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Augsburg (www.aktiencheck.de) - SYZYGY-Aktienanalyse von der GBC AG:
Cosmin Filker und Marcel Goldmann, Aktienanalysten der GBC AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der SYZYGY AG (ISIN: DE0005104806, WKN: 510480, Ticker-Symbol: SYZ).
Nach vorläufigen Zahlen 2025 habe die SYZYGY AG einen Rückgang der Umsatzerlöse auf 56,84 Mio. EUR (VJ: 69,43 Mio. EUR) verzeichnet. Mit der Veröffentlichung der 9-Monatszahlen 2025 habe das Management bereits einen Umsatzrückgang in Höhe von -17% prognostiziert, sodass der nun eingetretene Rückgang von -18,1% etwas stärker als erwartet ausgefallen sei. In der zuletzt publizierten Researchstudie (Studie vom 07.11.2025) hätten die Analysten für 2025 ebenfalls leicht höhere Umsatzerlöse in Höhe von 57,63 Mio. EUR prognostiziert.
Im Kernmarkt Deutschland liege ein Umsatzrückgang in Höhe von 18,3% auf 46,1 Mio. EUR (VJ: 56,5 Mio. EUR) vor. Dies sei insbesondere der anhaltenden Investitionszurückhaltung im Beratungssegment sowie im Performance-Marketing geschuldet. Darüber hinaus seien im Geschäftsjahr 2024 noch Umsätze mit dem damaligen Großkunden Lufthansa enthalten gewesen. Parallel dazu sei es bei der polnischen Gesellschaft Ars Thanea im vierten Quartal 2025 bei einzelnen Projekten zu Verschiebungen gekommen, was sich im Umsatzrückgang in Höhe von -22,0% auf 6,4 Mio. EUR (VJ: 8,2 Mio. EUR) widerspiegele. Lediglich das UK&US-Geschäft zeige sich auf Gesamtjahresbasis mit einer leichten Umsatzsteigerung von 0,8% auf 5,1 Mio. EUR stabil und profitiere dabei vom starken Jahresbeginn.
Das vorläufige EBIT in Höhe von -1,18 Mio. EUR (VJ: 5,67 Mio. EUR) liege unter den Erwartungen. In der Guidance anlässlich der 9-Monatszahlen 2025 sei eine EBIT-Marge von 0% in Aussicht gestellt worden. Die operative Ergebnisentwicklung sei dabei von zusätzlichen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von rund 0,5 Mio. EUR im vierten Quartal belastet worden. Auf Gesamtjahresbasis dürften sich diese damit auf rund 1,3 Mio. EUR summieren. Darüber hinaus hätten die leichte Umsatzverfehlung sowie die jeweils negativen Ergebnisse der ausländischen Konzerngesellschaften im vierten Quartal 2025 zu dem negativen EBIT geführt.
Ebenfalls nicht erwartet hätten die Analysten die erneute Abschreibung von Firmenwerten, die nach den hohen Abschreibungen der vergangenen drei Geschäftsjahre (2022: 11,41 Mio. EUR; 2023: 4,74 Mio. EUR; 2024: 16,64 Mio. EUR) auch im Jahr 2025 mit 4,70 Mio. EUR das Ergebnis signifikant belastet hätten. Das aktuell schwierige Marktumfeld in Deutschland und Großbritannien habe zu einer Anpassung der Businesspläne und folglich zur Goodwill-Anpassung geführt. Nach Berücksichtigung der nicht liquiditätswirksamen Firmenwertabschreibungen liege das EBIT mit -5,87 Mio. EUR (VJ: -10,98 Mio. EUR) erneut deutlich im negativen Bereich. Damit weise die Gesellschaft ein negatives Nachsteuerergebnis in Höhe von -5,70 Mio. EUR (VJ: -13,16 Mio. EUR) aus. Positiv hervorzuheben sei der zum Jahresende typischerweise hohe operative Cashflow in Höhe von 5,2 Mio. EUR (VJ: 9,6 Mio. EUR), der allerdings unter dem Vorjahreswert liege.
