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RATIONAL Aktie: Mit iHexagon auf Wachstumskurs?




03.02.25 18:25
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - RATIONAL-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die RATIONAL-Aktie (ISIN: DE0007010803, WKN: 701080, Ticker-Symbol: RAA, NASDAQ OTC-Symbol: RTLLF) unter die Lupe.

RATIONAL gehöre mit seinen Kombidämpfern und multifunktionalen Kochsystemen zu den weltweiten Markt- und Technologieführern. Mit einem Marktanteil von 50 Prozent seien die Bayern in unzähligen Großküchen rund um den Globus vertreten. Auch bei institutionellen Investoren erfreue sich die Gesellschaft großer Beliebtheit. In dieser Woche gäbe es frische Zahlen.

Das Angebot von RATIONAL umfasse drei komplementäre Produktkategorien: Die unangefochtene Nummer 1 sei dabei der iCombi. Von dem Kombidämpfer mit intelligenter Gartechnologie seien mittlerweile mehr als 1,3 Millionen Geräte in den Markt gebracht worden, rund 800.000 davon seien dem Vernehmen nach noch in Betrieb. Das Potenzial sei dennoch groß. Im Programm sei neben dem iCombi Classic für den ausgebildeten Koch auch der iCombi Pro, ein smarter Kombidämpfer mit integrierter Kochexpertise - also der richtigen Software für das autonome Garen. In Zeiten von Fachkräftemangel sei dies eine durchaus wichtige Funktion. Ergänzend biete RATIONAL unter der Marke iVario ein multifunktionales Kochsystem mit direkter Kontaktwärme an. Diese Modelle würden industrielle Fritteusen, Gastronomieherde und Profi-Bratpfannen ersetzen. Abgerundet werde die Palette seit gut einem Jahr durch die neue Produktkategorie iHexagon, einem Kochsystem, das Heißluft, Dampf und Mikrowelle kombiniere. Das Gerät für höchste Speisenqualität in kürzester Zeit solle vor allem im Bereich der Systemgastronomie und an Hotelketten vertrieben werden.

Insgesamt erzile RATIONAL 70 Prozent des Umsatzes mit dem Verkauf dieser drei Produktgruppen. Die restlichen Erlöse würden mit Dienstleistungen, Reinigungsmitteln und Ersatzteilen erzielt. Nach neun Monaten 2024 habe dabei ein Umsatzplus von fünf Prozent auf 876 Millionen Euro zu Buche gestanden. Im Gesamtjahr würden damit die Erlöse am Ende zum dritten Mal in Folge die 1-Milliarde-Euro-Marke übersteigen.

Ergebnisseitig rechne das Unternehmen damit, dass sich die Trends der ersten drei Quartale festigen würden. Hier sei das operative Ergebnis um zwölf Prozent auf 226 Millionen Euro gewachsen. Das entspreche einer Marge von fast 26 Prozent (Vorjahr: 24 Prozent). Auch dies sei vor allem auf eine starke Bruttomarge zurückzuführen - die wiederum aus den Preiserhöhungen der letzten Jahre und stabilen Kosten auf niedrigerem Niveau resultiere. Am Ende solle im Gesamtjahr ein EBIT von rund 305 Millionen Euro zu Buche stehen. Unterm Strich dürfte der Gewinn je Aktie auf 20,97 Euro (Vorjahr: 18,98 Euro) steigen.

Im kommenden Jahr könnte die Umsatz- und Margendynamik auch dank der neuen Produktlinie iHexagon weiter zunehmen. Bei Erlösen von 1,29 Milliarden Euro und einem EBIT von 330 Millionen Euro liege ein Gewinn je Aktie von 22,58 Euro im Rahmen des Möglichen. Die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 und erste Indikationen für das laufende Jahr gäbe es am 6. Februar.

Mit einem KUV von 7,5 und einem KGV von 38 sei die Aktie sicher kein Schnäppchen. Doch Qualität habe in diesem Fall ihren Preis, zumal Rational auch bei dem bei institutionellen Investoren beliebten Free Cash Flow punkten könne, diesen kontinuierlich steigere und damit erhebliche Barmittel generiere. Der Konzern verfüge aber auch über ausgezeichnete Bilanzrelationen. Dem Eigenkapital von rund 700 Millionen Euro stünden keine Bankverbindlichkeiten gegenüber. Eigenkapitalquote: knapp 75 Prozent. Zudem würden mehr als 350 Millionen Euro an liquiden Mitteln in der Firmenkasse schlummern. Langfristig orientierte Anleger könnten sich zudem auf Dividendenzahlungen in Höhe von rund 70 Prozent des Nettogewinns freuen.

Eine recht geringe Marktpenetration, gepaart mit den immer intelligenteren Kochsystemen sowie dem allgemeinen Trend zu mehr Automatisierung in der Küche, sorge mittel- bis langfristig für gute Wachstumsperspektiven. Kurzfristig dürften die zur Veröffentlichung stehenden Zahlen für Impulse sorgen, so Michael Schröder von "Der Aktionär". (Analyse vom 03.02.2025)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (03.02.2025/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








 
 
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