Phoenix Solar-Aktie: Phönix aus der Asche!




17.11.13 00:49
aktiencheck.de

Sulzemoos (www.aktiencheck.de) - Kaum zu glauben, aber es gibt sie hierzulande immer noch: Die Überflieger-Aktien aus dem Solar-Sektor. So ein Titel ist nämlich das Papier des bayerischen Photovoltaik-Systemhauses Phoenix Solar.

Na ja, seien wir aber auch ehrlich: Man muss bei der Betrachtung der Kursentwicklung auch ein richtiges Augenmaß behalten. Denn es handelt sich bei diesem Papier um keinen Dauerbrenner, der dank einer langjährigen Aufwärtsbewegung immer wieder neue Rekordhöhen erklommen hat. Nein, es ist vielmehr eine Geschichte wie vom "Phönix aus der Asche", also eine klassische Turnaround-Story.

Das Unternehmen aus dem oberbayerischen Sulzemoos machte wie die gesamte Branche harte Zeiten durch. Doch dank einer Restrukturierung gelang es Phoenix Solar, sich über Wasser zu halten. Es gibt sogar inzwischen auch Positives zu berichten: Nach drei Jahren ohne Gewinne konnte die Gesellschaft in der vergangenen Woche erstmals wieder einen Quartalsgewinn vermelden. Im dritten Jahresviertel 2013 erwirtschaftete das Unternehmen zum ersten Mal seit 2010 wieder ein positives Periodenergebnis vor Minderheiten i.H.v. 0,2 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich in Q3 auf 2,2 Mio. Euro. Für die ersten neun Monate lägen Umsatz und Ergebnis im Bereich der Erwartungen, so die Phoenix Solar in einer Ad hoc-Mitteilung.

Gleichzeitig hatte das Unternehmen seine Gesamtjahrprognose erneut bestätigt: Man gehe von einem Konzernumsatz zwischen 160 Mio. Euro und 190 Mio. Euro aus. Das operative Ergebnis solle sich auf -7 Mio. Euro bis -2 Mio. Euro einschließlich der im ersten Halbjahr angefallenen Restrukturierungsaufwendungen verbessern. Derzeit sei absehbar, dass der Konzernumsatz im Gesamtjahr eher um das untere Ende des Prognosebereichs liegen werde, während das Ergebnis eher das bessere Ende der Spanne erreiche, hieß es in der Ad hoc-Mitteilung der Gesellschaft weiter.

Vorstandschef Dr. Bernd Köhler hat allerdings auf das Risiko hingewiesen, dass Phoenix Solar immer mehr vom schwankungsanfälligen Projektgeschäft abhängig sei und das wolle man unbedingt ändern. "Auf dem Weg aus der schweren Krise, die wir inzwischen gemeistert haben, zu einem nachhaltig planbaren profitablen Wachstum, auf das wir hinarbeiten, liegt noch eine ganze Strecke vor uns. Aber schon jetzt zeigt unsere Strategie klare Erfolge. Unser Geschäft konsequent weiter zu entwickeln, Chancen auf unseren Kernmärkten zu ergreifen und Risiken weiter zu minimieren, ist daher die Aufgabe der nächsten Monate", so der Unternehmenschef bei der Zahlenvorlage.

Nachdem die Aktie von Phoenix Solar seit Herbst 2011 mit Notierungen knapp über 1 Euro ein Schattendasein an der Börse geführt hatte, begann sich der Titel zu Jahresbeginn 2013 mit kleinen Schritten nach oben zu arbeiten. So richtig wiederentdeckt wurde das Papier von Anlegern dann aber im Sommer. Auch wenn die Phoenix Solar-Aktie am Freitag mit einem Minus von 3,2% auf 5,83 Euro schloss, summieren sich die Kursgewinne im bisherigen Jahresverlauf bereits auf mehr als 500%! (17.11.2013/ac/a/nw)







 
 
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