Mit der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen habe das Management der SYZYGY AG erstmals eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2026 vorgelegt. Bei erwarteten Umsätzen in Höhe von rund 50 Mio. EUR werde eine weitere rückläufige Entwicklung der Umsatzerlöse erwartet. Das EBIT solle zwischen 3% und 4% liegen. Damit sollten die ergriffenen Kostensparmaßnahmen sowie der Wegfall der Restrukturierungsaufwendungen zu einer überproportionalen Ergebnisentwicklung beitragen. Nach Ansicht der Analysten enthalte diese Prognose niedrigere Budgetabrufe bei bestehenden Kunden, die nicht durch entsprechende Neuaufträge kompensiert werden könnten. Angesichts der aktuell herausfordernden Konjunkturlage, die branchenübergreifend zu einem deutlichen Rückgang der Neuausschreibungen führe, dürfte dies ein realistisches Szenario sein.
Entsprechend würden die Analysten ihre Schätzungen für das laufende Geschäftsjahr anpassen: Sie würden mit Umsatzerlösen in Höhe von rund 50,00 Mio. EUR (bisherige Schätzung: 58,20 Mio. EUR) und bei einer EBIT-Marge von 3,0% mit einem EBIT von 1,50 Mio. EUR (bisherige Schätzung: 1,76 Mio. EUR) rechnen. Auf dieser niedrigeren Basis aufbauend würden die Analysten auch ihre Schätzungen für das kommende Geschäftsjahr 2027 nach unten anpassen. Sie würden nun Umsatzerlöse in Höhe von 53,02 Mio. EUR (bisherige Schätzung: 61,69 Mio. EUR) und ein EBIT in Höhe von 2,67 Mio. EUR (bisherige Schätzung: 3,89 Mio. EUR) erwarten.
Die starke Anpassung der Prognose biete eine niedrigere Basis für die Stetigkeitsphase des DCF-Bewertungsmodells der Analysten, im Rahmen dessen sie ein neues Kursziel von 2,70 EUR (bisher: 4,15 EUR) ermittelt hätten.
Cosmin Filker und Marcel Goldmann, Analysten der GBC AG, vergeben für die SYZYGY-Aktie weiterhin das Rating "kaufen". (Analyse vom 06.02.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (06.02.2026/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Cosmin Filker und Marcel Goldmann, Aktienanalysten der GBC AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der SYZYGY AG (ISIN: DE0005104806, WKN: 510480, Ticker-Symbol: SYZ).
Nach vorläufigen Zahlen 2025 habe die SYZYGY AG einen Rückgang der Umsatzerlöse auf 56,84 Mio. EUR (VJ: 69,43 Mio. EUR) verzeichnet. Mit der Veröffentlichung der 9-Monatszahlen 2025 habe das Management bereits einen Umsatzrückgang in Höhe von -17% prognostiziert, sodass der nun eingetretene Rückgang von -18,1% etwas stärker als erwartet ausgefallen sei. In der zuletzt publizierten Researchstudie (Studie vom 07.11.2025) hätten die Analysten für 2025 ebenfalls leicht höhere Umsatzerlöse in Höhe von 57,63 Mio. EUR prognostiziert.
Im Kernmarkt Deutschland liege ein Umsatzrückgang in Höhe von 18,3% auf 46,1 Mio. EUR (VJ: 56,5 Mio. EUR) vor. Dies sei insbesondere der anhaltenden Investitionszurückhaltung im Beratungssegment sowie im Performance-Marketing geschuldet. Darüber hinaus seien im Geschäftsjahr 2024 noch Umsätze mit dem damaligen Großkunden Lufthansa enthalten gewesen. Parallel dazu sei es bei der polnischen Gesellschaft Ars Thanea im vierten Quartal 2025 bei einzelnen Projekten zu Verschiebungen gekommen, was sich im Umsatzrückgang in Höhe von -22,0% auf 6,4 Mio. EUR (VJ: 8,2 Mio. EUR) widerspiegele. Lediglich das UK&US-Geschäft zeige sich auf Gesamtjahresbasis mit einer leichten Umsatzsteigerung von 0,8% auf 5,1 Mio. EUR stabil und profitiere dabei vom starken Jahresbeginn.
