Der britische Energieriese Shell baut sein Geschäft weiter aus und übernimmt den kanadischen Energiekonzern ARC Resources für insgesamt 16,4 Milliarden Dollar. Mit der Akquisition sichert sich der Konzern zusätzliche Produktionskapazitäten von rund 370.000 Barrel Öläquivalent pro Tag und stärkt damit seine langfristige Förderbasis.
Die Anteilseigner von ARC Resources erhalten im Rahmen der Transaktion eine Kombination aus Barzahlung und Aktien: 8,20 Kanadische Dollar sowie 0,40247 Shell-Aktien pro Anteil.
Konzernchef Wael Sawan hob die strategische Bedeutung der Übernahme hervor und bezeichnete ARC Resources, das vor allem im Montney-Schieferbecken in British Columbia und Alberta aktiv ist, als „einen hochwertigen, kosteneffizienten Produzenten mit niedriger CO₂-Intensität im oberen Quartil“. Dieser könnte das Ressourcenportfolio des Unternehmens nachhaltig erweitern.
Sawan betonte: „Wir erhalten Zugang zu strategisch sehr gut positionierten Assets und begrüßen neue Kolleginnen und Kollegen mit umfassender Expertise, die in Kombination mit der starken Performance von Shell in diesem Becken ein überzeugendes Gesamtpaket für unsere Aktionäre darstellen.“
Auch ARC-Resources-CEO Terry Anderson sieht in dem Deal Vorteile für beide Seiten. Die Vermögenswerte und das Know-how des Unternehmens könnten „eine wichtige Rolle dabei spielen, Shells Position in Kanadas Ressourcenlandschaft weiter zu stärken und gleichzeitig die sichere Energieversorgung zu gewährleisten, die die Welt benötigt.“ Nach Einschätzung von Shell soll die Übernahme nicht nur zweistellige Renditen ermöglichen, sondern ab 2027 auch den freien Cashflow je Aktie steigern.
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