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München (www.aktiencheck.de) - In den vergangenen zwei Wochen ist der Sojabohnenpreis deutlich gefallen und zwischenzeitlich auf einem Zwölf-Monatstief gelandet, so das Vontobel Zertifikate-Team in einer aktuellen Rohstoffkolumne.
Neben günstigen Wachstumsbedingungen in den US-Anbaugebieten, einer rekordhohen brasilianischen Ernte und dem festen US-Dollar habe die erneute Zuspitzung des Handelsstreits zwischen den USA und China belastet, hätten die Analysten der Commerzbank den herben Preisrutsch erklärt.
Bislang habe noch die Hoffnung bestanden, dass sich beide Länder auf ein bilaterales Handelsabkommen einigen würden, in dem sich China dazu verpflichte, mehr Sojabohnen aus den USA zu importieren. Dies sei nun Makulatur. Peking habe nun seinerseits zusätzliche Strafzölle auf Sojabohnenimporte aus den USA angeordnet.
"Auch eine äußerst robuste Verarbeitung in den USA konnte den Preisverfall nicht stoppen. Laut einer Reuters-Umfrage wurden in den USA im Mai 165,1 Millionen Scheffel Sojabohnen verarbeitet. Das wären 10,6 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Mai-Wert aller Zeiten. Grund hierfür sind attraktive Verarbeitungsmargen. Schon in den letzten sechs Monaten hatte die Verarbeitung Rekordwerte verzeichnet", so die Commerzbank-Analysten. (Ausgabe vom 19.06.2018) (21.06.2018/ac/a/m)
Neben günstigen Wachstumsbedingungen in den US-Anbaugebieten, einer rekordhohen brasilianischen Ernte und dem festen US-Dollar habe die erneute Zuspitzung des Handelsstreits zwischen den USA und China belastet, hätten die Analysten der Commerzbank den herben Preisrutsch erklärt.
Bislang habe noch die Hoffnung bestanden, dass sich beide Länder auf ein bilaterales Handelsabkommen einigen würden, in dem sich China dazu verpflichte, mehr Sojabohnen aus den USA zu importieren. Dies sei nun Makulatur. Peking habe nun seinerseits zusätzliche Strafzölle auf Sojabohnenimporte aus den USA angeordnet.
"Auch eine äußerst robuste Verarbeitung in den USA konnte den Preisverfall nicht stoppen. Laut einer Reuters-Umfrage wurden in den USA im Mai 165,1 Millionen Scheffel Sojabohnen verarbeitet. Das wären 10,6 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Mai-Wert aller Zeiten. Grund hierfür sind attraktive Verarbeitungsmargen. Schon in den letzten sechs Monaten hatte die Verarbeitung Rekordwerte verzeichnet", so die Commerzbank-Analysten. (Ausgabe vom 19.06.2018) (21.06.2018/ac/a/m)
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