Das vorläufige EBIT in Höhe von -1,18 Mio. EUR (VJ: 5,67 Mio. EUR) liege unter den Erwartungen. In der Guidance anlässlich der 9-Monatszahlen 2025 sei eine EBIT-Marge von 0% in Aussicht gestellt worden. Die operative Ergebnisentwicklung sei dabei von zusätzlichen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von rund 0,5 Mio. EUR im vierten Quartal belastet worden. Auf Gesamtjahresbasis dürften sich diese damit auf rund 1,3 Mio. EUR summieren. Darüber hinaus hätten die leichte Umsatzverfehlung sowie die jeweils negativen Ergebnisse der ausländischen Konzerngesellschaften im vierten Quartal 2025 zu dem negativen EBIT geführt.
Mit der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen habe das Management der SYZYGY AG erstmals eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2026 vorgelegt. Bei erwarteten Umsätzen in Höhe von rund 50 Mio. EUR werde eine weitere rückläufige Entwicklung der Umsatzerlöse erwartet. Das EBIT solle zwischen 3% und 4% liegen. Damit sollten die ergriffenen Kostensparmaßnahmen sowie der Wegfall der Restrukturierungsaufwendungen zu einer überproportionalen Ergebnisentwicklung beitragen. Nach Ansicht der Analysten enthalte diese Prognose niedrigere Budgetabrufe bei bestehenden Kunden, die nicht durch entsprechende Neuaufträge kompensiert werden könnten. Angesichts der aktuell herausfordernden Konjunkturlage, die branchenübergreifend zu einem deutlichen Rückgang der Neuausschreibungen führe, dürfte dies ein realistisches Szenario sein.
Entsprechend würden die Analysten ihre Schätzungen für das laufende Geschäftsjahr anpassen: Sie würden mit Umsatzerlösen in Höhe von rund 50,00 Mio. EUR (bisherige Schätzung: 58,20 Mio. EUR) und bei einer EBIT-Marge von 3,0% mit einem EBIT von 1,50 Mio. EUR (bisherige Schätzung: 1,76 Mio. EUR) rechnen. Auf dieser niedrigeren Basis aufbauend würden die Analysten auch ihre Schätzungen für das kommende Geschäftsjahr 2027 nach unten anpassen. Sie würden nun Umsatzerlöse in Höhe von 53,02 Mio. EUR (bisherige Schätzung: 61,69 Mio. EUR) und ein EBIT in Höhe von 2,67 Mio. EUR (bisherige Schätzung: 3,89 Mio. EUR) erwarten.
Die starke Anpassung der Prognose biete eine niedrigere Basis für die Stetigkeitsphase des DCF-Bewertungsmodells der Analysten, im Rahmen dessen sie ein neues Kursziel von 2,70 EUR (bisher: 4,15 EUR) ermittelt hätten.
Cosmin Filker und Marcel Goldmann, Analysten der GBC AG, vergeben für die SYZYGY-Aktie weiterhin das Rating "kaufen". (Analyse vom 06.02.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (06.02.2026/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,345 € | 1,32 € | 0,025 € | +1,89% | 17.04./08:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005104806 | 510480 | 2,65 € | 1,06 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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1,345 € | +1,89% | 08:00 |
| Frankfurt | 1,28 € | +3,23% | 16.04.26 |
| Hamburg | 1,265 € | +2,02% | 16.04.26 |
| Xetra | 1,33 € | +1,53% | 16.04.26 |
| Düsseldorf | 1,29 € | +1,18% | 16.04.26 |
| München | 1,315 € | +1,15% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 1,305 € | +0,77% | 07:53 |
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