticker-Symbol Verizon-Aktie:
BAC
NYSE-Symbol Verizon-Aktie:
VZ
Kurzprofil Verizon Communications:
Verizon Communications Inc. (ISIN: US92343V1044, WKN: 868402, Ticker-Symbol: BAC, NYSE-Symbol: VZ) ist ein weltweit führender Telekommunikationsanbieter in den Bereichen Mobilfunk, Internet und Festnetz. Das Unternehmen zählt zu einem der größten US-amerikanischen Mobilfunkanbieter, mit über 100 Millionen Kunden allein auf dem amerikanischen Mobilfunkmarkt. Das Angebotsspektrum umfasst hier mobile Kommunikationsprodukte und Datendienste für Privat- und Geschäftskunden sowie den Verkauf der entsprechenden Geräte und Accessoires wie Headsets, Bluetooth, Displayschutzhüllen und Akkus.
Im Gerätebereich vertreibt Verizon Handys, Smartphones, Tablet-PCs, USB-Modems und Netbooks aller großen Marken wie Apple, Samsung, HTC, Blackberry, LG und Motorola. Der Festnetzmarkt als zweites Standbein des Unternehmens wird mit Telekommunikationsleistungen wie Festnetz-Telefonie, Internetzugängen, Breitband-Video und Datenstreaming und Dienstleistungen im Netzwerk-Bereich versorgt. (22.07.2024/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 39,845 € | 39,695 € | 0,15 € | +0,38% | 17.04./09:55 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US92343V1044 | 868402 | 45,07 € | 32,55 € | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
39,845 € | +0,38% | 09:50 |
| München | 39,795 € | +4,26% | 09:15 |
| AMEX | 46,84 $ | +3,95% | 16.04.26 |
| Nasdaq | 46,77 $ | +3,85% | 16.04.26 |
| Hamburg | 39,805 € | +1,39% | 08:03 |
| Hannover | 39,805 € | +1,39% | 08:03 |
| Frankfurt | 39,77 € | +1,29% | 08:21 |
| Xetra | 39,795 € | +1,22% | 09:04 |
| Düsseldorf | 39,76 € | +0,73% | 09:30 |
| Stuttgart | 39,785 € | +0,14% | 09:31 |
| NYSE | 46,78 $ | 0,00% | 01:00 |
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