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Ryanair: Berufung gegen Entscheidung der EU-Kommission angekündigt - Aktienanalyse
10.09.24 15:26
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Ryanair-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Ryanair Holdings plc (ISIN: IE00BYTBXV33, WKN: A1401Z, Ticker-Symbol: RY4C, Irish Stock Exchange-Symbol: RYA, NASDAQ OTC-Symbol: RYAOF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Ab in die nächste Runde: Ryanair habe Berufung gegen eine Entscheidung der EU-Kommission angekündigt, dass die Fluggesellschaft 13 bis 14 Millionen Euro Staatshilfe zurückzahlen müsse. Denn den Wettbewerbshütern zufolge müssten der Billigflieger und der Flughafen Frankfurt-Hahn wegen Wettbewerbsverzerrung gemeinsam rund 15 Millionen Euro zurückzahlen. Zudem würden Zinsen fällig.
"Gegen die Behauptung der Kommission, dass es sich bei bestimmten Altverträgen über Marketingdienstleistungen, an denen Ryanair beteiligt war, um staatliche Beihilfen handelte, werden wir vor dem EU-Gericht Berufung einlegen", habe das Unternehmen mitgeteilt. Bei der Entscheidung gehe es um den Flughafen Frankfurt-Hahn in Rheinland-Pfalz.
Die Entscheidungen für die Unterstützung wurden demnach zwischen 2005 und 2017 getroffen. Dabei geht es den Angaben zufolge etwa darum, dass Rheinland-Pfalz dem Flughafen ein Grundstück überlassen hatte, ohne entschädigt worden zu sein. Ryanair habe von Marketingvereinbarungen und einer Ausbildungsbeihilfe profitiert. Mit der Rückzahlung des Geldes soll wieder Wettbewerbsgleichheit hergestellt werden", habe es geheißen.
Ein Sprecher des Flughafens, der seit einem Jahr nach seinem neuen Besitzer Triwo Hahn Airport heiße, habe mitgeteilt, man sei nicht Adressat der EU-Entscheidung. "Wir sind nicht der Rechtsnachfolger", habe er betont. Der Airport sei im Herbst 2021 in Insolvenz gegangen. Der Flughafen werde seit einem Jahr von der neuen Betreibergesellschaft Triwo Hahn Airport GmbH betrieben.
Die damalige Insolvenzverwaltung der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH habe mitgeteilt, die Entscheidungsgründe der EU-Kommission würden noch nicht vorliegen. "Darüber hinaus ist unklar, ob und inwieweit Rechtsmittel gegen die Entscheidung möglich sind und eingelegt werden." Das Thema sei seitens der Insolvenzverwaltung "in der juristischen Prüfung".
In der EU würden strenge Regeln gelten, wenn ein Staat heimische Unternehmen mit Finanzspritzen unterstützen möchte. Damit solle verhindert werden, dass etwa ein finanzstarkes Land wie Deutschland seinen Firmen einen unverhältnismäßigen Vorteil verschaffe und so etwa Konkurrenz aus dem Markt gedrängt werde.
Es dürfte spannend werden, wie es in dem Streit um die Staatshilfen weiter gehen werde. Allerdings wäre der Effekt auf das Konzernergebnis der Fluggesellschaft wohl relativ gering.
Die Aktie von Ryanair ist aktuell indes lediglich eine Halteposition. Wer investiert, sollte den Stoppkurs bei 14,00 Euro beachten, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär".
Übrigens: Ryanair sei Mitglied im "Der Aktionär" Recovery-Index. Ergänzt werde der Index durch weitere Konzerne aus der Reise- und Konsumbranche und Titel aus dem Technologiesektor. (Analyse vom 10.09.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von den Emittenten Vergütungen.
Börsenplätze Ryanair-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Ryanair-Aktie:
15,795 EUR -0,60% (10.09.2024, 14:18)
Euronext Dublin-Aktienkurs Ryanair-Aktie:
15,83 EUR +0,19% (10.09.2024, 14:13)
ISIN Ryanair-Aktie:
IE00BYTBXV33
WKN Ryanair-Aktie:
A1401Z
Ticker-Symbol Ryanair-Aktie:
RY4C
ISE-Symbol Ryanair-Aktie:
RYA
NASDAQ OTC-Symbol Ryanair-Aktie:
RYAOF
Kurzprofil Ryanair Holdings plc:
Ryanair Holdings plc (ISIN: IE00BYTBXV33, WKN: A1401Z, Ticker-Symbol: RY4C, Irish Stock Exchange-Symbol: RYA, NASDAQ OTC-Symbol: RYAOF) ist eine irische Billigfluggesellschaft mit Hauptsitz in Dublin und die Muttergesellschaft von Buzz, Lauda, Malta Air, Ryanair DAC und Ryanair UK. Die derzeitige Geschäftsstrategie geht auf die frühen 1990er Jahre zurück, als Ryanair als erste europäische Fluggesellschaft das von der Southwest Airlines Co. in den USA eingeführte Niedrigpreis-Betriebsmodell kopierte.
Mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2024 verfügte die Ryanair Gruppe über eine Hauptflotte von 557 Flugzeugen vom Typ Boeing 737 und 27 Flugzeugen vom Typ Airbus A320. Die Gruppe bietet täglich über 3.600 Flüge an, die über 230 Flughäfen in Europa und Nordafrika bedienen. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 betrug 13,4 Milliarden Euro. (10.09.2024/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Ryanair Holdings plc (ISIN: IE00BYTBXV33, WKN: A1401Z, Ticker-Symbol: RY4C, Irish Stock Exchange-Symbol: RYA, NASDAQ OTC-Symbol: RYAOF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Ab in die nächste Runde: Ryanair habe Berufung gegen eine Entscheidung der EU-Kommission angekündigt, dass die Fluggesellschaft 13 bis 14 Millionen Euro Staatshilfe zurückzahlen müsse. Denn den Wettbewerbshütern zufolge müssten der Billigflieger und der Flughafen Frankfurt-Hahn wegen Wettbewerbsverzerrung gemeinsam rund 15 Millionen Euro zurückzahlen. Zudem würden Zinsen fällig.
