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Ryanair Aktie: Passagierwachstum gedämpft durch Boeing-Krise




04.11.24 11:10
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Ryanair-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Ryanair Holdings plc (ISIN: IE00BYTBXV33, WKN: A1401Z, Ticker-Symbol: RY4C, Irish Stock Exchange-Symbol: RYA, NASDAQ OTC-Symbol: RYAOF) unter die Lupe.

Die Ryanair-Aktie gebe im heutigen Handel deutlich nach. Denn die Dauerkrise bei Boeing mache Europas größtem Billigflieger weiterhin zu schaffen. Aufgrund des Risikos zusätzlicher verspäteter Auslieferungen von bestellten Maschinen stelle sich die Fluggesellschaft nun auf ein geringeres Passagierwachstum im nächsten Geschäftsjahr 2025/2026 ein.

Für das laufende Geschäftsjahr werde die Passagierprognose bestätigt. In den zwölf Monaten bis Ende März 2026 dürfte Ryanair nur noch rund 210 Millionen Passagiere und damit fünf Millionen weniger als bislang erwartet befördern, teilte die Easyjet-Konkurrentin am Montag in Dublin mit. Nach Angaben der Iren würden sich bereits die Auslieferungen von neun Maschinen um drei Monate verzögern - diese seien für das laufende Quartal eingeplant gewesen.

Für das noch bis Ende März 2025 laufende Geschäftsjahr bleibe Konzernchef Michael O'Leary jedoch beim Ziel von 198 bis 200 Millionen Fluggästen. Im vergangenen Jahr seien es noch 184 Millionen gewesen. Bis 2033/34 solle die Zahl der Passagiere auf 300 Millionen steigen.

Unterdessen zeige sich der Manager mit Blick auf die Preisentwicklung im laufenden Quartal vorsichtig. Zwar sei die Nachfrage "stark" und der Preisrückgang scheine sich abzuschwächen. Insgesamt dürften die Preise für Flüge bis Silvester jedoch leicht unter dem Vorjahresniveau liegen.

In den drei Monaten bis Ende September sei der Umsatz im Jahresvergleich um drei Prozent auf knapp 5,1 Milliarden Euro geklettert. Unter dem Strich habe Ryanair allerdings wegen deutlich gestiegener Personalkosten und Flughafengebühren mit 1,4 Milliarden Euro rund sechs Prozent weniger verdient.

Ryanair setze bei seiner Flugzeugflotte ganz auf den US-Hersteller Boeing und hier vollständig auf die Baureihe 737. Dies bringe Vorteile beim Flottenmanagement, sorge jedoch jetzt für Schwierigkeiten, da der Airbus-Konkurrent schon länger mit technischen Problemen und seit einiger Zeit mit einem breit angelegten Streik kämpfe.

Der heutige Kursrückgang solle nicht überbewertet werden. Die Aktie von Ryanair bleibe innerhalb der Airline-Branche einer der favorisierten Werte. In den vergangenen Wochen habe sich das Chartbild weiter aufgehellt.

Wer investiert ist, sollte dabei bleiben, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". Der Stoppkurs könne bei 14,00 Euro belassen werden. (Analyse vom 04.11.2024)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (04.11.2024/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








 
 
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