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Ryanair: Die Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt - Der Vorstand vorsichtig optimistisch - Aktienanalyse




20.05.24 09:22
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Ryanair-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Ryanair Holdings plc (ISIN: IE00BYTBXV33, WKN: A1401Z, Ticker-Symbol: RY4C, Irish Stock Exchange-Symbol: RYA, NASDAQ OTC-Symbol: RYAOF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Europas größter Billigflieger Ryanair habe am Morgen die Zahlen für das vierte Quartal (per Ende März) vorgelegt. Das erste Quartal (per Ende Juni) sei zudem von deutlichen Preisnachlässen geprägt gewesen. Für den weiteren Jahresverlauf würden sich die Iren erhoffen, höhere Preise erzielen zu können. Einen präzisen Ausblick sei das Management allerdings schuldig geblieben. Zudem bestünden Unsicherheiten, was die Lieferung von Boeing-Maschinen angehe.

Ryanair wolle mit Rabatten um Kunden buhlen und den Ticketverkauf ankurbeln. Das erste Geschäftsquartal bis Ende Juni erfordere mehr Preisnachlässe als noch im Jahr zuvor, weil die reisestarken Osterfeiertage teils in den März gefallen seien, habe es vom Unternehmen geheißen. Der Vorstand sei aber vorsichtig optimistisch, in der Hauptreisezeit im Sommer mindestens Preise auf dem Vorjahresniveau aufrufen zu können - möglicherweise könne man aber auch leicht erhöhte Preise durchdrücken, habe die easyJet (ISIN GB00B7KR2P84 / WKN A1JTC1)-Konkurrentin am Montag in Dublin mitgeteilt. Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr hänge stark davon ab, wie viel Ryanair zwischen Juli und September von seinen Passagieren verlangen könne. Einen präzisen Gewinnausblick habe sich das Management nicht abzugeben getraut.

Ryanair habe zudem vor dem Risiko gewarnt, dass die Lieferung von Boeing (ISIN US0970231058 / WKN 850471)-Maschinen noch weiter ins Hintertreffen gerate. Bis Ende Juli hoffe der Vorstand auf eine Flotte von insgesamt 158 Mittelstreckenjets aus der 737-Max-Reihe. Das wären 23 Exemplare weniger als vereinbart. In den vergangenen Monaten habe Ryanair bereits wegen Auslieferungsverzögerungen Flüge streichen und seine Passagierprognose kürzen müssen.

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr bis Ende März sei die Zahl der beförderten Passagiere auf knapp 184 Millionen gestiegen, was 23 Prozent mehr als vor der Corona-Pandemie gewesen sei. Unter dem Strich habe sich der Gewinn gegenüber dem Vorjahr um fast die Hälfte auf rund 1,9 Milliarden Euro vergrößert, was im Rahmen der Erwartungen gelegen habe. Ryanair habe zudem einen 700 Millionen Euro schweren Aktienrückkauf angekündigt. Das Unternehmen wolle im laufenden Geschäftsjahr die Passagierzahl um acht Prozent auf 198 bis 200 Millionen Fluggäste steigern.

Charttechnisch sei die Aktie von Ryanair zuletzt unter Druck geraten, die wichtige 200-Tage-Linie habe aber erfolgreich verteidigt werden können. Mittelfristig bleibe "Der Aktionär" für die Anteilscheine des irischen Billigfliegers weiter zuversichtlich gestimmt.

Anleger bleiben mit einem Stoppkurs bei 15,00 Euro investiert, so Marion Schlegel von "Der Aktionär" zur Ryanair-Aktie. (Analyse vom 20.05.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Ryanair-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Ryanair-Aktie:
19,20 EUR -1,49% (20.05.2024, 09:11)

ISE-Aktienkurs Ryanair-Aktie:
18,34 EUR 0,00% (20.05.2024, 08:00)

ISIN Ryanair-Aktie:
IE00BYTBXV33

WKN Ryanair-Aktie:
A1401Z

Ticker-Symbol Ryanair-Aktie:
RY4C

ISE-Symbol Ryanair-Aktie:
RYA

NASDAQ OTC-Symbol Ryanair-Aktie:
RYAOF

Kurzprofil Ryanair Holdings plc:

Ryanair Holdings plc (ISIN: IE00BYTBXV33, WKN: A1401Z, Ticker-Symbol: RY4C, Irish Stock Exchange-Symbol: RYA, NASDAQ OTC-Symbol: RYAOF) ist eine irische Billigfluggesellschaft mit Hauptsitz in Dublin und die Muttergesellschaft von Buzz, Lauda, Malta Air, Ryanair DAC und Ryanair UK. Die derzeitige Geschäftsstrategie geht auf die frühen 1990er Jahre zurück, als Ryanair als erste europäische Fluggesellschaft das von der Southwest Airlines Co. in den USA eingeführte Niedrigpreis-Betriebsmodell kopierte.

Mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2024 verfügte die Ryanair Gruppe über eine Hauptflotte von 557 Flugzeugen vom Typ Boeing 737 und 27 Flugzeugen vom Typ Airbus A320. Die Gruppe bietet täglich über 3.600 Flüge an, die über 230 Flughäfen in Europa und Nordafrika bedienen. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 betrug 13,4 Milliarden Euro. (20.05.2024/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








 
 
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