"Gegen die Behauptung der Kommission, dass es sich bei bestimmten Altverträgen über Marketingdienstleistungen, an denen Ryanair beteiligt war, um staatliche Beihilfen handelte, werden wir vor dem EU-Gericht Berufung einlegen", habe das Unternehmen mitgeteilt. Bei der Entscheidung gehe es um den Flughafen Frankfurt-Hahn in Rheinland-Pfalz.
Die Entscheidungen für die Unterstützung wurden demnach zwischen 2005 und 2017 getroffen. Dabei geht es den Angaben zufolge etwa darum, dass Rheinland-Pfalz dem Flughafen ein Grundstück überlassen hatte, ohne entschädigt worden zu sein. Ryanair habe von Marketingvereinbarungen und einer Ausbildungsbeihilfe profitiert. Mit der Rückzahlung des Geldes soll wieder Wettbewerbsgleichheit hergestellt werden", habe es geheißen.
Ein Sprecher des Flughafens, der seit einem Jahr nach seinem neuen Besitzer Triwo Hahn Airport heiße, habe mitgeteilt, man sei nicht Adressat der EU-Entscheidung. "Wir sind nicht der Rechtsnachfolger", habe er betont. Der Airport sei im Herbst 2021 in Insolvenz gegangen. Der Flughafen werde seit einem Jahr von der neuen Betreibergesellschaft Triwo Hahn Airport GmbH betrieben.
Die damalige Insolvenzverwaltung der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH habe mitgeteilt, die Entscheidungsgründe der EU-Kommission würden noch nicht vorliegen. "Darüber hinaus ist unklar, ob und inwieweit Rechtsmittel gegen die Entscheidung möglich sind und eingelegt werden." Das Thema sei seitens der Insolvenzverwaltung "in der juristischen Prüfung".
In der EU würden strenge Regeln gelten, wenn ein Staat heimische Unternehmen mit Finanzspritzen unterstützen möchte. Damit solle verhindert werden, dass etwa ein finanzstarkes Land wie Deutschland seinen Firmen einen unverhältnismäßigen Vorteil verschaffe und so etwa Konkurrenz aus dem Markt gedrängt werde.
Es dürfte spannend werden, wie es in dem Streit um die Staatshilfen weiter gehen werde. Allerdings wäre der Effekt auf das Konzernergebnis der Fluggesellschaft wohl relativ gering.
Die Aktie von Ryanair ist aktuell indes lediglich eine Halteposition. Wer investiert, sollte den Stoppkurs bei 14,00 Euro beachten, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär".
Übrigens: Ryanair sei Mitglied im "Der Aktionär" Recovery-Index. Ergänzt werde der Index durch weitere Konzerne aus der Reise- und Konsumbranche und Titel aus dem Technologiesektor. (Analyse vom 10.09.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von den Emittenten Vergütungen.
Börsenplätze Ryanair-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Ryanair-Aktie:
15,795 EUR -0,60% (10.09.2024, 14:18)
Euronext Dublin-Aktienkurs Ryanair-Aktie:
15,83 EUR +0,19% (10.09.2024, 14:13)
ISIN Ryanair-Aktie:
IE00BYTBXV33
WKN Ryanair-Aktie:
A1401Z
Ticker-Symbol Ryanair-Aktie:
RY4C
ISE-Symbol Ryanair-Aktie:
RYA
NASDAQ OTC-Symbol Ryanair-Aktie:
RYAOF
Kurzprofil Ryanair Holdings plc:
Ryanair Holdings plc (ISIN: IE00BYTBXV33, WKN: A1401Z, Ticker-Symbol: RY4C, Irish Stock Exchange-Symbol: RYA, NASDAQ OTC-Symbol: RYAOF) ist eine irische Billigfluggesellschaft mit Hauptsitz in Dublin und die Muttergesellschaft von Buzz, Lauda, Malta Air, Ryanair DAC und Ryanair UK. Die derzeitige Geschäftsstrategie geht auf die frühen 1990er Jahre zurück, als Ryanair als erste europäische Fluggesellschaft das von der Southwest Airlines Co. in den USA eingeführte Niedrigpreis-Betriebsmodell kopierte.
Mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2024 verfügte die Ryanair Gruppe über eine Hauptflotte von 557 Flugzeugen vom Typ Boeing 737 und 27 Flugzeugen vom Typ Airbus A320. Die Gruppe bietet täglich über 3.600 Flüge an, die über 230 Flughäfen in Europa und Nordafrika bedienen. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 betrug 13,4 Milliarden Euro. (10.09.2024/ac/a/a)
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| 24,32 € | 25,59 € | -1,27 € | -4,96% | 16.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| IE00BYTBXV33 | A1401Z | 30,08 € | 18,85 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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24,73 € | -3,06% | 16.04.26 |
| München | 25,63 € | -0,77% | 16.04.26 |
| Hamburg | 25,61 € | -1,12% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 24,54 € | -3,50% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 24,70 € | -4,34% | 16.04.26 |
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| Xetra | 24,32 € | -4,96% | 16.04.26 |
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